Dienstag, 26. August 2014

Schon wieder: Der Teufel schickt Panzer

Mit Fotos von russischen Panzern, die sich in Russland befinden, haben deutsche Medien massenhaft ein erneutes Eindringen russischer Truppen in die Ukraine illustriert. Nur eine Woche nach dem überzeugenden Sieg der ukrainischen Artillerie gegen russische Panzerkolonne, die versucht hatte, sich nachts unerkannt durch die Wälder in Richtung Kiew vorzuarbeiten, haben "Spiegel", "Zeit", "Welt" und "Bild" damit einen erneuten Sieg gegen den irren Diktator im Kreml gelandet.

Der hatte offenbar erneut seine gesamte Militärmaschine in Richtung Ukraine in Marsch gesetzt. Die ukrainische Regierung berichtet von einer ganzen „neuen Front im Krieg“ im Osten des Landes, die von russischen Kräfte mit zehn Panzern und zwei gepanzerten Mannschaftswagen besetzt worden sei. Die russischen Truppen hätten sich diesmal vorab „als Rebellen verkleidet“ und dann „im Südosten die Grenze zur Ukraine überschritten“, erklärte ein Sprecher der ukrainischen Streitkräfte in Kiew. Beim letzten Mal hatte Putin noch unsichtbare Panzer geschickt, die nach ihrer völligen Vernichtung durch regierungstreue Truppen spurlos verschwunden waren.

Die jetzt eingesickerten Truppenteile wollen nach Informationen aus Kiew „eine zweite Front gegen die Regierungstruppen eröffnen“. Die Kolonne der verkleideten Invasoren bestehe aus rund 50 Fahrzeugen, sagte ein Milizkommandeur. Sie hätten die Grenze nahe der Stadt Nowoasowsk überquert, die meisten seien auf dem Weg in den Ort Mariupol, um dort die bislang seit Monaten siegreichen ukrainischen Regierungstruppen einzukreisen. Die Truppen aus Kiew stehen im Rahmen ihrer Antiterroroperation bereits seit Wochen kurz vor der Eroberung von Donezk und Lugansk. Nach Angaben des Vineyard Saker wurden deshalb jetzt in Mariupol alle Abteilungen der Miliz, des SBU und der Staatsanwaltschaft evakuiert.

Der Plan der russischen Invasoren, den Endsieg der ukrainischen Streitkräfte zu verhindern, scheiterte: Tapfere Grenzschützer (Foto unten) hielten die Kolonne kurz vor der Stadt auf.

2 Kommentare:

  1. Bemerkenswert, wenn der Saker Verrat vermutet. Anders kann er sich das absolute Versagen der Ukies nicht erklären, trotz reichlicher Überlegenheit an Mensch und Material. Und dass die Nazibatallione ins Verderben geschickt werden sollen, damit die verschwinden. Mal sehen, was die nächste Zukunft bringt.

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  2. "Der Plan der russischen Invasoren, ... , scheiterte: Tapfere Grenzschützer (...) hielten die Kolonne kurz vor der Stadt auf."

    (Kelle raus)
    Alkoholkontrolle !
    Fahr´n se ma den T-90 rechts ran. Führerschein, Papiere !

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