Samstag, 22. Juni 2013

EU fordert gleiche Lebenserwartung für alle

Bisher ist es Praxis, dass Frauen bei der Lebenserwartung gegenüber Männern besser abschneiden. Geht es nach dem Willen der EU-Kommission ist damit bald schon Schluss. Die Regierungen der Gemeinschaft sollen dafür sorgen, dass Frauen und Männern künftig gleiche Aussichten auf identische Lebenszeit haben. Die Kommission wolle damit, so Anna Diamantopoulou, eine neue Ära der Anti-Diskriminierungspolitik in Europa einläuten.

Zugleich zielt die Kommission mit ihrer Lebenszeit-Richtlinie auf identische Lebenserwartungen innerhalb der Länder der EU. Derzeit herrschten zum Teil noch wachsende Ungleichheiten innerhalb und zwischen Ländern hinsichtlich der Gesundheit und dem durchschnittlichen Lebensalter, dagegen wolle man angehen. Die Berichterstatterin des zuständigen Ausschuss, Amalia Sartori (EVP-ED), hat einen Drei-Jahres-Fahrplan der Europäischen Kommission für Gleichberechtigung vorgelegt. Dieser fordert von der Kommission konkrete Schritte, um das Gefälle von bis zu 15 Prozent, das derzeit bei der Lebenserwartung zwischen Männern und Frauen in der EU klafft, zu beseitigen.

Dringend notwendig ist das, sind doch in den letzten Jahrzehnten zwar Erfolge in der Gesundheit der Menschen erreicht worden, die zu einer Erhöhung der Lebenserwartung geführt haben. Allerdings gebe es weiterhin "substanzielle Unterschiede", die zudem in letzter Zeit in vielen Regionen zunehmen würden, was sich nicht nur im Hinblick auf die Lebenserwartung, sondern gleichermaßen auf die Mortalität widerspiegelt. Wer in einem reicheren Land lebe und wer selbst reicher sei, lebe durchschnittlich auch länger. Dazu spielten auch Faktoren wie Luftqualität, Zugang zu sauberem Trinkwasser, Wohnsituation und die Arbeitsbedingungen eine Rolle, die aber wohl auch mit dem Wohlstand zusammenhängen. Die Regierungen müssten sich nach der Richtlinie verpflichten, den Rückgang einiger Todesursachen und eine Verbesserung der sozioökonomischen Lebensbedingungen gesetzlich zu verankern, hieß es in Brüssel.

Seit 1980 habe die Lebenserwartung in der Union um fünf Jahre auf 76 Jahre zugenommen. Doch der Zuwachs erstreckt sich nicht auf alle Bürger: Manche Menschen würden 82,2 Jahre alt, hier sind vor allem Frauen betroffen. Andere sterben bereits mit durchschnittlich 68,7 Jahren, wobei dies meist Männer betrifft. Das bedeute, dass Menschen, je nachdem, wo und in welche Umstände oder mit welchem Geschlecht sie geboren werden, bis zu 13,5 Jahre länger oder kürzer leben. Für die EU-Kommission ein unhaltbarer Zustand, gegen den nun die Lebenszeit-Richtlinie angegangen werden soll.

9 Kommentare:

  1. Überfällig. Es sollte ein Verbot des CO2-Zertifikate-Handels (CO2 hier als individuelles Humangiftgas) erfolgen. Die Humanabgaskontrollbehörde erledigte, äh, alle weiteren Details.

    Gerade noch eingefallen, daß für besonders engagierte Umweltaktivisten Bonuszertifikate erteilt werden können.

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    1. Gut informierten Kreisen zufolge arbeitet die EU-Kommission auch an einer Orgasmus-Richtlinie, die das gleiche Recht auf vaginale Orgasmen fuer Frauen und Männer festschreibt.

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  2. Das geht noch viel weiter. So wie wir erfahren haben, will man die Naturgesetze demnächst abschaffen, weil sie undemokratisch sind....

    http://www.central-organ.de/2013/06/21/neuland-naturgesetze-sind-undemokratisch-und-nicht-mehr-zeitgemas/

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  3. Gegen die Naturgesetze geht man doch schon lange vor. Insbesondere gegen die Gesetze der Kausalität und Arithmetik.
    Kurzum, die Realität höchstselbst wird immer verbissener bekämpft, weigert sie sich doch selbst nach jahrzehntelanger Agitation, sich brav den linksgrünfemimuku-istischen Paradigmen zu unterwerfen.

    Ano-Nymus

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  4. "Das geht noch viel weiter. So wie wir erfahren haben, will man die Naturgesetze demnächst abschaffen, weil sie undemokratisch sind...."

    Orwell, da muss ich Dich enttäuschen. In diesem Bereich hat die Satire die Realität schon überholt. Mal nach Post Normal Science kokeln.

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  5. Volker, EF gehört wie dieses Blog hier zu meiner täglichen Lektüre. Es war nur ein Versuch, - sicher kommt es noch viel "besser". Kommt Zeit - kommt Unsinn.

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  6. Das ist ja die Krux, Orwell. So dumm kann der normale Mensch gar nicht denken, wie der korrupte Wissenschaftsbetrieb arbeitet.
    Was die Hexenküchen der Gender- und Sozial"wissenschaftlichen" Fakultäten ausbrüten, ist für ein normales Gehirn schlicht unfassbar.

    Wenn Du Dir was ausdenkst als maßlose Übertreibung, musst Du erst mal in die Uniprotokolle schauen, ob damit nicht schon einer einen Dr. oder einen Leerstuhl gewonnen hat.

    Wieder mal ein Beispiel für vorhersehbaren Stuß hat gerade Bernd Zeller gebracht.

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  7. Da man die Lebenserwartung männlicher Produktionssklaven schwerlich wird steigern können, müßte man die von Frauen verkürzen. Entweder durch Massenenthauptungen von Omas, oder, da dies dem Wahlvolk schwer zu verkaufen ist, durch Gendergleichschaltung im Arbeitsleben. Zwingend sollten also feste Frauenquoten von 50 % im Bergbau, in Stahlwerken usw. durchgesetzt werden.

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  8. @eulenfurz

    Da lachen ja die „Hühner“ im wahrsten Sinne des Wortes. –
    Bevor WeibsInnen in die selben Kochen- bzw. Todes-Jobs gesteckt werden, wie Männer, springen Euch die FeministInnen mit dem nackten A…. ins Gesicht.
    Es ist nämlich das wahre Wesen all des Gleich -. . . . . . - Geblubbers :
    FrauInnen in die Sänften zu hieven , Puderzucker hinten rein zu blasen, zu veritablen LichtgestaltInnen zu vergöttern und gleichzeitig die ewige „geschundene Opfer-Rolle“ zu beschwören, Männer hingegen als ewig schuldige Untermenschen zu diskreditieren und stigmatisieren, und als „Busse“ für insinuierte, halluzinierte, frühere und heutige “Unterdrückung und Ausbeutung der LichtgestaltInnen“, heute gnadenlos zu melken, auszuquetschen, und bluten zu lassen, so viel und wo es nur geht.

    Ano-Nymus

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