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Donnerstag, 11. Juni 2015

Zitate zur Zeit: Der Glaube an das Gute

Gib den Menschen etwas, woran sie glauben können, zum Beispiel eine persönliche Tragödie, bei der sich ein Teenagermädchen heldenhaft opfert, um seine Familie zu retten, dann glauben sie es nicht nur, dann wollen sie es glauben.

Das sind gewissermaßen gute Nachrichten. Menschen glauben gerne an gute Nachrichten.

Mira Grant, Feed, 2010

Mehr aktuelle Zitate zur Zeit in der alltagskritischen PPQ-Serie

Kommentare:

Gerry hat gesagt…

Die Gegend auf dem Bild kenne ich. :) Das ist ein ziemlich düsterer Straßenabschnitt (stehengeblieben zwischen DDR-Altlast und nicht fortgesetzter Aufbau Ost) in Mansfeld, wenn man aus Richtung Halle kommend über die Clausstraße in den Harz will.

Danisch analysierte den Fall Tugce ziemlich gut, die Medien wissen um die Faktenlage inzwischen auch, schweigen jetzt oder lenken auf unwichtige Details ab.

FDominicus hat gesagt…

Warum wird dann nicht mal geglaubt, man kann selber auch etwa schaffen? Warum wird nicht anderen Partien Glauben geschenckt die beweisbar anders sind und bisher Ihren Versprechungen keine schlechten Taten folgen liessen.

Warum wird nicht geglaubt, daß es Gerechtigkeit niemals von einem Staat geben kann, warum wird nicht mal zur Kenntniss genomemn, daß es best organisierte Staaten waren die die meisten Toten auf Ihrem Gewissen haben?

Warum ist man so blind zu sehen, daß Diebstahl kaum sozial gerecht genannt werden kann
Wieso wird nicht einmal für Eigentum eingestanden?

Anonym hat gesagt…

@ FDominicus: Im 17.-18.Jhd.waren zu einigen Zeiten die Gewinnspannen im Dreieckshandel so hoch, und die Sklaven so billig, daß es sich "rechnete", denen gar nichts zum Fressen zu geben (konnten sich ein paar Krümel auflesen, und am Sonntag zum Grasen in den Dschungel) - und nach ein paar Monaten neue Sklaven zu kaufen.
Und im Frühkapitalismus in Engeland "rechnete" es sich, die Pachtbauern einfach auf die Straße zu werfen, um Schafzucht in großem Maßstab zu betreiben.
Da wäre noch der schlesische Weberaufstand: Zu doof, mit der internationalen Konkurrenz mitzuhalten, und dann aber Militär aufmarschieren, und auch ballern zu lassen.
Ein völlig ungezügelter "Markt" führt eben nicht dazu, daß sich der Beste, sondern daß die schamloseste Drecksau sich durchsetzt.

-- Halbgott in Weiß --