Google+ PPQ: Trauriges zur Weihnachtszeit: "Wir wollten nur Gutes tun!"

Dienstag, 26. Dezember 2017

Trauriges zur Weihnachtszeit: "Wir wollten nur Gutes tun!"

Hart getroffen von gnadenlosen Ämtern, die Lasten aus der Flüchtlingsaufnahme rücksichtslos auf das Ehepaar Schlamkow abwälzt.
Es ist ein Schock kurz vor Weihnachten, der das Bienenbüttelener Rentnerehepaar Schlamkow ereilt: Rund 45.000 Euro sollen die Niedersachsen an das Jobcenter des Landkreises Uelzen zahlen, nur weil sie vor drei Jahren vier Syrer nach Deutschland eingeladen und erklärt hatten, für alle Kosten aufkommen zu wollen.

„Wir wollten helfen, etwas Gutes tun, aber natürlich nicht wirklich etwas dafür bezahlen“, erklärt Helmut Schlamkow, warum er im August 2014 für vier Syrer sogenannte Verpflichtungserklärungen beim Landkreis Uelzen unterzeichnet hat. Er willigte damit rechtlich bindend ein, für die Kosten des Lebensunterhalts der Geflüchteten aufzukommen. Tat das aber natürlich nur, weil er glaubte, dazu werde es nie kommen. Vier Menschen konnten durch Schlamkows mutige Tat legal nach Deutschland einreisen. Das Ehepaar war zufrieden mit sich.

Das dicke Ende


Bis das Jobcenter von ihnen verlangte, tatsächlich für Leistungen wie Arbeitslosengeld II, Pflege- und Krankenversicherungsbeiträge sowie Heizkosten und Unterkunft aufzukommen, die an die vier Syrer geflossen waren. Und das gleich für den gesamten Zeitraum von drei Jahren. Die beiden rentner fielen aus allen Wolken. Doch das Verwaltungsgericht Lüneburg bestätigte die Forderung und wies eine Klage von Helmut Schlamkow ab. Dass die beiden Bienenbütteler gedacht hatten, sie seien nur rein symbolisch gefordert, ihre Zahlungsbereitschaft zu erklären, spiele keine Rolle. Wichtig sei nur, dass sie sie erklärt hätten.

Ein Tragödie, denn noch stehen weitere Zahlungsaufforderungen aus: „Am Ende werden es wohl knapp 68.000 Euro sein“, erzählt Schlamkow der Allgemeinen Zeitung und zeigt eine Auflistung aller Forderungen.

Aus dem Traum, helfen zu können, ohne wirklich etwas zu geben, ist ein Albtraum geworden. „Wir haben nie mit Kosten gerechnet“, betont Helmut Schlamkow. Niemand habe ihnen vor der Unterschrift unter die Kostenübernahmeerklärung gesagt, dass es sich nicht nur um ein symbolisches Papier für das gute Gefühl handelte, sondern um eine rechtlich bindende Verpflichtung. Gutes tun und dafür auch noch zahlen zu müssen, sei aber nie ihre Absicht gewesen. Doch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, gelegen tief in Dunkeldeutschland, wo die Grundhaltung Flüchtenden gegenüber ganz anders ist als im Landkreis Uelzen, entschied Anfang des Jahres, dass Menschen wie Helmut Schlamkowin Haftung zu nehmen sind.

Freibrief für Behörden


Ein Freibrief für die Jobcenter, die inzwischen insgesamt rund drei Millionen Euro von Kirchengemeinden, Vereinen und Privatpersonen zurückfordern, die damals mit ihrer Unterschrift eine Bürgschaft eingingen, von der sie meinten, sie sei eine Art Späßchen unter Freunden. Mehr als 5200 Syrer konnten durch diese Kostenübernahmeerklärungen vor Krieg, Verfolgung und Tod gerettet und nach Niedersachsen geholt werden. Dass dafür nun jedoch eine Rechnung präsentiert wird, halten die Betroffenen für ein Unding.

„Wir wollten Gutes tun, ohne einen Pfennig auszugeben, und werden nun dafür bestraft“, ärgert sich Helmut Schlamkow.

Hoffnungen setzt der Rentner nun auf "seine" vier Syrer, die nach fast vier Jahren in Deutschland inzwischen gut integriert sind. Sobald alle feste Arbeit haben, so hofft er, werden sie ihm helfen, seine fast hunderttausend Euro Schulden beim Jobcenter abzustottern.

Kommentare:

Casper von Milz hat gesagt…

Aus der Traum vom eigenen Flüchtlingslager. Dabei wollte ich mir 2 Nafris und 2 Syrer zulegen. Als Ersatz vielleicht ein Aquarium.

David X hat gesagt…

...ja klar, natürlich werden die "vier Syrer des Rentners" ihm helfen, seine fast 100.000 € beim Jobcenter abzustottern. Wirklich? Wohl kaum. Sie werden ihm vielmehr den Stinkefinger zeigen - und sich vor Lachen über so viel Blödheit nicht mehr einkriegen.

Denn genau das ist es: Blödheit und grenzenlose Naivität. Wenn iner einer mit diesen Eigenschaften ausgestattet ist, dann gehört es ihm nicht besser; Es geschieht ihm recht. Und der, der all diesem wahnsinnigen, schon pathologischen Treiben von Regierung und Gutmenschen mit fassungslosem und ungläubigem Staunen zuschaut, hat hier endlich einmal einen Moment der Genugtuung.

Möge es mehr solcher Momente geben. Viel mehr!

Abrechnung hat gesagt…

Soooo muss Gutmensch !

Gefühlsduselig helfen ja, aber bitte auf Kosten anderer!

Naiv. Blöd. Obrigkeitstreu.

Richtig, dass die die Rechnung für ihre 'edlen wilden Flüchtel ' bezahlen sollen, denn schließlich werden in Merkelandistan ja auch die Hinterbliebenen der Breitscheidplatzopfer für die Autopsie ihrer ermordeten Angehörigen von dem Terroristen-Importeuren zur Kasse gebeten.

Geht es eigentlich noch zynischer?

Erleben wir in Deutschland gerade die Renaissence des Adolf-Eichmann-Typus? Ist er auferstanden, der gesetzeskonform gehorsam agierende Schreibtischbürokrat, der ohne jede menschliche Regung bald wieder wie im Dritten Reich Rechnungen sogar für vollstreckte Todesurteile verschickt ! Auch damals übrigens vollkommen legal!

Zum Glück bin ich schon alt genug, um unter der Wiederkehr alter deutscher Tugenden nicht lange leiden zu müssen, und die jüngeren Michels werden so erfolgreich per Konsum sediert, dass die es nicht anders kennen. Zur Not konvertiert man einfach zum Islam und genießt als Mann dann dessen Vorteile

Anonym hat gesagt…

Hier noch so ein Gutmensch der neue Wohnungen für seine Flüchtlinge sucht, da ihnen ein halbstündiger Fußmarsch bis in die nächste Großstadt zu beschwerlich ist:

"Flüchtlinge finden keine Wohnungen"

" In den 14 Dörfern des Amtes Bad Bramstedt-Land sind derzeit noch 200 Flüchtlinge untergebracht. Betreut werden sie von ehrenamtlichen Helfern und von Hans Arns, Flüchtlingsbeauftragter des Amtes. Er ist die meiste Zeit verzweifelt. Der Grund: Ein Großteil der Flüchtlinge will nicht länger in den Dörfern leben. Sie möchten in die nahe gelegenen Städte oder Großgemeinden ziehen. Doch Wohnungen zu finden, erweist sich als äußerst schwierig. „Egal, bei welcher Genossenschaft, bei welchen Eigentümern oder Hausverwaltungen ich anrufe: Hören sie, dass ich Wohnraum für Flüchtlinge suche, bekomme ich ein Nein als Antwort“, erklärt Hans Arns: „Das ist frustrierend.“ Dabei würden die Vermieter kein Risiko damit eingehen: „Die Miete zahlt das Jobcenter und einige der Flüchtlinge verdienen auch schon eigenes Geld“, sagt Arns..."

Weiter: http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Segeberg/Bad-Bramstedt-Fluechtlinge-finden-keine-Wohnngen-in-Bad-Branmstedt

Ramma damma hat gesagt…

... und wie vielen deutschen Obdachlosen, allein erziehenden Hartz-4-Müttern oder armen Grundsicherungdrentnern haben diese DIE-ANDEREN-ZAHLEN-Samariterzombies im letzten Jahrzehnt 'selbstlos geholfen'???

Diese erbärmlichen Kreaturen sind das echte Pack in diesem NOCH unseren Lande!
Man möchte sie glatt erschlagen, um der primitiven Einfalt den Garaus zu machen, der hier alles einst Lebenswerte zum Dritte-Welt-Dreck verhilft!

Anonym hat gesagt…

Was lernen wir? Propaganda funktioniert.

Was lernen diese Leute? Nichts.

Anonym hat gesagt…

Frohlocket nicht zu früh: Günni Demnig, der größte Künstler aller Zeiten, mußte letztlich d o c h - nach einem spezialdemokratischen Ukas - k e i n e Gewerbesteuer latzen ... Aber hier - eine gewisse Hoffnung, sehr frei nach Römer 6.23: ... der Blödheit Sold ist die Pleite, nähre ich schon.