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Freitag, 19. Februar 2016

Abkürzung ins Abendland: Im Zug der Zeit

Na bitte, warum nicht gleich so! Über ein Jahr mussten Flüchtlinge, Flüchtende und Geflüchtete aus aller Welt auf dem beschwerlichen Weg nach Deutschland alles riskieren: Schlepper wurden bezahlt, zu Fuß wurde gewandert, am Kanal hinüber nach Großbritannien bildete sich gar ein paar Medientage lang ein vielbeachtetes Dschungellager Durchreisender.

Nun endlich, nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel ihr Bekenntnis zum Schaffen erneut erneuert hat und die Berliner Staatsanwaltschaft endlich auch alle Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Grenzöffnung vom September ausräumen konnte, reagieren die Länder an der sogenannten Balkanroute, die seinerzeit schon den Ersten Weltkrieg ausgelöst hatten. Statt Flüchtlinge, Flüchtende und Geflüchtete weiter den Gefahren einer ungewissen Flucht durch unbekanntes Gelände auszusetzen, sollen die Betroffenen nach einer Erstkontrolle in Mazedonien künftig per Zug direkt nach Deutschland gefahren werden. Die früher übliche Beurteilung durch Beamte an einer Rampe soll entfallen. Bis zur Fertigstellung einer Brücke, die perspektivisch direkt von Nordafrika nach Sizilien führen wird übernehmen Sonderzüge die Funktion der im letzten November beschlossenen Einreisezentren.

Das verabredeten die Polizeidirektoren Mazedoniens, Serbiens, Kroatiens, Sloweniens und Österreichs bei einer Zusammenkunft in Zagreb. Ab sofort werden Flüchtlinge, die angeben, aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan zu stammen, nur noch an der mazedonisch-griechischen Grenze erkennungsdienstlich behandelt. Danach geht die Fahrt ohne Zwischenhalt Richtung Deutschland, wo Bundeskanzlerin Angela Merkel nach wie vor an einer europäischen Lösung arbeitet, die darin bestehen soll, dass der Syrien-Konflikt baldmöglichst durch ein Flugverbot für die Panzer des Islamistischen Staates beendet wird.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wäre Merkels Immunsystem so tolerant wie sie, wäre sie schon lange tot.

derherold hat gesagt…

Räder müssen rollen für den Sieg !

(Ich weiß jetzt nicht ob das NS oder wilhelminisch ist ...)

'David Comma rum' hat gesagt…

Mist......
Da habe ich gestern noch geglaubt, Merkel müsse schon jeden -den sie jetzt noch bekommen ...ähm.. einladen könne und nach D. wahlweise zuströmen oder flüchten lassen wolle- für teuer Geld einfliegen lassen.

Merkel-shall-have-to-fly-muslim-immigrants-in

Nein - da hebt die Deutsche Reichsbahn vorauseilend den Finger und biedert ...ähm.. bietet sich an, sämtliche Schutzsuchenden sowie alle SmartphoneRettenden-aber-Frau-und-Kind-NichtrettenKönnenden- komfortabel und effektiv durch sichere Drittstaaten, an Viertstaaten und Fünftstaaten vorbei, direkt ins kuschelige neue Heim zu rollen.
Und da ist nix mehr mit schäbiger 'Selektion' oder gar arroganter 'räumlicher Trennung' zwischen 'Flüchtenden' und Nichtflüchtenden innerhalb eines FernverkehrsZuges, wie ein mutiger usbekischer Undercover-Passagier unlängst zu berichten wusste:

http://tapferimnirgendwo.com/2016/02/15/willkommensstruktur/

Anonym hat gesagt…

Seit Jahren mein Reden.

Es gibt im Keller der Reichsbahn noch zu aktualisierende Fahrpläne. Die Streckenpläne im Format A1 bietet der GVE Verlag „die Eisenbahnen im Deutschen Reich 1914“ als restaurierten Nachdruck für schlappe 9,80Drahgi an. Daneben verweise ich auf den Orient Express. Damit sollten die aktuell benötigten Zugverbindungen abgedeckt sein.

Beste Grüße vom Preußen (Alias Jim Knopf, Neger)
Reichsstreckenwart der Prinz –Wilhelm-Eisenbahn-Gesellschaft, Friedrich-Harkort-Platz, Berlin

derherold hat gesagt…

Sch..., da bin ich jetzt tatsächlich in die Tiefen meines Archives gegangen.
Da gibt es noch ganz andere Sachen. "Die Eisenbahnen im Zweiten Weltkrieg".
Vor Jahren im Remittenden-Packden-Preis-Laden für 5 Euro erstanden.

Anonym hat gesagt…

Güterwagon rot-braun , meine Lieblingsfarbe .

wohin fährt denn der Zug ?

der Zipp

Reichsdienstmützendienst , Gleisdreieck , Heidenau III