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Donnerstag, 26. Mai 2016

Kirchentag: Unser Gott gegen die anderen

Toleranz ist das Erfolgsgeheimnis des Christentums, Toleranz auch der eigenen Fehlbarkeit gegenüber. Feldpriester aller abendländischen Armeen haben die Bibel auf ihre Weise gelebt, Mönche und Pfarrer fanden ihren Weg, das Zölibat ernstzunehmen. Missionare erschlugen Andersgläubige, verziehen ihnen aber. Und der Vatikan hat es unter Euer Mitfühlen Papst Franziskus geschafft, für Flüchtende aus aller Welt ein noch unwirtlicherer Ort zu sein als Sachsen, ohne sich schuldig zu fühlen.

Nun also Katholikentag im glaubensfernen Pegida-Land, das Gute strömt in Scharen dorthin, wo der eine wirkliche echte Gott nicht wohnt. Ein Moment, in dem die, die zu einem Gott gefunden haben, Toleranz denen gegenüber zeigen können, die einer irrwitzigen Irrlehre anhängen, für die es keinerlei wissenschaftliche Beweise, keine öffentlich finanzierten Treffen und keine Staatszuschüsse für Zweckbauten zum Ruhme der Weltanschauung gibt.

Gott ist groß und in der Diaspora akzeptiert er deshalb selbst Veranstaltungen akzeptiert, in denen offen gegen die eine wahre und katholische Lehre polemisiert wird. Das Kirchentagsprogramm von Leipzig ist ein Lehrstück, das zeigt, wie nahe sich verzeihen und Vernichtung, Akzeptanz und Tatenlosigkeit, Wegsehen und Hinschauen sind.

PPQ veröffentlicht nachfolgend die von embedded Feldreportern in Mitra und Büßergewand das einzig vollständige Tagungsprogramm des 100. katholischen Kirchentages.

  • In der Podiumsdiskussion „Ehe für Alle? Zur Frage der Gleichstellung von homo- und heterosexuellen Paaren“ sprechen der bekennende Homosexuelle Stefan Kaufmann MdB (CDU) und Manuela Sabozin vom Netzwerk katholischer Lesben in Essen
  • In der Werkstatt „Auch Lesben und Schwule werden älter. Was ist wichtig, was ist mir wichtig?“ treten Vertreter des Vereins „Homosexuelle und Kirche (HUK)“ auf.
  • In der Gesprächsrunde „Coming-Out als Kreuz-ung. Erfahrungsaustausch zwischen lesbischen Frauen“ mit Frauen des „Netzwerkes katholischer Lesben“. Welche Lesben im Kirchenapparat wird man wohl finden in „Beruflich im Dienst der Kirche – auch als lesbische Frau? Austausch unter lesbischen Frauen“.
  • Durchgehendes Angebot ist ein „Zentrum Regenbogen“, betreut von den Vereinen „Initiative Kirche von unten“ „Netzwerk katholischer Lesben“ „Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche“. Diese Gruppen werden auch einen Gottesdienst organisieren.
  • Auf der Veranstaltung „Wut auf ProfX“ will der „Lesben und Schwulenverband Deutschland“ Geschlechterstereotype hinterfragen.
  • Der Arbeitskreis „Homosexuelle und Kirche“ wird in „Wer sich treu bleibt, wandelt sich. Spirituelle Menschen lassen sich nicht verbiegen“ werben.
  • Dr. Michael Brinkschröder vom Europäischen Forum der christlichen LGBT-Gruppen wird „Einen anderen Blick auf die Bibel“ präsentieren.
  • Einen „Erfahrungsaustausch für homosexuelle Männer“ gibt es in der Veranstaltung „Glaubensstark. Katholisch. Homosexuell“.
  • Zum Thema „Homo- und heterosexuelle Menschen miteinander“ erfährt man was in der Werkstatt „In Beziehung leben“.
  • Constanze Körner, Projektleiterin Regenbogenfamilien, setzt sich mit dem Thema „Wie leben Regenbogenfamilien?“ auseinander.
  • Besonders progressiv wird es in „Lesbischwule Gottesdienstgemeinschaften als Basismodell“ vor sich gehen.
  • Natürlich darf das Thema „Transsexualität im Spannungsfeld von Glaube und Bibel“ auf dem Katholikentag nicht fehlen.
  • Immer wieder – und nun auch vom neuen Präsidenten, Thomas Sternberg – wurde die kirchliche Anerkennung von „Donum Vitae“, der Beratungsstelle für Schwangere, gefordert, obwohl diese den sog. „Beratungsschein“ erteilen, der straffreie Abtreibungen ermöglicht.
  • Papst Johannes Paul II. hatte ausdrücklich angeordnet, keinen solchen Schein auszustellen, weshalb die deutschen Bischöfe aus dem staatlichen Beratungskonzept ausgestiegen sind. Daraufhin haben Mitglieder des ZdKs Domum Vitae gegründet.
  • In der Podiumsdiskussion „Junge Flüchtlinge für Alle? Zur Frage der Gleichstellung von homo- und heterosexueller Jugendhilfe“ sprechen Pfarrer und ihrer Haftentlassung ungebrochene Mitglieder des Netzwerks katholischer Sozialpädagogen in Haselünne.
  • Dr. B. Minkschröder vom Europäischen Forum der christlichen BDSM-Gruppen wird „Einen anderen Blick auf die Inquisition“ präsentieren.
  • Einen „Erfahrungsaustausch für Liebhaber ausdrucksstarker Kinderfotos“ gibt es in der Veranstaltung „Finanzstark. Katholisch. Pädophil“.
  • Thema wird auch die Frage der „Prostitution im Spannungsfeld von Glaube und Polizei“.
  • Zum Thema „Große und kleine Menschen miteinander“ erfährt man was in der Werkstatt „In Beziehung leben“.
  • Brisko Körnermann, ProjektleiterX Geistlichenfamilien, setzt sich mit dem Thema „Doppelbadewannen im Bischofspalais - kostengünstige Angebote“ auseinander.
  • "Im Glauben fest" heißt eine Veranstaltung zu Erektionsstörungen, die vom Kondomhersteller Condomi gesponsort wird 



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ach könnten wir aufhören, immer diese Katholiken-Päderasten-Assoziationen zu bringen. Bitte, wir sind doch hier nicht beim öffentlich-rechtlichen Kabarett!

Nagut, einen noch:
Imame informieren einschlägig vorbestrafte katholische Pädophile über die besonderen Vorzüge des Islams.

derherold hat gesagt…

Einen noch (von Guido Cantz, dem Kölner Komödianten und ehem. Meßdiener):

"Ich war Meßdiener. Wir hatten Glück. Unser Pfarrer war Alkoholiker."

'Erde ist eine Scheibe' hat gesagt…

O.K. Nachdem die Katholische Kirche so viele ihrer Schäfchen verlor und verliert, liegt wohl jetzt die verstärkte Hoffnung auf der Legalisierung verbotener und der Gewinnung neuer Klientel:
Außereheliche Fremdgeher, Schwule, Lesben, Abtreiber, Transsexuelle, Regenbogen'familien'.
Vorschlag: Wie wäre es mit Swingerpaaren, Sadomasochisten, Satanisten...?

Die Schwesterkirche indes macht selbst vor Islamisten und Christentötern keinen Halt:
www.krone.at/Wirbel um Trauerfeier für getöteten IS-Kämpfer in deutscher Kirche

Geht so Selbstleugnung und Selbstabschaffung?

Anonym hat gesagt…

das Pfaffenpack muss weg

Borsig hat gesagt…

... aber die Feiertage bleiben bitte ... Gibt es da nicht noch ein paar Muselmanische ? Bezahlte, versteht sich !