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Samstag, 20. Juli 2019

20. Juli: Ein verdammt später Termin zur Besinnung


Wir stehen auf dem Standpunkt, dass der 20. Juli 1944 ein verdammt später Termin zur Besinnung war. Mit Ausnahme des Irren zweifelte am 20. Juli niemand mehr daran, dass der Krieg für Deutschland verloren war.

Die Männer, die ihn aus dem Weg räumen wollten, hassten ihn nicht, weil er den Krieg begonnen, sondern weil er ihn verloren hatte.

Obschon viel Blutvergießen hätte vermieden werden können, sind wir der Ansicht, dass das Misslingen des Attentats eine günstige Fügung war.

Die Frage der Verantwortung hätte überhaupt nicht mehr beantwortet werden können, wenn der Anschlag gelungen wäre.

Major Frank Green in Hans Habe, Off Limits



Kommentare:

Besinnungsloser hat gesagt…

Fatal war nur, dass die alten Nazischergen in Behörden und Ämtern der frischen BRD-Demokratie quasi lückenlos weiter Karriere machen konnten. Dieses feige Wegschau- oder infame Gewünschtschema wiederholte sich dann 89 mit SED-Parteigenossen und Stasikriminellen, die für mehr Tote verantwortlich sind als alle heute von dieser Sozialistenbande verteufelten Rechten.

Demokratur von seiner schönsten Seite.

Und der sedierte Michelpöbel klatscht dazu Weiter-so-Beifall.

Die Anmerkung hat gesagt…

Stauffenberg 2019 ist Depression mit sich selbst ausmachen

Anonym hat gesagt…

https://sezession.de/61410/zynische-vernunft-nach-sloterdijk

"In ihrem Zynismus lassen die Herrschenden sich anmerken, daß sie es leid sind, die Mühe der Heuchelei auf sich zu nehmen. Sie glänzen mit der Ironie der Gut-Davongekommenen. Für sie sind Größen wie Ehre, Anstand, Wahrheitsliebe, Takt und Einfühlung bloße Spielfiguren im großen Welttheater. Sie genießen die Überzeugung, sie dürften jederzeit das Recht auf Ausnahme für sich beanspruchen."

Lesebefehl

Die Anmerkung hat gesagt…

Angela Dorothea Merkel sprach die aufrührerischen Worte übrigens am 20. Juli im Bendlerblock (historisch Interessierte: bitte googeln). Wir hätten das fast gar nicht mitbekommen, denn was soll das für eine Widerstandsfete sein, bei der Frank-Walter nicht dabei ist? Schließlich ist der unser aller Sinnbild des Anti-Nazi-Widerstands (wenn auch knapp 75 Jahre zu spät).

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/blackbox/blackbox-kw-29-truppenbild-mit-damen/

Anonym hat gesagt…

Das - in diesem Fall - weiße fünfzackige Sternlein - der Vietnam-Krieg wütete, hat mich als Knäblein nicht wenig befremdet und verstört.
Noch mehr allerdings, schon als alter Sack, nachdem ich mir, spät genug, einen Internetanschluß zugelegt hatte.

Nordlandfahrer