Google+ PPQ: Lucken dicht, die Leute gucken!

Samstag, 7. März 2009

Lucken dicht, die Leute gucken!

Außen grün, innen vergammelt: Wie Opponent.de berichtet, hat eine grüne Europa-Abgeordnete mit dem bislang nicht weiter bekanntgewordenen Namen Hiltrud Breyer Youtube veranlasst, Filme zu sperren, die die Volksvertreterin zeigen, wie sie sich gerade in die Anwesenheitsliste für den Sitzungstag eintragen wollte, um das schöne Sitzungsgeld zu bekommen, dabei aber schon ihr volles Gepäck dabei hatte, um sofort nach der Unterschrift Richtung Heimat abzudampfen. Der Filmbericht über die Selbstbedienungsmentalität der EU-Abgeordneten war bei in einem unbeobachteten europakritischen Moment bei RTL gelaufen, die Reaktion der Grünen-Parlamentarierin auf die Anwesenheit der Medienöffentlichkeit, ihre Fluchtbewegung, das Gekreische und Geschimpfe, als sie sich ertappt fühlte, war ein sehenswrter Höhepunkt.

Fand die Saarbrückerin auch, die ihre Familie seit 1989 durch gelegentliche Anwesenheit in Brüssel ernährt. Sie ließ, schildert Opponent.de, "kurzerhand einige der YouTube-Videos dieses Berichts für Nutzer aus Deutschland sperren bzw. löschen." Auf Nachfrage habe YouTube bestätigt, "dass einige Videos auf Druck Breyers gelöscht bzw. für Nutzer aus der Bundesrepublik Deutschland gesperrt" worden seien. Die grüne EU-Abgeordnete selbst, die sich laut ihrer Homepage stark macht für "Agro-Gentechnik, Bioethik und Chemikalien", habe auf eine freundliche E-Mail zu den Hintergründen nicht reagiert. Auch auf ihrer Seite, auf der nach einer Ankündigung "immer die neuesten Informationen zu meinem Engagement für die EU-Umweltpolitik, für die Gleichstellung der Geschlechter, den Verbraucherschutz und zu all den anderen Themen, die mir am Herzen liegen" zu finden sein sollen, steht kein Wort zur Youtube-Sperrung. In ihrem Gästebuch lässt Breyer wissen, dass sie "nicht allein verantwortlich" sei "für die Tagegeldregelung der EU-Parlamentarier". Im übrigen unterstütze sie "in meiner politischen Arbeit stets voll und ganz die Pressefreiheit und trete für ihren Schutz ein". Hätte sie gar nicht schreiben müssen. Das weiß man ja auch so.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Mit TOR kann man es trotzdem sehen