Samstag, 3. Oktober 2009

Gott sei Dank, Bundesbank!

Axel Weber ist einer der erfolgreichsten Investoren Deutschlands. Als Chef der Bundesbank gelang es dem obersten Finanzaufseher der Republik, der deutschen Tochter der maroden Lehman-Bank einen Kredit in Höhe von 10,4 Milliarden Euro zu gewähren, als Sicherheit akzeptierte der Bundesbank-Chef Verbriefungen und Zertifikate, die sich im Nachhinein als "nicht werthaltig" herausstellten.

Aufsehen hat die Mitteilung, die Bundesbank habe mindestens fünf der investierten 10 Milliarden verloren, allerdings nicht erregt. Ganz im Gegensatz zur Mitteilung von Webers Vorstandskollegen Thilo Sarrazin, Berlin werde von "türkischen Wärmestuben" beherrscht, die Unterschicht in der Hauptstadt habe höhere Geburtsraten als die intelligenten Berliner und zahlreiche Einwanderer seien auch in der dritten Generation noch nicht willens, die Sprache ihrer neuen Heimat zu sprechen.

Kann es Schöneres für Axel Weber geben? 835 Artikel widmen deutsche Zeitungen heute dem "Skandal" um den ehemaligen Berliner Finanzsenator Sarrazin, ganze zwei finden da noch Platz für die Mitteilung von Webers Milliardenverlust. Gegen Sarrazin, der neu ist bei der Bundesbank und die Milliardenverluste nicht mitzuverantworten hat, ermittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft. Axel Weber hingegen hat sich auf seine Weise zu Wort gemeldet: "Wir stehen bereit, mehr Verantwortung bei der Bankenaufsicht zu übernehmen", sagte Weber, durch dessen kluge Anlagepolitik jeder einzelne deutsche Staatsbürger zwischen 60 und 120 Euro Verlust gemacht hat. Die Bundesbank habe auch schon "Ideen, wie Bankenaufsicht und Unabhängigkeit der Geldpolitik vereinbar" seien, verriet Weber.

Kommentare:

  1. "Aber 825 zu 2 ist doch ein Verhältnis, das die Wichtigkeit der beiden Vorgänge nicht annähernd widerspiegelt. Haben die alle eine Macke oder was?"

    Jawohl ! So funktioniert das BRDDR-System !

    Hallo PPQ, eine Frage:

    Du/ihr seid doch "gelernte Ossis", oder ? Eine Frage, die mich brennend interessiert ist, ...

    AB WANN WAREN DIE DDR-MEDIEN ENDGÜLTIG DISKREDITIERT UND WURDEN VON DER MEHRHEIT DER BEVÖLKERUNG NICHT MEHR ERNST GENOMMEN ??

    Gruss,
    P.

    AntwortenLöschen
  2. Ab 1989, mit wenigen Ausnahmen, die auch heute noch ein Nischendasein fristen.

    AntwortenLöschen
  3. Nach meinem Erleben wurde auch vor 1989 kein DDR-Medium wirklich ernst genommen, bis auf die erwähnten wenigen Ausnahmen. Und diskreditiert waren Sie doch alle.

    AntwortenLöschen
  4. Ja, so funktioniert das in Dikt...ääähhh, Demokratien:
    Wer Dreck am Stecken hat, lenkt am besten die Aufmerksamkeit auf jemand anderen. Auch, wenn man dem Anderen den Dreck erst an den Stecken kleben muss.
    ;-)

    AntwortenLöschen
  5. Das internationale Netzwerk der Wahrheit

    Da bekam Sarrazin auch einen Helfer aus der Türkei.

    Nach dem Whois hat die Domäne deutschland-kontrovers.net ein Linh Wang aus Hong Kong in der Türkei registriert.

    Das ist ein internationale Netzwerk der Wahrheit.

    AntwortenLöschen
  6. Das internationale Netzwerk der Wahrheit

    Link zu dem Helfer aus der Türkei.

    AntwortenLöschen

Richtlinien für Lesermeinungen: Werte Nutzer, bitte beachten Sie bei ihren Einträgen stets die Maasregeln und die hier geltende Anettekette. Alle anderen Einträge werden nach den Vorgaben der aktuellen Meinungsfreiheitsschutzgesetze entschädigungslos gelöscht. Danke.