Google+ PPQ: Der um die Ohren fliegende Laden

Sonntag, 17. September 2017

Der um die Ohren fliegende Laden

Mehr Leerformeln gegen die Fragen der Zeit.

Sie kriegen das Toben im Freundeskreis und in der Gesellschaft mit und haben die Angst, dass uns hier der ganze Laden um die Ohren fliegt, wenn wir uns nicht mäßigen.

Sie bremsen also ihre Wut und wechseln wieder die Perspektive.

Zur eigentlichen Bedrohung werden jetzt nicht die Flüchtlinge, sondern die Wüteriche von außen erklärt: Trump, Erdoğan und Putin.

Nur Merkel trauen sie zu, sie zur Räson zu bringen.

Der Psychologe Stephan Grünewald findet die seelische Situation vieler Wähler "kippelig".


1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Das Geschnatter dieses Systemlings ist so falsch, dass nicht einmal das Gegenteil wahr ist.

Grünewald: Die Randale autonomer Gruppierungen hat nichts mit dem Wahlkampf und der aktuellen Enttäuschung der Wähler zu tun.

Das ist völlig korrekt. Und nun schauen wir mal die Resultate an:
'Rechts': Rufe und Tomaten auf Merkel (seit Kurzem)
Links: Verwüstete Straßenzüge und Terror gegen unbeteiligte Bürger (seit vielen Jahren). Wem nützt es da, dass es nichts mit Wahlkampf zu tun hatte?

Grünewald: Die Gruppierungen nutzen die internationale Bühne, um auch mit Gewalttiraden eine Gegeninszenierung zu starten.

Ein Tirade ist ein Wortschwall. Ansonsten ist der Satz eine Behauptung, man könnte auch sagen heiße Luft.


Grünewald:Auch die Linke ist eine Protestpartei, aber ihre Anhänger sind nicht so wütend. Sie wollen spürbare Veränderungen in Sachen sozialer Gerechtigkeit.

Die Linke ist bei allen Themen konform, außer dass ihnen die Regierung beim Eingriff in die Bürgerfreiheiten nicht weit genug geht. Die Linke ist keine Protestpartei, sie inszeniert sich nur als eine solche.
Und bei den 'Anhängern' kommt es darauf, wie man das Wort definiert. Wer die Auftritte des Schwarzen Blocks nicht völlig ignoriert hat, weiß, dass manche Anhänger ganz einfach Terroristen sind.