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Mittwoch, 7. Oktober 2015

7. Oktober: Ein Fest der Völker

Festveranstaltung in Berlin vereinte Bürger aller Klassen und Schichten und Herkunftsländer. Angela Merkel zog eine eindrucksvolle Bilanz / Jean-Claude Juncker hielt programmatische Rede: Neue Vorschläge zur Integration der Flüchtlinge unterbreitet

Eine Festveranstaltung des zentralen Festkomitees des Bundestages, der staatlichen Organisationen und Rundfunksender und der Europäischen Partnerländer zum 66. Jahrestag der Gründung der DDR war gestern in Berlin Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Republikgeburtstag, der inzwischen zum 25 Mal ausfällt. Im festlich geschmückten Großen Saal des künftigen Flughafens Berlin International vereinte dieses große Ereignis die führenden Persönlichkeiten des neuen Deutschland und andere verdienstvolle Bürger aus allen Bereichen des politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Lebens mit Repräsentanten der emokratischen Bruderländer und Ehrengästen aus zahlreichen anderen Staaten der Welt.

Mit stürmischem Beifall wurden Angela Merkel, Peter Altmeier, Sigmar Gabriel und die weiteren Mitglieder der Parteien- und Staatsführungen begrüßt, als sie den Saal betraten. Mit großer . Herzlichkeit hießen die Teilnehmer an der Festveranstaltung vor allem Merkel, die aktuelle Anwärterin auf den Friedensnobelpreis und Vorsitzende der CDU, und die weiteren führenden Repräsentanten der sozialdemokratischen Parteien willkommen.

Zugegen waren auch Freunde aus Nachbarstaaten der EU und Vertreter zahlreicher anderer Länder. Gemeinsam nahmen deutsche Persönlichkeiten und Vertreter des Auslandes die Plätze im Präsidium ein, um zu zeigen, dass die Welt eins ist. Zu Beginn der Festveranstaltung erklang die Nationalhymne, dritte Strophe, Kinder übergaben Blumen und Pralinen. Dann eröffnete Jean-Claude Juncker, Chef der EU-Kommission, die Festveranstaltung und hieß alle Teilnehmer willkommen. Von den mehreren Tausend im festlich geschmückten Saal mit lang anhaltendem Beifall begrüßt, richtete er dann das Wort an alle deutschen, Europäer und Menschen der Erde.

Juncker zog eine eindrucksvolle Bilanz der 66-jährigen Geschichte der DDR, die sich 1989 entschlossen hatte, dem Westteil des Vaterlandes wieder beizutreten, nachdem ein geplantes Großexperiment mit dem Neuen Menschen nicht gelungen war. Juncker erklärte unter stürmischer Zustimmung: "Die Errichtung des ersten sozialistischen Staates der Arbeiter und Bauern auf deutschem Boden gehört zu den gewaltigen Umwälzungen, die sich während der Nachkriegsentwicklung vollzogen und in denen die Gründung der DDR einen bedeutenden Höhepunkt bildet."

Dann erinnerte er an die tiefgreifenden revolutionären Veränderungen der zurückliegenden Jahre, die zur Errichtung der EU als einem Gefäß geführt hätten, das die Ideale der DDR-Gründerväter langsam umsetzt. Es habe nicht wenige Schwierigkeiten gegeben, die es zu überwinden galt, so Juncker: "Aber eindrucksvoller denn je tritt heute zutage, dass der Sozialismus auch auf deutschem Boden seine historische Überlegenheit als jene Gesellschaftsordnung beweist, die allein in der Lage ist, Menschenwürde, soziale Sicherheit und Geborgenheit für alle Bürger zu gewährleisten und wahre Freiheit, Demokratie und Menschenrechte zu garantieren."

Wie einst die DDR verkörpere heute das neue, das größer gewordene Deutschland inmitten der EU den Fortschritt der Menschheit, stellte der Kommissar fest. " Unter lang anhaltendem Beifall und Hochrufen auf das Bundeskabinett und die EU-Kommission und seinen Generalsekretär schloss Juncker: "In enger Verbundenheit mit den westlichen Partner und allen anderen Ländern guten Willens, in solidarischer Gemeinsamkeit mit allen Flüchtlingen und friedliebenden Staaten beschreiten wir weiter konsequent unseren guten und erfolgreichen Weg. Dieser Weg zum Wohle der Menschen und für das Glück des europäischen Volkes lohnt jede Mühe. Das dient der Sache des Friedens."


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Schön. Vielen Dank an die Genossen vom ND für diesen, dem Feiertag angemessenen Beitrag.

ppq. so hat gesagt…

sollte eigentlich als livestream kommen, aber es war stromausfall im großen saal

derherold hat gesagt…

Er hat uns alles gegeben,
Sonne und Wind, und er geizte nie.
Wo er war, war das Leben,
was wir sind, sind wir durch ihn.
Er hat uns niemals verlassen.
Fror auch die Welt, uns war warm.
Uns schützt die Mutter der Massen,
uns trägt sein mächtiger Arm.

Der Wessi, ja der Wessi, der hat immer
recht.
Und Ostdeutsche, es bleibe dabei.
Denn wer kämpft für das Recht,
der hat immer recht gegen Lüge und
Ausbeuterei.
Wer den Sigmar beleidigt, ist dumm
oder schlecht.
Wer die Wendehälse verteidigt, hat
immer recht.

Anonym hat gesagt…

Vater ,Mutter , Kind , Erntemaschine und Funkturm - die Zone war immer unfreiwillig völkisch - ist mir bereits in den 80ern aufgefallen ( war aber bei den west -Linken nie ein Thema ) .

der Sepp

Reichsheraldikrat

ppq. so hat gesagt…

wer eine nation erfinden will, dem bleibt nichts anderes übrig als so zu tun als wäre er eine

Die Anmerkung hat gesagt…

Unfreiwillig völkisch. Und national, füge ich hinzu.

Es lebe die Nationale Front des demokratischen Deutschland.

wolpertinger hat gesagt…

„wer eine nation erfinden will, dem bleibt nichts anderes übrig als so zu tun als wäre er eine“

Oktober 07, 2015
Öööhhh,ja.Stimmt einfach.

derherold hat gesagt…

Als Schöler hatte in den 80ern den Eindruck, daß die DDR in Bälde verkünden würde, daß allein die Ungnade der frühen Geburt Bismarck daran gehindert hatte, Mitglied der SED zu werden.

Ein son Historienschmachtfetzen hatte man ja u.a. mit dem Vater von Leander als Sachsens Glanz und Preußens Gloria verfilmt. Originellerweise fußend auf dem Werk eines polnischen Nationalisten. Ich hatte Brühl/AufbauVerlag gelesen und Cosel an- und da ging mir der Jozef schon auffen Zeiger.

wolpertinger hat gesagt…

Herold,hast du womöglich eine Wessiphobie? Geh schon mal vor die Türe und box dich warm.

derherold hat gesagt…

ich bin westlicher wessi. essen

wolpertinger hat gesagt…

Du ißt im Westen?Tschulliung.Essen,ist doch die Stadt mit den vielsten Kana äh Rufugies,oder irre ich mich schon wieda?Gibts immer noch Stau auf der A40?

derherold hat gesagt…

Es ist (beinahe) immer Stau auf der A40.
Die meisten Talente gibt es im übrigen in Schimanskihausen. Essens Tatort-Kommissar war der Sohn von General Felmy.

P.S. Als Kind habe ich mit meinen Eltern Urlaub auf bayerischen Landgasthöfen und Bauernhöfen gemacht, um meine Staublunge freizuhusten ! Traumatisiert hat mich, daß ich auch zum Orgelkonzert nach Ottobeuren verschleppt wurde.

wolpertinger hat gesagt…

Tut mir leid,Herold,daß ich dir aus Versehen auf die Staublunge getreten bin.Muß ja selber husten.Mit Schimanskihausen meinst du etwa Duisburg,oder die Richtung?
Vielleicht bin ich ja wieder nur einfach zu doof.Schimpf bitte
nicht so über mein heißgeliebtes Bayernland.Als Oberfranke weiß ich,wie Diskreminierung sich auswirken kann.

Der Fröööde sei mit dööör