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Sonntag, 10. Dezember 2017

Trainerkarussell: Martin Schulz übernimmt die Borussia

"Bild" meldete die Verpflichtung von Schulz exklusiv.
Atemberaubend, wie das Personalkarussell sich beim angeschlagenen Großklub Borussia Dortmund dreht! Erst im Mai musste Thomas Tuchel gehen, jetzt trifft es Nachfolger Peter Bosz. Und wer soll übernehmen? Schon nach der Tuchel-Rauswurf war der damalige SPD-Kanzlerkandidat als BVB-Trainer im Gespräch gewesen. Schulz aber wollte erst die Pro-forma-Kanzlerkandidatur sauber hinter sich bringen, ehe er Veranwortung beim rheinischen Traditionsverein übernimmt, der ihm von Kindesbeinen an eine wirkliche Herzensangelegenheit ist.

Der BVB setzte auf den Niederländer Bosz - und ritt sich damit noch tiefer in die Krise. Nun muss Schulz ran: Weil Hitzfeld absagte, Löw lieber noch einmal Weltmeister werden will und auch Matthias Sammer kein Interesse zeigt, hat die Dortmunder Führung nach der viele SPD-Mitglieder empörenden Heimniederlage gegen Bremen offenbar sofort Schulz kontaktiert und an seine Verantwortung als alter Borusse erinnert.

Der ließ sich augenscheinlich nicht lange bitten und sagte zu. Den vakanten Cheftrainersessel werde er Martin Schulz neben seiner Aufgabe bei der Erneuerung der SPD, der Rettung Europas vor den Neoliberalen und Nazis und den ergebnisoffenen Gesprächen mit der Union um die Verteilung der Ministerposten in den nächsten GroKo schultern, so das Willy-Brandt-Haus. BVB sei bei ihm Chefsache, sagte Schulz dem "Spiegel", er könne sich auch vorstellen, den BVB nicht nur als Feuerwehrmann vor dem Abstieg zu retten, sondern angesichts seiner unklaren Aussichten in der GroKo auch längerfristig zu führen.

Für den Co-Trainerjob schlug Martin Schulz seinen Vertrauten Markus Engels vor, der zwar derzeit kein Wahlamt in der Partei bekleide, aber durch seine langjährige Reisetätigkeit im Umfeld des Spitzenkandidaten traditionell „in den Genuss vorteilhafter Vertragskonditionen" kommt, wie der „Spiegel“ resümiert. In der SPD-Fraktion werde seine Entscheidung mit großer Geschlossenheit unterstützt, sagte Schulz derweil in Berlin. Er habe über sein Einspringen zur Rettung der Borussia bereits mit Kanzlerin Angela Merkel telefoniert, die bereit sei, ergebnisoffene Gespräche mit der SPD so zu terminieren, dass Schulz das Abschlusstraining in Dortmund leiten und auch bei den anstehenden letzten Bundesligapartien zugegen sein könne.


1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Es würde mich weder wundern, noch verdrießen, wenn dieses Etwas Bimbeskanzler würde.