Dienstag, 26. Februar 2013

Menschengemachte Klimaverdunklung


Neuer, widerlicher Trick des Weltklimas zur Unterjochung der menschlichen Rasse: Nach zahlreichen zu warmen Wintern, zu nassen Sommern und viel zu vielen extremen aller Art in den übrigen Jahreszeiten hat die mediale Klimaforschung jetzt zunehmende Dunkelheit auch tagsüber als neues Klimaproblem ausgemacht. Der laufende Zick-Zack-Winter war danach nicht nur erneut zu kalt, sondern zu trüb.

"Von Frühlingssonne ist immer noch nichts zu sehen", klagt der "Spiegel" mitten im Februar. Seit Anfang Dezember habe es "keine 100 Stunden Sonnenschein" gegeben. Versprochen worden seien vom Wettergott aber 160 Stunden in den drei Monaten des meteorologischen Winters, sagte DWD-Sprecher Gerhard Lux. Seit mindestens 43 Jahren sei der diesjährige damit der trübste Winter in Deutschland. Ähnliche Werte gab es nach Angaben des Wetterdienstes zuletzt 1970, als die menschengemachte Klimaverdunklung noch in den Kinderschuhen steckte.

Andere ranghohe Medienmetereologen sprechen sogar vom dunkelsten Winter sei Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1951. Zuletzt sei es während der Bombennächte im II. Weltkrieg wegen der Verdunklung so düster gewesen, erinnerten sich Zeitzeugen. Der Streit um die genauen Zahlenangaben und ihre historische Deutung soll in der kommenden Woche bei einem Lichtgipfel im Kanzleramt beigelegt werden. Angela Merkel habe die Angelegenheit zur Chefsache gemacht, hieß es im verdunkelten Berlin.

Experten sehen in der sich verstärkenden Dunkelheit eine Reaktion des Klimas auf den zuletzt trotz des beschlossenen Energieausstieges wieder gestiegenen Ausstoß von Treibhausgasen. Nach Recherchen des "Spiegel" werden die für einen Februar absolut untypischen Wettermerkmale "Wolken, Dunst und Nebel" sich deshalb auch weiter halten. Hell werde es vermutlich auch in den kommenden Tagen weiterhin ausschließlich nachts (Foto oben; Mitternacht über Mitteldeutschland), das solle man nutzen, empfiehlt die Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst. "Da, wo es schön ist, sollte man das nutzen, denn es hat Seltenheitswert." Am 28. Februar, wenn der meteorologische Winter zu Ende geht, wird endgültig abgerechnet, droht Lux. Dann müsse sich der Winter verantworten.

9 Kommentare:

  1. Im dunklen 1970 waren die Eschatologen noch in freudiger Erwartung bezüglich einer kommenden Eiszeit, nachdem sie ein paar Jahrestrends ins Unendliche extrapoliert hatten.
    Preisfrage ist also nun, wer als erster die Analogie sieht und wegen der Bewölkungskatastrophe Eiszeitalarm brüllt.

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  2. Togal, ob Verdunklung, Überhitzng, oder was auch immer, Hauptsache "anthropogen". Irgendeine pöhse menschengemachte Schweinerei wird schon demnächst aufgedeckt werden, die unser KLiiimaaaa erneut, nunmehro perfiderweise aus einer ganz anderen Richtung zu killen droht. -

    Oder kurz und ordinär formuliert:
    die Onanierorgien bleiben, allein die Wichsvorlagen wechseln bisweilen.

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  3. Ich glaube, daß der trübe Winter eine Reaktion der Natur auf den Sexismus der FDP ist.

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  4. Wir hatten vorgestern an unserem Vordach soviele Tautropfen an einem Tag, wie noch nie seit Beginn unserer Tautropfenaufzeichnungen.

    Was nun, Herr Latif? Müssen wir jetzt weniger heizen? Oder mehr Tautropfenabgaben zahlen?

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  5. Einen Vorteil hat ja dieses Wetter: Kein Wind, keine Sonne,
    Damit können also unsre alten Kraftwerke in Ruhe, ohne ständiges an- und abschalten, vor sich hinscnurren und verlässlich Energie liefern.
    Völlig ohne Ironie :-)

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  6. Die Nachfrage nach Klimaprognosen scheint indessen so unsterblich wie die nach jeder anderen Art Okkultismus. Immerhin haben Herr Schellnhuber & Co. offenbar eine schöne neue Ausrede fürs Durcheinander der Wetterextreme: "Wetterwellen", die - so steht zu befürchten - "zum Stehen kommen", weil der Mensch die Welt verändert (Z.B. mit massenhaft Windmühlen, die als geänderte Randbedingung atmosphärischer Strömungen Chaos auslösen könnten). Genau weiß man's aber nicht, macht nix, es wird weitergeforscht und -erklärt und Geld genug ist dafür da - genau wie für die Verbreiter all der Botschaften zur Rettung des Klimas. "Wenn das Geld im Kasten klingt/ die Seele aus dem Fegefeuer springt!"

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  7. "Wenn das Geld im Kasten klingt/ die Seele aus dem Fegefeuer springt!"

    Ich denke seit Jahren weniger an Ablaßhandel, sondern eher an eine postmittelalterliche Geißlerbewegung. :-)

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  8. Zu diesem Schellnhuber lässt sich eine bekannte Passage aus Faust I
    "luschtig" veralbern, nämlich:

    Sei Er kein SCHELLNHUBER Tor!
    Es trägt Verstand und rechter Sinn
    Mit wenig Kunst sich selber vor!
    Und wenn's euch Ernst ist, was zu sagen,
    Ist's nötig, Worten nachzujagen?
    Ja, eure Reden, die so blinkend sind,
    In denen ihr der Menschheit Schnitzel kräuselt,
    Sind unerquicklich wie der Nebelwind,
    Der herbstlich durch die dürren Blätter säuselt!

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  9. Ja,es sieht trübe aus in Deutschland.

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