Google+ PPQ: Sternstunden der Fernsehwirklichkeit "

Donnerstag, 22. November 2012

Sternstunden der Fernsehwirklichkeit

Eine echte Sternstunde der Fernsehwirklichkeit, ein Moment, in dem die Tränen Trauer tragen und die Beamten der Mobilen Festnetzwerke gegen Rechts ängstlich zum Fernsprechapparat schauen. Klingelt da gleich der Minister durch? Die Angst ist mit Händen greifbar in den Beratungsräumen gegen rechts. So viele Millionen. So viel Projekte. Und nun das.

Wie konnte es nur so weit kommen? Ein junger Mann spricht in der ARD aus, was viele denken, wie erst kürzlich eine vielbeachtete Umfrage im Auftrag der Fördermittelindustrie ergeben hatte. Reine Nazipropaganda, ungefiltert, unkommentiert, frei Schnauze auf das deutsche Volk losgelassen, wie Die Anmerkung anmerkt. Schlagartig ist alles vergessen, was Rommel uns lehrte und wofür Stauffenberg stand.

Ein Hitlerbewunderer im deutschen Fernsehen, ohne herumzudrucksen, ohne sich zu schämen, ohne braun anzulaufen und ohne Comicnase. Gesicht zeigen für das Böse! Ist es denn schon wieder soweit? Wie seinerzeit der junge Mann aus Barth wurde selbstverständlich auch sein dämlicher Bruder im Geiste sofort ein Star bei Youtube und Facebook. Bis die ARD dem Volksmund den Strom abdrehte wie es Youtube damals mit dem Rechtsrapper von der Ostsee machte: Aus Urheberrechtsgründen wurde Youtube beauftragt, das Erfolgsvideo über die Schülerreise nach Auschwitz zu löschen und damit den Vormarsch rechten Gedankengutes aufzuhalten.

Die Anmerkung dokumentiert den Wortlaut des Bekennervideos:

Warum hast du dich entschieden mitzufahren, nach Auschwitz?

Sebastian: Ja, für die Zeit im Zweiten Weltkrieg selber interessiere ich mich sehr, weil auch mich Hitler sehr anspricht, von seinen Taten aus, obwohl ich auch nicht alle für be... gutherzig halte. Also, ich finde, ähmmm, Hitler war ein erstklassiger Diktator, wie man gesehen hat. Ihm folgten sehr viele Menschen. Und äh...

Kann's denn sowas geben wie 'nen erstklassigen Diktator?

Sebastian: Ah. Eigentlich ja nicht. Also, es gibt sehr viele verschiedene, und normalerweise paßt man sich dann immer dem an, dessen Gefühl einem mehr anspricht. Aber ich sag mal so, Hitler war einer der besten, die ich bisher gesehen habe und auch kennen gelernt habe, von Geschichte her.


Neue, immens aufrüttelnde Zahlen zur extremen Weltbildern bei Eulenfurz
Direkt zum gelöschten Video

Kommentare:

Cordt hat gesagt…

Wußte gar nicht, daß Hitler in Auschwitz Hof hielt. Dem jugendlichen Spaßmacher steht jedenfalls eine hoffnungsvolle Karriere bevor. Winken ihm doch ausstiegbegleitende Resozialisierungsmaßnahmen, kümmernde Sozialarbeiter und sicherlich auch eine ansprechende Lehrstelle, damit er nicht auf die schiefe Bahn gerät. Cleverness lohnt sich.

Bezeichnend übrigens, daß die Anzeige (Lautstärke?) im geposteten Bild auf "117%" steht. 11 und 7 macht 18. Tadah! Staatsanwaltschaft, übernehmen Sie!

Die Anmerkung hat gesagt…

Hier, in den Kellergängen des Internet, soll leise hingeraunt sein, daß den jungen Nachwuchsantifaschisten, Hobbyhistorikern und Medienkritikern sowohl Kurz- als auch Langfassung von Bewegtbild und Ton zur Verfügung gestellt werden können, sofern diese das Bedürfnis entwickeln, sich die Filme reinziehen zu wollen.

patzer hat gesagt…

Lach mich schlapp.Hab es direkt verbreitet.Auch an ÖR.

ppq hat gesagt…

mehr will ich von sowas gar nicht wissen

patzer hat gesagt…

Nur an 2 Kumpels die da arbeiten.

Anonym hat gesagt…

Das ist unser Schulsystem. Verblödet die jungen Menschen, damit die NWO Elite leichteres Spiel hat. 1:0 für die NWO.

ppq hat gesagt…

ich meinte die anmerkung mit der langfassung. mir reicht die single

die aktuellen zahlenspiele sind doch so schon total entsetzlich

Anonym hat gesagt…

Oh Mann! Als ich gelesen habe, dachte ich, das wäre ein Witz! Aber das Video hat mich eines Besseren belehrt! Ich glaube wir befinden uns in einem Endstadium (von was auch immer), weil die Realität die Satire eingeholt hat.

Thomas hat gesagt…

Aber, aber! Dieser geschichtsmäßig - ähm - extrem herausgeforderte junge Mann darf doch nicht gemaßregelt oder ausgeschlossen werden! Inklusion ist das Gebot der Stunde! Schließlich ist doch eine Geschichte genauso wertvoll wie die andere, und die Durchsetzung einer von weißen Männern geschaffenen Geschichtsinterpretation ist doch einfach nur (Achtung, jetzt kommt mein schlimmstes Wort!) rassistisch.
Echtma.