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Donnerstag, 26. November 2015

Große Koalition gegen die Islamisierung des Abendlandes

Populismus wird hoffähig: Den Kampf gegen die Islamisierung des Abendlandes führen jetzt auch seriöse Politiker.
Hier rutscht der Groschen langsam, dort etwas schneller. Hier gibt es keine Obergrenzen, hier gibt es nur Kontingente. Wir lassen alle rein, aber irgendwann muss auch mal Schluss sein. Die AG Anonyme Pegidisten in der großen Koalition hat einige Monate gebraucht, zueinander zu finden, dafür aber machen ihre Vordenker jetzt richtig Krach. Sowohl SPD-Parteichef Sigmar Gabriel als auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff plädieren seit kurzem für sogenannte "Flüchtlingsobergrenzen". EU-Digitalkommissar Günther Oettinger will gar eine Änderung des Grundgesetzes, um die "Anreize für Flüchtlinge" (Oettinger) zu senken. Und Angela Merkel erwägt, den grenzoffenen Schengen-Raum wieder in abgeriegelte Einzelstaaten zu zerlegen.

Unterstützt werden die beiden wegen ihrer Standfestigkeit so beliebten Politiker dabei vom Zentralrat der Juden, dessen Arbeitsgemeinschaft "Ethnische Ängste" sich in einem Thesenpapier gegen "die Herkunft zahlreicher Asylsuchender aus dem arabischen Raum" ausgesprochen hatte. Den Hetzern, Hassern und Populisten aus SPD und CDU sprang auch die nach den Anschlägen von Paris offenbar völlig verunsicherte französische Regierung bei: Frankreichs Premier Valls forderte, dass die EU ihre Grundwerte aufgeben und sofort ihre Grenzen für Flüchtlinge aus dem Nahen Osten schließen müsse.

Der eben noch verpönte Ruf nach Zäunen, Grenzsicherung und Stacheldraht wird hoffähig, der Kampf gegen die angebliche Islamisierung des Abendlandes von der ein gebildeten Aufgabe des extrem rechten Randes zu einer Herzensangelegenheit für alle, die Angst vor den anstehenden Landtagswahlen haben. Nicht mehr nur Ungarn baut unwidersprochen seine Grenzbefestigungen wieder auf. Sondern auch Slowenien, Serbien, Mazedonien, Kroatien, Österreich und Griechenland.

Spiel, Satz und Sieg Pegida, deren Anführer Lutz Bachmann über Manote hinweg behauptet hatte, manches dürfe man in deutschland "nicht sagen". Man darf! Und man darf es sogar machen! Und es wird auch gemacht!



Kommentare:

Gerry hat gesagt…

Der Tanz um den heissen Brei zieht immer engere Kreise. Jetzt ist schon "Obergrenze" konsensfähig, mal sehen wer als Erster Zahlen nennt. Derjenige, der das wagt, bekommt natürlich auf die Mütze.

Das Unmögliche wird ja nicht die "Diskussion" sein, sondern die Durchsetzung.

Aber bis dahin wird noch viel Zeit ins Land streichen und noch einiges andere auch.

Schräg auch jene Begründung, wir bräuchten Obergrenzen, damit es keinen Rechtsruck in der Bevölkerung gibt.

Das politische Kabarett war bis zuletzt oft unterhaltsam - jetzt bekommt die Sache einen ziemlichen Pep, weil es uns selbst an den Kragen geht.

Gernot hat gesagt…

Sie brauchen eine Obergrenze, um die Integrationsmöglichkeit zu erhalten, ansonsten gäbe es Reethnisierung auf allen Seiten und keinen Umtausch der Völker, zu denen die Politiker ihr nötiges Vertrauen verloren haben.
Das gilt natürlich für alle EU-Länder.

Anonym hat gesagt…

Politiker umtauschen.

Plan B hat gesagt…



Klonovsky hat das Pegida/Bachmann/AfD-Syndrom mit einem hübschen Zitat belegt:

"Hat man vierundzwanzig Stunden früher als die übrigen Menschen recht", notierte der französische Moralist Antoine de Rivarol, "so gilt man vierundzwanzig Stunden lang für närrisch."

Selber weiterlesen auf seinem Blog.

Anonym hat gesagt…

Wer ist dieser Haseloff?

derherold hat gesagt…

@Gernot, Sie brauchen eine Obergrenze .... oder was auch immer ... um dem staunenden (westdeutschen) Volk die Masseneinwanderung verclickern zu können. Selbst total Verantwortungslose, die *hallelulja, ´ne Million* gesagt haben, kriegen angesichts der grenzenlosen Zuwanderung langsam kalte Füße.

Außerdem ganz nüchtern: 1,5 Mio. Zuwanderer (ohne Familienzusammenführung) heißt 500.000 neue Wohnungen ... Geschoßwohnungsbau 2014 rd. 60.000. Wir haben nicht einmal genügend Zement(!!) um eine beinahe Verzehnfachung der Bauaktivitäten durchzüführen !

wolpertinger hat gesagt…

Ich bin absolut gegen die Christianiesierung des Morgenlandes.

Anonym hat gesagt…

DIE kriegen KEINE kalten Füße! Absolut abgebrühte Psychopathen. Sein (Hannibal Lecters) Puls stieg nie über 85 ... Oder Lenchen Ceausescus große Fresse noch vor dem Erschießungskommando.

Anonym hat gesagt…

Als Obergrenze möchte ich Sechs Millionen vorschlagen. Diese Zahl ist heilig, wer daran kratzt, der sei anathem!

Anonym hat gesagt…

auch Haschem spricht hin und wieder zu uns ; z.B. wenn der dumme Mendelsohn / kulturzeit - Mund auf + zu geht ; dem Versauungskünstler Otto Metzel huldigt

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/capriccio/olaf-metzel-108.html

man merkt die Absicht und ist verstimmt .

Na klar , der Wutbürger bekommt seine 15 Sek. Ruhm , der Künstler und der dumme Mendelsohn-Mund grinsen - kleine Libermänner - was der Bombenkrieg nicht zerstört hat muss mit Kunst bereichert werden , Versauungskunst - Kulturbolschewismus eben .

und die Antwort wird kommen

unironisch

hochtechnisiert

im Urlaub ?

im Netz

ddos ? oder auch mal ne Nummer härter ?

der Gutmensch wandert auf einer dünnen , treibenden Scholle

Volker hat gesagt…

"1,5 Mio. Zuwanderer (ohne Familienzusammenführung) heißt 500.000 neue Wohnungen ... Geschoßwohnungsbau 2014 rd. 60.000."

Wo kann ich das nachlesen mit den 60.000?
Das Bundesministerium schreibt: Im Jahr 2013 wurden insgesamt 126.000 Geschosswohnungen genehmigt.
Ist das realistisch, dass doppelt so viele Anträge genehmigt werden wie dann Wohnungen gebaut?

Gernot hat gesagt…

" derherold hat gesagt...

@Gernot, Sie brauchen eine Obergrenze .... oder was auch immer ... um dem staunenden (westdeutschen) Volk die Masseneinwanderung verclickern zu können."

Na, sag´ ich doch!

derherold hat gesagt…

@Volker, das war meine Schätzung von 2014 aufgrund der gemeldeten Zahlen der Wohngebäude (mit mehr als drei Wohnungen) die 2013 errichtet worden sein sollen.
De facto meldet destatis für 2013 sogar mehr fertiggestellte Wohnungen, nämlich 78.910.


Quelle: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/06/PD15_224_31121.html