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Donnerstag, 27. August 2015

Zitate zur Zeit: Eine Lösung, die nicht zu Lösungen führt

Am 21. Juli hat das Meinungsforschungsinstitut Allensbach die Ergebnisse einer Befragung von 500 Führungskräften aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zum Thema „Migrationspolitik“ vorgestellt. Ein Ergebnis sticht hervor und lässt aufhorchen:

- Auf Frage 1 „Kann Deutschland mehr Flüchtlinge aufnehmen?“ antworteten 78% mit „Ja“ und 20% mit „Nein“.
- Auf Frage 2 „Ist das Problem der Flüchtlingsströme aus Afrika in absehbarer Zeit lösbar?“ antworteten 77% mit „Nein“ und 22% mit „Ja“.
- Auf Frage 3 „Lassen sich durch Ausweitung legaler Einwanderung Schlepperbanden erfolgreich bekämpfen?“ antworteten 55% mit „Nein“ und 44% mit „Ja“.
- Auf Frage 4 „Soll Europa, ähnlich wie Australien, Flüchtlingsboote abfangen und zurückschicken?“ antworteten 77% mit „Nein“ und 21% mit „Ja“.

Die Kombination der jeweiligen Mehrheitsantworten ist merkwürdig inkohärent: Das „Ja“ zu mehr Einwanderung verbindet sich nicht mit der Vorstellung, dass dadurch das Problem gelöst werden könnte.

Selbst wenn man es nicht so krass ausdrücken will, so gilt doch zumindest: Die Lösung, die den deutschen Eliten in der Migrationsfrage vorschwebt, ist schlicht rätselhaft. Die Rechnung aus den vier Antworten geht einfach nicht auf. Es gibt keine Ordnungsidee, die den Antworten Kohärenz verleihen würde. In der Summe signalisieren sie eine merkwürdige Gleichgültigkeit. Die Eliten lassen das Land mit den Konsequenzen der Migration allein.

Gerd Held analysiert die Schockstarre der deutschen Entscheidungsträger angesichts der Flüchtlingskrise

Kommentare:

wolpertinger hat gesagt…

Ja,Ja,
das gute alte multiple Tschois.
Sind wir ein Ankreuzstaat?
A: ja
B: nein
C :vielleicht
D: weiß nicht
Normalerweise stehen ja auch nur vier Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung.Heute werde ich das mal durchbrechen,und eine fünfte hinzufügen
E: Das schlimmste ist,wenn das Bier alle ist.
wolpertinger
Reichsbrauereiverwaltung,Abteilung Starkbier

Anonym hat gesagt…

wärry ßorri for OT:
Der gute Julius Rabenstein empfiehlt dem Ferkel, mal nach Engeland zu reisen, um zu lernen, "wie man ein Land wieder in die Spur bringt."
O sancta simplicitas.
Die wollen nichts weniger, als uns AUSZULÖSCHEN. Die sagen es auch teils erstaunlich offen, teils mehr oder minder verklausuliert. Sagten es auch vor Jahren, oder vor Jahrzehnten - Graf Multimix-Calergi.
Um Ferkel zu zitieren: "Eine Patentlösung habe ich nicht." Aber wenigstens sollte man auf Kaspereien wie "Petitionen" verzichten, schon deswegen, um diesem Gesocks keine Erheiterung zu bieten.

Anonym hat gesagt…

Der Ghibelline
Donnerstag, 27. August 2015, 23:06 (URL) | Kurz-URL
@benitomussorgsky
Vielleicht besser:
Je suis Packtriot
oder:
Packtrioten aller Dunkelländer, vereinigt euch!
Ein T-Hemd im Je-Suis-Style dazu ist wirklich eine gute Idee.

http://www.sezession.de/51082/ueber-die-notwendigkeit-den-richtigen-hebel-zu-finden.html#comments

Anonym hat gesagt…

Die Lösung, die mir für die "deutschen Eliten" vorschwebt, ist nicht rätselhafte, jedoch vor dem Hintergrund der Maas`schen Bemühungen zur Konformierung des Weltnetzes nicht mehr veroffentlichungsfähig.

der alois
Reichselitenausmerzungswart

- Stabsstelle Hassbotschaften, Volksverhetzung und Diversion, Berlin-Prinz-Albrecht-Str. 8 -

Anonym hat gesagt…

Da zu empfehlen, o Alois:
- Villiers de L'Isle-Adam: Contes cruels - Grausame Geschichten -
- Claude le Beau: Seltsame und neue Reise zu den Wilden von Nordamerika -
- B.Traven: Die Rebellion der Gehenkten / Ein General kommt aus dem Dschungel -
- die Hinrichtungsprozedur des Franz Ravaillac, der Heinrich den Vierten (Ongrikortr
oder so) ermurkst hatte.
Leider in praxi irrelevant, auch möchte ich den verehrten Blogwart nicht genieren.

Anonym hat gesagt…

Werter anonym, wir wollen doch nur helfen. Notwendige Veränderungen fangen immer zu Hause an. Es gilt, demokratische Überzeugungsarbeit zu leisten und die Menschen für eine bessere Welt einzunehmen. Daran lassen Sie uns konstruktiv arbeiten, Gott befohlen.

PS: Ästhetischer Hinweis eines oberflächlich sozialisierten Eingeborenen: Ich finde rollende bluttriefende Köpfe in Mitteleuropa geschmacklos, macht das mal weg, igitt. Auch siebzig verweste Leichen im Kühllaster sind für das Wochenende entbehrlich. Bitte keine islamische Leichenfolklore in meiner Wohlfühlzone! Danke. Ich bin auch nicht an libanesich-arabischstämmigen Schlepperunternehmern mit bulgarischem oder ungarischem Pass interesiert. Bin ich jetzt fremdenfeindlich?