Samstag, 19. März 2016

Zitate zur Zeit: Im späten Rom

„Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, der lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.“

Guido Westerwelle (7. Dezember 1961 - † 18. März 2016) warnt im Februar 2010 in der "Welt" vor einem "Denken, an dem Deutschland scheitern" könne

2 Kommentare:

  1. Wenn Guido Westerwelle behauptet, wir lebten in so etwas wie den dem Untergang geweihten spätrömischen Verhältnissen, dann wäre es kein Geringerer als Kirchenvater Lactantius, der ihn darin bestätigen würde. Dieser Zeitgenosse Spätroms wusste zu Beginn des 4. Jh. in seinem Buch “De mortibus persecutorum” (Kap. 7.3) über die dirigistische-planwirtschaftliche Transferpolitik Kaiser Diokletians zu berichten:

    “So sehr stieg allmählich die Zahl der Empfänger über die Zahl der Geber, daß bei der Maßlosigkeit der Auflagen die Kräfte der Landleute sich erschöpften, die Ländereien verlassen wurden und die Saatfelder sich in Wald verwandelten.”


    Liberales Institut

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  2. nichts ändert sich jemals wirklich.

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