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Montag, 28. November 2016

USS Zumwalt: Ein Berliner Flughafen auf großer Reise


Die "USS Zumwalt", ein High-Tech-Zerstörer, ist im Panama-Kanal liegengeblieben. Das mordenste Schiff der US-Flotte, das offiziell als Tarnkappenschiff gilt,  ist auf seiner ersten Seereise seit Indienststellung. Bekannt ist es unter dem wenig schmeichelhaften Namen „marodestes Kriegsschiff der Welt“. Die Pannenserie von Obamas 300-Meter-Kahn liest sich tatsächlich wie eine Mängelliste des Berliner Flughafens.

Die Pannenserie im Überblick:

1989: Schon die Namensfindung gestaltete sich schwierig. Die Zumwalt trägt die Rumpfnummer DDG-1000. Damit weicht die US-Navy von ihrem Klassifizierungsschema ab. Als Lenkwaffenzerstörer erhalten Schiffe eigentlich die Kennung DDG für Destroyer Guided Missile. Damit hätte die laufende Nummer nach dem USS Michael Murphy (DDG-112), der letzten zu diesem Zeitpunkt geplanten Einheit der Arleigh-Burke-Klasse, ansetzen müssen.

Stattdessen benutzt die US-Navy aber die laufende Weiternummerierung der alten Zerstörer-Klassifikation DD. Diese Nummerierung war bis zum USS Hayler (DD-997) aus dem Jahr 1983 aktuell gewesen. Aus symbolischen Gründen fielen zusätzlich die zwei folgenden Nummern weg, so dass die Nummerierung völlig in der Luft hängt.

1991: Vor 25 Jahren startete die Navy ein Entwicklungprogramm für eine neue Bootsgeneration, die die bewährte Arleigh-Burke-Klasse ersetzen sollte.

2001: Begann ein Neustart, der aber nach massiver Kritik durch den US-Rechnungshof nach nur drei Zerstörern auf Grund der hohen Produktionskosten von über drei Milliarden US-Dollar pro Schiff wieder beendet wurde. Stattdessen sollten nun doch wieder die älteren Burkes-Modell beschafft werden.

2008: Kommando zurück. Die USS Zumwalt wird am 14. Februar 2008 bestellt.

2011: Die USS Zumwalt wird auf Kiel gelegt.

2013: Nach zwei Jahren Bauzeit und 3,5 Milliarden Dollar Baukosten findet der Stapellauf statt.

2014: Ein weiteres Jahr später wird die USS Zumwalt ausgeliefert.

2015: Fahrbereit war das Schiff noch nicht – erst am 7. Dezember 2015 kann es erstmals auf offener See getestet werden.

Oktober 2016: Zehn Monate später erfolgt die Indienststellung des Tarnkappenschiffes unter dem Kommando von – kein Witz - Captain James Kirk. Ohne T.

November 2016: Die Zumwalt läuft sich auf ihrer ersten Reise im Panamakanal fest. Ein Maschinenschaden hat das Schiff außer Gefecht gesetzt, dessen Herstellungkosten inzwischen auf 4,3 Milliarden Dollar gestiegen sind.




Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Vielleicht mußten sie auf Davids Stammesgenossen Verlangen hin ein paar Quotenmohren in leitende Positionen bringen? ¿Quién sabe?

Volker hat gesagt…

Was den Russendampfer betrifft, haben wir hier wieder die schon von Klemperer beschriebene Figur der gefährlichen jüdischen Weltmacht und des gleichzeitig lächerlichen Jüdlein (hatte ich schon mal ausgewalzt).

Das Drecksrussenpack ist militärisch extrem gefährlich - mit seinen nicht einsatzbereiten Uraltwaffen.

Try to find the logic in that.

ppq hat gesagt…

logik ist einfach. was immer du übles über sie sagen kannst, sags

Anonym hat gesagt…

Karleduard sagt:

So was kann schon mal passieren. Die erste Enterprise ist ja auch nicht ohne Havarien geflogen. Obwohl da die Vulkanier ein Auge darauf hatten. Besser weil. Die Technik ist eben so neu und überragend, daß sie nicht einmal die Besatzung begreift.

Anonym hat gesagt…

Klemperer und Wallraff haben zwei Ding' gemeinsam: Ihr Verstand wie ihre moralische Integrität werden etwas überschätzt, und zweitens verehre ick ihnen nich mehr janz so wie früher. Bei Victor dürfte es schwierig werden, aber bei Günni würde es mich gelüsten, einmal meinen Handrücken mit seinem Nasenbein zu vermählen.

Halbgott in Weiß