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Donnerstag, 28. November 2013

Große Wunschkoalition: Alles für alle

Und dafür haben die nun 33 Tage lang verhandelt? Hart sogar, wie die öffentlich-rechtlichen Kommentatoren nicht müde wurden zu behaupten, während das Volk draußen vor der Tür sich langsam weggähnte in ein Land, in dem Politik nicht im langwierigen Großgruppengespräch über Nebensächlichkeiten und Detailregulierungen besteht, sondern in der eher strategischen Schaffung von Freiräumen für ein nicht allein von Fördermitteln und Subventionen getriebenes Wachstum.

Am Ende haben sie dann noch mal versucht es spannend zu machen. Aber herausgekommen ist ein wilder Mischmasch aus maximal erfüllten Maximalforderungen der einen, kombiniert mit maximal erfüllten Maximalforderungen der anderen. Alles für alle im Grunde, nur hier und da zeitlich gestreckt und eigentlich durchweg nicht finanziert – die große Koalition ist vom Start weg eine Koalition der großen Versprechungen: Frühere Rente, bessere Pflege, schönere Autobahnen, gerechtere Löhne und mehr sozialer Frieden. Wer jetzt noch keinen Wunsch erfüllt bekommen hat, der findet auch keinen mehr.


Die wichtigsten Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag:


Seite 11:
Der Mindestlohn ist uns wichtig, weil er helfen wird, eine Vielzahl von zehntausenden neuen selbständigen Unternehmern zu schaffen. Überall, wo künftig der Mindestlohn nicht gezahlt werden kann, sollen Selbständige einspringen, die für Objekt- oder Stücklöhne arbeiten. Das mehrt den Wohlstand aller, entlastet die Sozialkassen und stärkt den Arbeitsmarkt. 8,50 Euro für jeden und eine Extra-Kommission, die das festlegt – wir glauben an ein Deutschland jenseits der Vernunft.

Seite 35:
Wir wollen den Anteil des Fahrradverkehrs als umweltfreundliche Mobilitätsalternative weiter steigern. Dazu werden die Wagenparks der Ministerien und Parteifuhrparks ausgerichtet an den Zielen des Nationalen Radverkehrsplans 2020 erneuert. Als Ersatz für PS-starke Limousinen kommen Fahrräder zum Einsatz. In einem breiten gesellschaftlichen Dialog werden wir über neue Wege und Umsetzungsstrategien zur Radverkehrsförderung beraten. Um die Verkehrssicherheit im Radverkehr zu stärken, wollen wir an Bundesautobahnen separate Farradspuren einführen. Wir wollen darauf hinwirken, dass deutlich mehr Fahrradfahrer Helm tragen und gehen mit gutem Beispiel voran.

Seite 54:
Die europäischen Vorschriften zur Regulierung des Derivatehandels sollen zielgerichtet ergänzt werden, um den transparenten Handel auf geregelten Börsen und Handelsplätzen zu stärken und der Entstehung systemischer Risiken entgegen zu wirken. Die dabei entstehenden Kosten müssen die Verursacher übernehmen. Dadurch entstehende Einbußen bei der Rentenvorsorge und Sparanlagen der Bevölkerung sollen unbemerkt bleiben.

Seite 90:
Mädchen- und Jungenpolitik: Mädchen und Jungen sehen sich heute mit unterschiedlichen, oft widersprüchlichen Rollenbildern konfrontiert. Wir fordern: Sie müssen sich auf neue Anforderungen einstellen! Die geschlechtsspezifische Arbeit mit Mädchen und Jungen bis ins Teenageralter soll weiterentwickelt und Rollenstereotypen entgegengewirkt werden. Ruhig mal unten liegen! Eine zeitgemäße Gleichstellungspolitik bezieht Jungen und Männer mit ein, deshalb sollen Frauen sich häufiger freiwillig zur Bundeswehr melden. Die Jungenarbeit soll nicht zu Lasten der Mädchenarbeit ausgebaut werden, wir fördern beides, wir fördern überhaupt alles.

Seite 132:
Wir sehen neben den Chancen der Digitalisierung auch die Risiken. Das Internet ist gefährlich und muss deshalb überwacht werden. Auf die Amerikaner ist kein Verlass, deshalb wollen wir Präventions- und Beratungsangebote zu online basiertem Suchtverhalten bundesweit ausbauen und wissenschaftlich begleiten. Gegen die negative Entwicklung in unserem Onlineverhalten durch beleidigende und verleumderische Äußerungen im Netz setzen wir auf Rundum-Überwachung. Wir wollen ein ausgewogenes Aufklärungs- und Schutzkonzept mit rechtlichen, technischen und gesellschaftlichen Mitteln zum Persönlichkeitsschutz umsetzen, wissen aber nicht, wie das gehen soll.

Seite 134:
Wir wollen unsere Unternehmen vor Wirtschafts- und Konkurrenzspionage aus aller Welt schützen und eine nationale Strategie für den Wirtschaftsschutz erarbeiten. An private Sicherheitsdienstleister stellen wir verbindliche Anforderungen an Seriosität und Zuverlässigkeit, an uns selbst nicht. Wir hätten nicht wissen können, dass die NSA uns überwacht und wollen auch nicht wissen, ob sie es immer noch tut. Wir kämpfen weltweit für ein Anti-Überwachungsabkommen, das von einer überparteilichen Kommission überwacht wird.

Seite 134:
Rocker-Clubs bieten einen Deckmantel für vielfältige Formen der Schwerkriminalität, wie Menschenhandel und Drogengeschäfte, da Rocker-Clubs von ihrem gutbürgerlichen Image zehren können. Der organisierten Kriminalität kann, das ist während der Koalitionsverhandlungen bekannt geworden, durch den Entzug der Privilegien des Vereinsrechts entgegen getreten werden. Wir werden deshalb das Vereinsrecht verschärfen, so dass als Vereine eingetragene kriminelle Banden und Rockergruppierungen jenseits des Strafrechtes härter verfolgt werden können. Bei Verboten eines Clubs wird jegliche Neugründung in den betroffenen Städten und Kreisen ausgeschlossen, auch unter anderem Namen und mit anderem Vereinszweck. Die Kennzeichen verbotener Rockergruppen dürfen von anderen Gruppierungen im Bundesgebiet nicht weiter genutzt werden, die Abzeichen der Hells Angels etwa sind damit ab sofort bundesweit verboten.



Kommentare:

eulenfurz hat gesagt…

Und keine Distanzierung von dem NSU? Enttäuschend!

Anonym hat gesagt…

Durch das Bewusste wird das Gewusste projiziert, und das Gewusst ist das Bewusste. So erscheint im Bewusstsein die bewusste Vorstellung eines Erlebenden zusammen mit dem, was er zu erleben meint.
In dieser Dynamik wird eine ungeheure Bewegtheit in Gang gesetzt, die sich als mitreißender Lebensstrom mit Stürmen und Wirbeln, mit Höhen und Tiefen im Bewusstsein offenbart.
Der Beobachter beeinflusst das, was er beobachtet, wobei das Beobachtete nicht etwas Feststehendes, Substanzielles oder Objektives ist, denn das Beobachtete verändert sich in Abhängigkeit zum Beobachter. Der Beobachter erschafft seine Wirklichkeit und beeinflusst diese, deshalb gibt es so etwas wie eine objektive Wirklichkeit nicht.
Was du als Wirklichkeit beobachtest verstehst und bewertest, ist das Produkt des Ich-Bewusstseins.

Das Ich-Bewusstsein ist der Schöpfer des vehementen unkontrollierbaren und unberechenbaren Lebensstroms mit seinen unzähligen guten und unguten Gedanken und Emotionen. Diesen Strom, diese Kräfte versuchst du zu bändigen, zu kontrollieren und zu beherrschen, doch jegliche willentliche Anstrengung verdichtet und verstärkt die illusionäre Vorstellung, ein Individuum, eine Persönlichkeit zu sein. Das, was du glaubst zu sein, ist sicher nicht das, was du wirklich bist.
Das Ich ist der Produzent und gleichzeitig auch das Opfer seiner eigenen Produktion, seiner eigenen Projektion.
Das Ich erscheint auf der großen Bühne des Welttheaters, doch weder das Welttheater noch der Produzent noch der Schauspieler, der auf der Bühne seine Rolle spielt, existieren wirklich.

Anonym hat gesagt…

In den Abgründen der Zeit, wo Gewalt und Lieblosigkeit wohnen, wo die willesgetriebenen Menschen am Werk sind, werden vom Ich spezifische Machtinstrumente kultiviert. Eines dieser Machtinstrumente ist, wie wir bereits gesehen haben, das Wissen..
Das heißt, dass Menschen, die mehr wissen, jenen, die weniger wissen, auf der Wissensebene überlegen sind. So wurden im Laufe der Menschheitsgeschichte ganze Gesellschaftsschichten kontrolliert, manipuliert, unterdrückt und bewusst von den Ressourcen des Wissens ferngehalten.
Geheimdienste, religiöse und andere Institutionen haben diese Wissenswaffe sehr bewusst eingesetzt und machen das noch heute. Das zeigt, dass das Ich die Ursache aller Korruption ist, ja, die Korruption selbst ist.


Im Laufe der Jahrhunderte wurden gigantische Mengen an Wissen zusammengetragen. Unaufhörlich wurde das Gewusste mit neuem Wissen ergänzt, erneuert und aktualisiert.
Das durch Erfahrung gereifte Wissen ermöglichte es der Menschheit, das Tor in ein technisches Zeitalter aufzustoßen. Gigantische Errungenschaften, die der gesamten Menschheit dienen, wurden erfunden und erschaffen. In der Medizin, der Physik, der Biochemie, in der weltweit vernetzten Telekommunikation, in der Luftfahrt, der Architektur und vielem mehr hat die Menschheit in den
letzten sechzig Jahren einen wahren Quantensprung vollzogen.
Weltweit verändern sich in rasanter Geschwindigkeit die Gesellschaftsstrukturen. Die sozialen Probleme, die vielen Kriege, die Hungersnöte, der zunehmende Mangel an sauberen Trinkwasser und die ganzen komplexen Umweltprobleme, die dieser Wandel der Strukturen mit sich bringt, zwingt die Menschheit, umzudenken und die alten Wege zu verlassen.
Um sich jedoch neu orientieren zu können, müssen die alten egozentrischen Denkmodelle relativiert und aufgelöst werden, um den großen, vernetzten globalen Herausforderungen zu begegnen.
Das ist effektiv leichter gesagt als vollbracht, denn die konditionierten Denkmodelle der Menschen sind eng geschnürt. Das programmierte und konditionierte Denken und das gesamte gesammelte Wissen stoßen an Grenzen.

Anonym hat gesagt…

Es scheint, als ob die aktuellen Ressourcen des generellen Wissens und das damit verbundene egozentrische Denken für Lösungen der Probleme von morgen nicht genügen. Der materialistische Intellekt stößt an die Grenzen seines Fundamentes, das Ego mit seiner pervertierten, zerstörerischen Tüchtigkeit wird ernüchtert.
Doch Menschsein ist wahrlich etwas Grandioses, sei dessen tief gewahr! Menschsein bedeutet, hellwach, verantwortungsvoll und bewusst in der Welt zu leben, denn die Welt, ist genau das, was du bist.
Sei vollkommen in der Welt und vollkommen nicht von dieser Welt!
Erwachen beendet jeglichen Fatalismus und Fanatismus und löscht alle eingrenzenden und illusorischen Denkmodelle aus. Erwachen ist keine religiöse Weltflucht und kein spirituelles Abheben, sondern ist sehr konkret: beide Füße auf dem Boden und den Kopf im ewigen, im spirituellen Universum.
Schaue tief in dich hinein und erkenne, dass das gesammelte Wissen nur innerhalb der räumlich und zeitlich eingeschlossenen Denkwelt seine Wichtigkeit, seine Wirksamkeit und seine Gültigkeit hat. Sei gewahr, dass das, was du wirklich bist, Nicht-Wissen ist. Denn dich selbst kannst du nicht wissen.
Du bist in der Welt, aber nicht von dieser Welt, du bist Ganzheit, Totalität.
Alles, was du weißt, bist du Nicht, und das, was du nicht weißt, kannst du nicht werden. Wissen und Werden bestehen nur als überlagerte Vorstellungen im Bewusstsein, und weil sie illusorisch sind, berühren sie dich nicht.
Wissen und Denken spielen für dich nur deshalb eine so große Rolle, weil du bis jetzt noch nicht über das Denken und das Wissen hinausgegangen bist.
Ist der Tod und alles, was du über ihn weißt, nur das, was du in deinem Gedächtnis gespeichert hast?

Anonym hat gesagt…

Das Kleinkind fürchtet weder das Leben noch den Tod, es lebt im Moment. Der erwachsene Mensch hingegen hat im Laufe oft viele traurige Erfahrungen gemacht. Er hat Menschen oder Lebewesen, die ihm nahe waren, verloren. Schmerzhafte Erinnerungen von Abschied und Verlust prägen sich stark ins Gedächtnis ein, deshalb empfindet er den Tod als eine Art bewusstlose Leere, als lichtlos und kalt, als Finsternis, in der alles Handeln, Fühlen und Denken endet.
Das Ich möchte sich diesen unbequemen Erinnerungen entziehen und die Gedanken an den Tod negieren. Das Ich fürchtet nichts mehr als sein eigenes Ende, deshalb befasst es sich in der Sterblichkeit mit der Unsterblichkeit.
Der Verstand versucht Undenkbares zu denken und sich Unvorstellbares vorzustellen. Das Ich erhofft und wünscht sich ein Weiterleben nach dem Tod, es möchte Kontinuität.
Das Denken befasst sich mit abstrakten Vorstellungen. Der Verstand versucht, aufgrund von Gehörtem, Gelesenem und Gesehenem seine eigene Situation zu prüfen und si seine Möglichkeiten auszuloten.
Das Ich will weiterleben und sich seine Herrschaft sichern, doch der Gedanke „Ich bin“ ist die Geburt der Zeit, also die Geburt von Leben und Tod selbst.
„Ich bin“ identifiziert sich mit dem, was „Ich bin“ sich vorstellt. Durch diesen illusionären Vorgang, nimmt sich „Ich bin“ selbst gefangen. „Ich bin“ ist die Gefängniszelle, der Gefangene und der Gefängniswärter selbst. Das ist die Tragödie von „Ich bin“.

Anonym hat gesagt…

Du glaubst etwas zu sein, obwohl du dieses Etwas nie warst. Du glaubst Situationen und Erfahrungen zu erleben, obwohl nie wirklich etwas geschehen oder vorgefallen ist in dem, was du wirklich bist.
Durch Glauben, Hoffen, Beten und verschiedene Rituale versucht sich das Ich, sein Leben nach dem Tod in einer vergeistigten Gestalt sorgenfrei in lichtvollen Himmeln weiterleben zu können.
Das Ich-Bewusstsein ist beim Ausüben dieser Tätigkeiten nich gewahr, dass es selbst keinerlei realr Existenz hat. Himmel und Höllen, Leben und Tod existieren für das Ich-Bewusstsein nur, weil es selbst die Ursache und die Wirkung dieser Vorstellung ist.
Sei gewahr, dass es außerhalb des Denkens nie eine Welt gegeben hat. Leben und Tod sind nichts als Interpretationen von Abläufen in der Welt. Interpretationen von einem scheinbaren Anfang und einem scheinbarem Ende des Lebens und der Welt. Wenn du erwachst, bist du dir bewusst, dass du nie der Körper und nie der Verstand gewesen bist.
Bewusstsein, in dem sich die Welt spiegelt, scheint durch Bewusstwerdung und Identifikation mit der Spiegelung der Vorstellung „Ich bin“ zu unterliegen. Durch Täuschung wird Unvergängliches zu Vergänglichem und Zeitloses zeitlich gebunden.
Doch du bist weder Form noch formlos, weder sterblich noch unsterblich, du bist Totalität.
Das identifizierte Bewusstsein glaubt an die erlebbare Sinneswelt, an Leben, Tod und Wiedergeburt und an das Gute und das Böse in der Welt. Oh ja, das alles gibt es für das Ich, weil das „ich“ nichts anderes ist als das.
Durch dein spirituelles Suchen scheinst du dir selbst beweisen zu wollen, dass es dich wirklich gibt. Der Moment, in dem du jetzt diese Zeilen liest, ist das, was du wirklich bist, denn außerhalb dieses Moments existiert nichts.

Anonym hat gesagt…

Deine Suche nach der von dir gesuchten Einheit ist dein Problem, denn du warst nie etwas anderes als das, was du suchst. Du identifizierst dich fälschlich mit dem, was du Nicht bist, deshalb bist du auf der Suche.
Die Welt und das Universum existieren, weil sie ihre Realität von der untrennbaren Einheit beziehen.
Man nennt die Welt und das sichtbare Universum unwirklich und illusorisch, weil sie erscheinen, vergehen und veränderlich sind. Die Totalität nennt man Totalität, weil sie unveränderlich ist – die Essenz von ALLEM, WAS IST.
Der Tod ist ein Thema, dass die Menschen immer beschäftigt. Die Religionen weisen auf etwas hin, das über den Tod hinausgeht, auf ein Leben nach dem Tod, auf andere Welten und Sphären.
Der christliche Glaube ist geprägt durch die Kreuzigung, den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus. Ob die Auferstehung, so wie es in der Bibel geschrieben steht, wirklich stattgefunden hat, daran zweifelt die Naturwissenschaft. Man nimmt an, dass die Auferstehungsgeschichte eher allegorisch, als Metapher zu verstehen sei, da es für die physische Auferstehung von Jesus Christus keine stichhaltigen wissenschaftlichen Beweise gäbe.
Dass es Gott gibt, lässt sich ebenfalls nicht naturwissenschaftlich beweisen, aber dass es IHN nicht gibt auch nicht!
Die einen glauben, dass es Gott gibt und dass Jesus von den Toten auferstanden ist, andere sind überzeugt, dass es weder Gott noch Auferstehung gibt. Was Gott wirklich ist, kann man nicht wissen, ebenso wenig kann man wissen, was Gott Nicht ist.
Warum existiert das Universum und warum ist es so, wie es ist? Warum entstanden im Universum Bedingungen, Eigenschaften und Möglichkeiten, die auf einem kleinen Planeten in einer kleinen Galaxie menschliches Leben ermöglichte?

Anonym hat gesagt…

Vor etwa 13,5 Milliarden Jahren wurde aus dem Urknall das Universum geboren, doch was war vor dem Urknall und warum kam es zu dieser gigantischen Explosion?
Das sind Fragen, die sich nicht einfach beantworten lassen, weder von den Naturwissenschaften noch von den religiösen Instanzen.

Nietsche hat mit seiner Aussage „Gott ist tot“ die Gottgläubigen zutiefst erschüttert und entsetzt und die Atheisten in ihrer Meinung bestärkt. Für die organisierten Religionen jedoch gibt es keinen Zweifel, dass Gott existiert.
Diese zwei Glaubensmodelle spalten die Menschheit. Also, was soll man glauben, was kann man glauben?
Die Grundlage von allem, das absolute Potenzial, könnte man Gott nennen, doch Manifestation tritt nur durch das Konzept „Ich bin“ in Erscheinung.
Das „Ich-bin“-Konzept ist das subjektiv projizierte und wahrgenommene Universum.. der Wahrnehmende und das Wahrgenommene spiegeln sich im Bewusstsein, und das Bewusstsein ist ein Reflex im absoluten Potential, in dem, was du wirklich bist.
Da du immer hier und jetzt bist, kannst du gar nicht sterben. Schöpfung und Zerstörung gibt es nur für das Ich und nicht für das, was du wirklich bist. Dies zu realisieren, könnte man vielleicht Auferstehung nennen.
Liebe ist das, was sich nicht einmischt, deshalb nennt man sie heilig oder Gott.

eulenfurz hat gesagt…

@Anonym
Hab's mir zwar nicht durchgelesen, aber Nitsche ist mir herausgestochen. Der Mann hieß Nietzsche!

Zum NSU steht doch etwas im Koalitionsvertrag. Wäre auch ein Wunder gewesen, wenn nicht.

ppq. so hat gesagt…

hatte er nicht einen "nietsche" erwähnt?

ich dachte, gut, kennste nicht den mann, aber seine ideen klingen ja interessant