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Dienstag, 4. März 2014

Fremde Federn: Feudale Freiheit

Machtverhältnisse sind so unveränderbar wie Wetterverhältnisse, die Vermögensverteilung ist so veränderbar wie die Postenverteilung, die Gesellschaft so planbar wie die Landschaft, Bildung so staatsbedürftig wie die öffentliche Ordnung. Der Grund dafür ist nicht der Wettbewerb mit einem angelsächsischen Sozialmodell. Der Grund ist: Die deutschen Parteien sehen den Menschen wieder aus der Perspektive feudalistischen Denkens. Für sie ist der Mensch in Hilflosigkeit geboren, nicht in Freiheit. Verwurzelt in der europäischen Geschichte, verlassen die Parteien nach sechzig Jahren stabiler deutscher Demokratie die Rolle von Reformern und schlüpfen in die Rolle der Freiherren. Sie erziehen die Menschen nicht mehr zur Freiheit. Sie erziehen die Menschen zu etwas anderem – dazu, in den Kategorien angestammter Lehen, zu erobernder Vorrechte, lebenslang vom Staat verliehener Rechtstitel denken zu lernen statt in den Kategorien von Arbeit, Aufstieg, Leistung, Opfer und Selbstverantwortung.

1 Kommentar:

Kurt hat gesagt…

Das mit dem feudalistischen Denken ist Quatsch. Aber einem Schurnalisten an den Fleischtöpfen einer großen Zeitung wird ums Verrecken nicht der korrekte Begriff über die Lippen kommen. Sonst könnte es sich ganz schnell ausfeulletongt haben.
Der korrekte Begriff ist:

Paternalismus !

Dieser Artikel war nur ein Beitrag im Rahmen des politischen Aschermittwochs, wo man mal was sagen darf. Und da der verwendete Begriff falsch war, können unsere Poltiker diesen Artikel mit Recht nicht ernst nehmen. Also alles wie immer mit unserer Hauptstrompresse.