Google+ PPQ: EU-Todesplan zum Klimaschutz: Europäer sollen Atmen einstellen

Samstag, 22. Dezember 2018

EU-Todesplan zum Klimaschutz: Europäer sollen Atmen einstellen


Wenige Tage vor dem Höhepunkt der UNO-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz hat die EU-Kommission ihre Klimastrategie für die nächsten Jahrzehnte vorgestellt. Hauptziel soll sein, das Europa bis 2050 keine Treibhausgase mehr ausstößt. Dazu wird es nötig sein, dass alle 512 Millionen Europäer aufhören, Kohlendioxid zu produzieren – auch beim Atmen. Nur so kann das Weltklima gerettet werden.

Es sind harte Einschnitte die Brüssel da verkündet hat. Aber es geht um alles, vor allem aber um einen guten Eindruck direkt vor der nächsten entscheidenden Weltklimatagung, zu der einmal mehr tausende Klimaretter aus aller Welt anreisen werden, diesmal ins braunkohlengetriebene Polen.
Europa werde 2050 keine Treibhausgase mehr ausstoßen, so kündigte Klimakommissar Canetean. Die EU-Kommission verfühge inzwischen über „die nötige Technologie, um dieses Ziel einer vollständigen Decarbonisierung zu erreichen“.

Hoffnung aus Europa


Hoffnung für die Welt! Hoffnung aus Europa. Notwendig ist allerdings nicht nur ein tief greifender Wandel, bei dem ganze Industriezweige verschwinden werden, sondern auch ein allmähliches Verschwinden aller Europäer. Deren Körper sind derzeit noch für rund ein Viertel des gesamten CO2-Ausstoßes der Union verantwortlich: Im Durchschnitt produziert ein Mensch beim Atmen vier Prozent CO2 pro eingeatmetem Liter Sauerstoff. Während in Ruhe ungefähr vier Liter Luft pro Minute die Lunge passieren, steigert sich dies bei körperlicher Belastung auf über 50 Liter pro Minute.

Über das Jahr verteilt bedeuten diese beiden Extreme 2.100 Kubikmeter Luft oder 168 Kilogramm CO2 in Ruhe gegenüber 25.500 Kubikmeter Luft oder 2.040 Kilogramm CO2 bei Dauerbelastung. Bei einem Gesamttagesumsatz von etwa 2000 Litern Sauerstoff, so rechnet die Kommission vor, entstehen so durch das reine menschliche Vorhandensein etwa eine Milliarde Tonnen klimaschädliches CO2. Nicht einberechnet sind hier Verdauungsgase und Leistungssportler, die leicht auf einen vierfach höheren Wert kommen.

Totale Decarbonisierung


Notwendig, um das Ziel der totalen Decarbonisierung zu erreichen, ist ein Ende der luftverpestenden Lebensform, die bisher verhindert hat, dass die EU den Ausstoß ihrer C02-Werte in 28 Jahren 1990 um mehr als nur um knapp ein Viertel reduzieren konnte. Um in der verbleibenden Zeit bis 2050 – das sind mit Stand heute nur vier Jahre mehr als bisher zur Verfügung standen – dreimal mehr Reduktion zu erreichen, muss der Mensch selbst den Unterschied machen. Die Zahlen zeigen, dass auch eine Lebensweise der konsequenten Untätigkeit - etwa, wenn ein kleiner, unsportlicher Mensch sein Leben ausschließlich im Bett verbringt - einem decarbonisierten Leben nicht einmal nahekommen kann.

Damit die EU-Staaten ihr Ziel der völligen Decarbonisierung erreichen, müssten deshalb bis 2050 alle Europäer das Atmen einstellen. Da das praktisch nicht möglich ist, würde das in der Praxis bedeuten, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger aus dem leben scheiden müssen - was allerdings vielfach problematisch ist, weil sie natürlich einerseits als Produzenten, andererseits als Steuerzahler und drittens als Verbraucher und Mieter gebraucht werden.

Ethische Fragen beim Ableben


Wie hier eine Lösung gefunden werden kann, hat das Europaparlament in seiner letzten Sitzung beraten, die entscheidenden zwei Richtlinien sind aber noch nicht abschließend verabschiedet. Fest steht: Die Energieffizienz muss bis zum Jahr 2030 um 32,5 angehoben werden, gemessen am Jahr 2007. Ebenfalls bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtverbrauch bei 32 Prozent liegen, der CO2-Ausstoß muss auf Null sinken, die ethischen Fragen beim Ableben der Europäer bleiben aber zu beachten.

Klimakommissar Canete hatte als Kompromiss kürzlich vorgeschlagen, man könne das C02-Reduktionsziel für 2050 bei Nichterreichen auf 2090 verschieben, dafür aber noch einmal drastisch verschärfen Ähnlich war die EU mit den Zielen für 2030 verfahren, als deutlich wurde, dass sie nicht erreichbar sind. Sie wurden daraufhin über die vereinbarten 40 Prozent Reduktion hinaus angehoben und weiter in die Zukunft verschoben.

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