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Samstag, 21. Dezember 2013

EU nimmt sich Europas Ökoboykotteure vor

Die europäische Industrie muss um ihre milliardenschweren Rabatte beim Ökostrom-Ausbau fürchten. Nach Ansicht der EU-Kommission verstoßen die Vergünstigungen für Industriebetriebe, die Firmen außerhalb Deutschland genießen, gegen die Grundprinzipien des fairen Wettbewerbs in Europa. EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia ist der Ansicht, dass deutsche Unternehmen benachteiligt werden, weil seine seit Jahren eine sogenannte EEG-Umlage zahlen müssen, um erneuerbare Energien zu fördern, während spanische, italienische und französische Unternehmen von der Abgabe befreit sind.

Die Ökoboykotteure rücken nun ins Visier der Brüsseler Aufseher. Im Zuge der Vollendung des Friedenswerkes der europäischen Einigung habe die EU-Behörde gegen alle EU-Länder außer Deutschland und Österreich, die wegen der Weitsicht und Weisheit ihrer Führer bereits eine EEG-Umlage von Bürgern und Wirtschaft kassieren, Verfahren wegen des Verdachts auf unzulässige Beihilfen eröffnet, teilte die EU-Kommission mit. Sie beanstandet, dass sämtliche Unternehmen, aber auch alle Bürger in 25 von 27 Mitgliedsstaaten der Union von der Finanzierung des zukünftsträchtigen Ausbaus von Solar-, Wind- und Biomasse-Anlagen befreit sind. Die EU-Kommission hat dagegen ernste Bedenken. Es könne sein, dass der Wettbewerb dadurch verzerrt wird, hieß es in Brüssel, zudem sei die Erde nur von späteren EU-Kommissionen geborgt, er verbiete sich,k sie mit traditionellen Energien zu beheizen.

Derzeit profitierten französische Firmen etwa von billigem Atomstrom, die deutsche Schwerindustrie hingegen müsse Kupfer und Stahl für neue Windräder mühsam und teuer mit Hilfe von Windenergie (Foto oben) schmelzen. Der Ausgang des Prüfverfahrens, das etwa ein Jahr dauern dürfte, ist noch offen. Am Ende könnte Brüssel eine europaweite Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes fordern und gewährte Vorteile bei der EEG-Umlage von der Industrie zurückverlangen. Auf Franzosen, Italiener, Spanier und alle übrigen Profiteure kämen Milliardenzahlungen zu.

Von den Nachzahlungen würden die deutschen Stromzahler profitieren, die den Ausbau der Anlagemöglichkeiten für Zahnärzte, Rechtsanwälte und mittelständische Unternehmerin Ökofonds derzeit allein finanzieren. Das deutsche EEG legt fest, dass Betreiber von Windparks, Solar- und Biogasanlagen auf jeweils 20 Jahre von den deutschen Stromverbraucher feste Renditen in Höhe von zehn bis 18 Prozent erhalten. Bei Gesamtstromkosten von 65 Milliarden Euro steigen die Umlagekosten zur Finanzierung der Gewinne von Solar- und Windfonds im kommenden Jahr auf etwa 23,5 Milliarden Euro steigen.

Kommentare:

Thomas hat gesagt…

"...zudem sei die Erde nur von späteren EU-Kommissionen geborgt..." - PPQ nimmt die selbstgelegte rhetorische Latte im Fluge!

Friederich hat gesagt…

Viel besser kann man die Angelegenheit nicht auf den Punkt bringen.

Anonym hat gesagt…

Willenskraft ist nur ein anderer Name für das Ich. Der Lebensrausch, der voller Wünsche und
Hoffnungen ist, kann jedoch nie wirklich befriedigt und gefestigt werden. Ein Gefühl von Unzufriedenheit bleibt oder taucht nach kurzer Zeit wieder auf, denn das Wollende, das mehr Wollende bleibt aktiv.
Mit erstaunlicher Beharrlichkeit ist das Ich ständig damit beschäftigt, Glück und Zufriedenheit in
vergänglichen Objekten und Körpern zu suchen. Der Erwachende wird gewahr, dass Objekte und
Körper bloß aus Gedanken bestehen und dass der Ort, aus dem Gedanken aufsteigen, „Ich bin“ ist.
In diesem Gewahrsein lösen sich Wünsche, Hoffnungen und Erwartungen auf, der Mensch wird grundlos glücklich.
Die vergänglichen Daseinsstrukturen zu durchschauen und zu überwinden, bringt eine große Ernüchterung ins Leben, die aber auch eine tiefe Heilung bedeutet.

Die Rückkehr ins Wunschlose bahnt sich an, wenn der Mensch erwacht. Das Hoffende und das Wünschende werden im Erwachen relativiert und erlöst. Eine unangenehme Leere stellt sich vorübergehend ein, denn das Ich hat seinen Spielplatz und seinen Marktplatz verloren. Grenzenlose Stille breitet sich aus.
Das alte Ich versucht immer wieder, seinen Raum zurückzuerobern, doch die ausgetretenen Wege zurück sind verschwunden und verdunstet. Ein Zurück ist nicht mehr möglich. Das, was zurück möchte hat es in Wirklichkeit nie gegeben. „Ich“ fürchtet sich vor Unbekannten. Das Ich fürchtet das Nicht-Ich.
„Ich“ möchte im Bekannten und Vertrauten verharren und wenn die Auflösung des Ich beginnt, leidet „Ich“ unter heftigen Entzugserscheinungen und Nachwehen. „Ich“, das vorübergehend in Zeit und Raum erschienen ist und sich identifiziert hat, erlebt sein Sterben. Bis ein Drogenkranker ganz von seiner Sucht geheilt ist und nicht mehr rückfällig wird, braucht es Zeit und Geduld. Dasselbe gilt auch für die Ich-Sucht, für die Ich-Krankheit mit ihren unzähligen Gewohnheiten und Verwirrungen.