Donnerstag, 8. Mai 2008

SPD: Struck, Peitsche, Dreimal

Er trägt Glatze und Schnauzer, dazu am liebsten Lederklamotten, er liebt Männergesellschaften in Uniform oder auf dem Bock eines heißen Motorrads. Einfach rausfahren, den Wind im Gesicht, und dann eine Pfeife in den Mund und richtig einen durchziehen, bis das alte Herzchen sich schüttelt, das ist es, was der Arbeiterführer Peter Struck richtig gerne mag.

Nicht mögen tut es der Ehrenbürger der Gemeinde Seedorf hingegen, wenn jemand Kritik daran übt, dass sich die Bundestagsabgeordneten zum zweiten Mal in einem halben Jahr einen kräftigen Schluck aus der Diätenpulle genehmigen. Aber Struck ist einer, der diskutiert das nicht mit dem Pack draußen auf den Straßen, das gar nicht weiß, was so 'ne BMW an Unterhalt kostet und an Sprit frisst. Genau genommen kann es ihn mal, das ewig neidische Volk, an das jedes sachliche Argument verschwendet ist. Nie ist es zufrieden, immer hat es zu meckern. "Selbst wenn wir beschließen würden, dass wir uns in der Woche dreimal auspeitschen lassen", sagt Peter Struck, nach zwei im Dienst erlitteten Herzinfarkten und einem Schlaganfall längst eine Art Polit-Buddhist, "würde die Bild-Zeitung schreiben: Dreimal ist zu wenig."

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