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Freitag, 8. Februar 2013

Musestunden in Mordkorea

Der Friede muss bewaffnet sein, der Frieden aber kann es sich leisten, auch mal die Rollerblades anzuschnallen und fröhlich durch die Nachbarschaft zu kullern. Während Europa, der Weltfriedennobelpreiskontinent, derzeit rund ein Dutzend Kriegen zur Herstellung von Ruhe und Ordnung und zur Senkung der französischen Jugendarbeitslosigkeit betreiben muss, amüsiert sich das traditionell übelbeleumdete Volk von Mordkorea nach den bunten Filmchen des dortigen "Augenzeugen" mit Jux und Dollerei auf Rädern.

Nach dem Trend zur Verarmung, der Deutschland seit Jahren fest im Griff hielt, ehe er auch auf die letzte Hochburg des Sozialismus übergriff, begeistern nun auch Rollschuhe mit hintereinanderliegenden Rollen die Menschen in Pjöngjang. Hier, wo früher deutsche Zuchthasenriesen roh verschlungen wurden, halten Frohsinn und Lässigkeit Einzug. Touren ins Reich von Kim III sind auch schon wieder teurer geworden.

Klar, dass die gut Lachen haben.

Kommentare:

Oels hat gesagt…

"Jeder sucht nach Essbarem am Wegesrand - wenn er nicht gerade in einer Fabrik arbeiten muss "

Thomas hat gesagt…

Schön, daß es tatsächlich ein paar Rollschuhe für's Volk gibt. Wenn jetzt auch noch der hungernde Teil der Bevölkerung genug zu essen bekäme, wäre das wohl auch einen Jubelfilm wert!