Donnerstag, 28. April 2011

Reborn in the World

Nur knapp zweieinhalb Jahre hat es gedauert, bis US-Präsident Barack Obama den nie verstummenden Gerüchten um seinen Geburtsort entschieden entgegengetreten ist. Lange hatte der in der Kriegsführung weltweit führende Friedensnobelpreisträger, der nicht US-Präsident sein dürfte, wäre er - wie seine Großmutter behauptet - in Kenia geboren, nur Kopien von Ersatz-Dokumenten (Certification) vorgelegt, die auf Hawaii anstelle von Geburtsurkunden nachträglich ausgestellt werden.

Jetzt aber konterte Obama Vorwürfe des Immobilienmilliardärs und selbsternannten republikanischen Präsidentschaftsanwärters Donald Trump mit der Vorlage einer funkelnagelneuen echten Geburtsurkunde( Certificate). Der große Spaß dabei: Lustige deutsche Leitmedien wie die "Welt" verkünden nun, Obama habe seine "Geburtsurkunde veröffentlicht". Was daran neu sein soll, erfährt der Leser nicht, denn schließlich hatte dieselbe Zeitung schon im Dezember 2010 verkündet, Obama habe seine Geburtsurkunde veröffentlicht. Damals war es die Certification und es gab den Titel: "Obama und die dümmste US-Verschwörungstheorie". Heute ist es das Certificate und die Überschrift lautet "Born in die USA". Wohl eine Art Wiedergeburt.

Auszug aus dem Weißen Haus

3 Kommentare:

  1. Gute und wasserdichte Fälschungsarbeit dauert halt seine Zeit.

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  2. und gediegene aufklärungsarbeit eben auch.

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  3. Meine Informaten haben lange gebraucht, um endlich die Original-Unterlagen zu bekommen. Hier eine Kopie:


    http://i.imgur.com/UNIK2.gif

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