Google+ PPQ: Was wir über die Gegenwart wissen - und was noch nicht "

Montag, 22. Februar 2016

Was wir über die Gegenwart wissen - und was noch nicht

Es ist schlechte Laune im Land, eine gesellschaftliche Spaltung, fehlendes Vertrauen, sinkende Börsenkurse, Aufschwung der AfD und Angst vor der Angst, die künftig alles regieren könnte. Viele neue Bürger sind ins Land gekommen, und doch hat Angela Merkel an Zuspruch verloren, Griechenland wackelt, bestimmt aber nicht mehr die Schlagzeilen. In denen ist ein sächsisches Nest Nummer 1, jede Woche ein anderes, immer im Orgelton des Weltuntergangs anmoderiert.

Sind alle Sachsen Nazis? Alle Deutschen? Wo ist der Rest? Nur noch bei Facebook und in den Leitmedienredaktionen, wo Woche für Woche bewegende Appelle zur Rückkehr vom rechten Weg verfasst werden?

Aus dem Blick sind die vielen ehrliche Flüchtlinge verschwunden, die noch im Herbst beinahe täglich prallvolle Brieftaschen auf Parkbänken und Gehwegen überall in Deutschland gefunden hatten. Nur noch Kriminelle, auf allen Seiten, wobei auch Köln schon wieder so weit her ist, dass der Stadtname wieder nach FC und Bundesliga klingt und nicht nach  Antanzen und Nordafrika.

Die Gegenwart ist kompliziert, viele Fragen sind noch offen. PPQ beantwortet die wichtigsten, ohne dass unsere Leser sie extra stellen müssen.

Bei dem Zustrom (Merkel) kamen zuletzt zwischen einer und anderthalb Millionen Menschen ins Land. Genau weiß es niemand. Acht davon sind Deutsche, wie Außenminister Frank-Walter Steinmeier bestätigte.

Unter den Flüchtlingen sind soweit bekannt auch zahlreiche Herzchirurgen, dennoch wehren sich vor allem dunkeldeutsche Kleinstädte dagegen, die Männer und Frauen aufzunehmen. Im Bus wird gespuckt, draußen gejohlt. Jenseits des Ortsschildes ist die ganze Nation auf der Palme.

Drei Menschen kamen zwischen Januar und September 2015 allein in sächsischen Asylbewerberheimen ums Leben. Elf weitere Versuche scheiterten.

Klar ist noch nicht, ob Angela Merkel zur Bundestagswahl 2017 erneut antritt. Einen anderen akuten Kandidaten hat die Union aber auch nicht. Mit der Türkei soll darüber weiterverhandelt werden. Es ist Zeit für eine europäische Lösung. Anderenfalls kann Deutschland auch allein handeln, sagt Innenminister Thomas de Maiziere

Am Lageso in Berlin ist entgegen anderslautenden Meldungen noch immer kein Flüchtling gestorben, auf der Balkanroute aber schon. Entsprechende beweiskräftige Bilder liegen vor, werden aber nicht mehr gezeigt. Das Lageso kommt überhaupt nicht mehr in den Nachrichten vor. Dafür Bilder von rettenden Nato-Schiffen.

Einige der Toten des vorletzten Terroranschlages in der Türkei waren mit einem Fluchthelfer aus Köpenick unterwegs, wie eine Nachrichtenagentur erklärte. Insgesamt war auch eine 33 Reisende umfassende Gruppe gemeinsam unterwegs. Die Herkunft der meisten Reisenden in Deutschland ist nicht geklärt, die Berichterstattung über den vorletzten Terroranschlag in der Türkei ist durch die Berichterstattung über den letzten abgelöst worden. Die Täten sollen keine Kurden sein, der Sprengstoff stammt nicht aus Bundeswehr beständen.

Durch das Verbot des Familiennachzugs im Asylpaket 2, das den Flüchtlingspakt 1 aus dem Herbst ablöst, kommen nun wahrscheinlich bald mehr Flüchtlinge, die wie immer zumindest auf dem Papier auf ganz Europa verteilt werden. Das Asylpaket 2 war notwendig geworden, weil die Befürchtung bestand, dass sonst noch mehr Flüchtlinge hätten kommen können, von denen Regierungsangaben zufolge ein großer Teil keine Flüchtlingen sind.

Deutschland bleibe weltoffen und vom Glauben an seine heilige Sache beseelt. Der grüne Ministerpräsident Kretschmann betet inzwischen täglich für unsere Kanzlerin. Er steht damit in einer großen, schönen Tradition.

Auf dem aktuellen Flüchtlingsgipfel der EU wurde die Einberufung eines Flüchtlingsgipfels in zwei Wochen beschlossen. Es werden wieder entscheidende Wochen. Europa-Chef Martin Schulz plant trotz der aktuellen Schwäche der SPD nicht, als Kanzlerkandidat seiner Partei anzutreten.







1 Kommentar:

wolpertinger hat gesagt…

Ich bin mir sicher,daß unsere Oberphysikerin
das Phänomen der einsteinschen Zeitdilation nicht erklären könnte.
Aber warum sollte sie auch?Schließlich hat sie ja mit ihrer revolutionären Theorie der Flüchtlingsdilation(auch hier hängt einiges davon ab,ob der Beobachter sich bewegt)Einstein vom Sockel
gestoßen.