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Samstag, 27. Oktober 2012

Abgeschafft: Fürderhin tumb im Wust

Zwei Jahre und volle zwei Monate schafft sich Deutschland nun schon ab und obwohl beinahe alle großen Zeitungen mit Nachdruck gewarnt hatten, meist nicht nur einmal, sind bisher nut Teilerfolge zu vermelden. Folgende Vokabeln stehen unmittelbar vor der Auslöschung:

abgefeimt
Behuf
dingen
darben
darob
dräuen
drög(e)
emsig
feil
Fräulein
Fuder
fürder
gen
Glimpf
hadern
Harm
härmen
harsch
Hege
hehr
heischen
hiefen
hurtig
Hut, die
jäh
just
karg, kargen
Maid
meinethalb
Munt, die
schicklich
schier
schleunig
seihen
siech
sonder
stracks
töricht
tumb
tummeln
verbrämen
wacker
walten, obwalten
Wart
Werg
wirsch
Wust
Zähre
zeihen
zeitigen

(Quelle: Geiernotizen)


Kommentare:

Corax hat gesagt…

Wg. Abschaffung des Volkes und Ersetzung desselben durch eine Bevölkerung sollten dann auch solche antiquiert rassistischen Vokabeln wie Volkshochschule, volksnah, Volkswagen oder Völkerverständigung in Bevölkerungshochschule, bevölkerungsnah, Bevölkerungswagen und Bevölkerungsverständigung und so weiter ersetzt werden.

Zorgnax hat gesagt…

Muß sich Volker dann in Zukunft Bevölkerunger nennen?

Kurt hat gesagt…

Na toll! Jetzt beteiligt sich ppq auch noch an der allgegenwärtigen Katastrophenlust der Massenmedien.

So gut wie jeder weiß doch, daß der DUDEN-Verlag seit 20 Jahren strickt betriebswirtschaftlich geführt wird, weshalb allenthalben das Hauptprodukt dieses Unternehmens emsig verändert werden muss, um fürderhin hurtigen Neukauf und so Neuumsatz zu generieren. Die abgefeimten Lobbyisten dieses Verlags sind sehr erfolgreich, dem gemeinen Volk ständig neueste Zeitung über die Veränderungen der Worte zu geben. Wer solch hoffartigen Taschenspielern aufsitzt, dem ist darob nicht zu helfen.
Im übrigen scheint mir ein ganzes Fuder der Wörte von dieser drögen Liste durchaus noch in Gebrauch. An deutschen Gerichten sprechen die Anwälte so.

ppq hat gesagt…

im alltag! in der jugend! da kommt kurt z.b. doch gar nicht mehr vor

Geier hat gesagt…

Es geht ja aufwärts. Das Wort »krude«, das man in der Prä-Sarrazin-Ära ganz bestimmt noch auf diese Liste gesetzt hätte, scheint inzwischen gerettet. Natürlich auch dank der unermüdlichen Volksbildungsarbeit von ppq.

ppq hat gesagt…

stimmt, krude ist vonm der roten liste runter. ein feiner erfolg