Donnerstag, 6. März 2008

Schwerer Fall aus dem All


Hier in unserem Board für die letzten aller Fragen ist die eine natürlich immer jung: Wird die Erde eigentlich schwerer, weil aus dem Weltraum jeden Tag Staub und Schmutz, jedenfalls: Atome, angeliefert werden? Oder etwa doch leichter, weil Inder, Europäer, Chinesen, Japaner, Amerikaner und neuerdings auch der Iran Satelliten hinaufschießen, die, wenigstens zum Teil, niemals mehr wiederkehren?

Die Wissenschaft versagt vor dieser Frage, zumindest bei Google hat noch kein NASA-Experte oder sauerländer Astronaut seine diesbezüglichen Erwägungen hinterlassen. Entweder, oder? Der erste Teil der Antwort kommt hier, leicht verschoben durch eine Überzahl an Quellen, von denen keine so recht weiß, ob sie ihren eigenen Angaben trauen soll.

Danach liegt die Masse des täglich eintreffenden Meteoritenstaubs und ähnlicher Teilchen nach Angaben der NASA zwischen 1.000 Tonnen (300.000 Tonnen im Jahr) (schrieben Dubin und McCracken anno 1962) oder bei 55.000 Tonnen am Tag (20 Millionen Tonnen im Jahr), wie Fiocco and Colombo 1964 angaben. Auch der später von der NASA veröffentlichte Wert von 214 Tonnen am Tag (78.000 Tonnen im Jahr), den der WDR in einer Wissenschaftssenbdung zu "einige hundert Tonnen täglich" aufblies, klingt gut. Bei einer Erdmasse von derzeit 6.000 Mal einer Milliarde Mal eine Milliarde Tonnen macht der Unterschied den Kohl sowieso nicht fett.

2 Kommentare:

  1. manchmal beschleicht mich das gefühl, dass du nicht ausgelastet bist ...

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  2. ach doch, schon. ich tu ja auch einiges dafür

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