Montag, 11. Juni 2018

Merkel: Wie sehr nimmt sie das Morden wirklich mit?

Fast schon verzweifelt stemmen sich merkeltreue Medien der wachsenden Kritik an der Kanzlerin entgegen. "Spiegel" und "Zeit" versuchen es mit netten Bildern. Die Kanzlerin selber aber ist um den Schlaf gebracht.

Bewegt sie das? Wie hält Angela Merkel den Gewissensdruck aus, der Ereignissen wie damals dem "Vorfall von Berlin" (Taz), dem Mord an dem Mädchen in Kandel oder jetzt dem Geschehen um die 14-jährige Susanna Feldman in Wiesbaden wie eine dunkle Woge über die Kanzlerin schwappt, die von der "Bild"-Zeitung, bis eben noch ein Sprachrohr der von ihr erfundenen fortschrittlichen CDU-Einwanderungspolitik, nur noch distanziert als "Frau Merkel" spricht? Die Kanzlerin selbst hat leider bisher nie verraten, wie sie innerlich mit den Belastungen arbeitet, die ihr Beruf mit sich bringt.

Doch ausgerechnet beim G7-Gipfel im kanadischen La Malbaie, wo Merkel im Luxushotel „Manoir Richelieu“ eincheckte, gelang es US-Geheimdiensten nun offenbar, der deutschen Bundeskanzlerin dieses letzte Geheimnis zu entlocken. Erstmals wurde die ehemals mächtigste Frau der Welt dabei durch die NSA nicht nur auf die traditionelle Art abgehört, mit der sich Berlin längst abgefunden hat. Nein, diesmal kam die neue, AI-gestützte Technologie des "Mind Read" (MR) zur Anwendung. Merkels Suite mit der Nummer 326/327 wurde dabei auf eine Art durchleuchtet, die die geheimsten Gedanken der Kanzlerin als Wortprotokoll sichtbar machte.

Durch den Kontakt zum lettischen Hacker-Kollektiv Cubegroup, der am späten Samstagabend eine Einbruch in einen nur unzureichend gesicherten Cloudspeicher der NSA gelang, bekam PPQ die Protokolle einer unruhigen Kanzlernacht zugespielt, die wir hier exklusiv veröffentlichen. Offenbar handelt es sich um dekodierte Gedankengänge Merkels, die aufgezeichnet wurden, während die CCDU-Politikerin nach einem anstrengenden Tagesprogramm im Kreise der anderen G7-Führer versuchte, etwas Schlaf zu finden. Ein Unterfangen, das schief ging, weil die Schlagzeilen aus Deutschland Merkel auf eine Weise verfolgten, die man bei der als abgebrüht und stoisch wirkenden CDU-Chefin kaum für möglich gehalten hätte.

Merkel denkt an Deutschland in dieser Nacht. Und sie ist offenkundig um den Schlaf gebracht, weil in ihr zum ersten Mal seit drei Jahren der Gedanke bohrt, sie könne eine Mitverantwortung nicht nur für den wirtschaftlichen Aufschwung und die sinkenden Arbeitslosenzahlen, sondern auch für das eine oder andere tragische Einzelschicksal seit ihrer husarenhaften Grenzöffnungsaktion haben.

Das Mind-read-Protokoll:

Frau Baumann hat es auch noch mal gesagt. Ich kann nichts dafür, ich hätte nichts anders machen können, als ich gemacht habe. Ein Vierzehnjährige, das ist schlimm. Aber wie alt war die Kleine damals, zu Hause an der Ostsee? Auch so in dem Alter. Und wie sind sie über mich hergefallen, als ich der klipp und klar gesagt habe, wie die Rechtslage ist hier bei uns in Deutschland? Es könne nicht alle bleiben, oder wo sollen wir hin mit fünf oder sechs Milliarden Leuten? Deutschland kann nicht alle retten, ich kanns auch nicht, tut mir leid, ich bin doch nicht der Kaiser, König, Monarch oder was, der nach Nase geht und sagt, du bleibst hier, weil du so nett bist. Da sind sie über mich hergefallen. Herzlos, kalt, eine Kanzlerin, für die man sich schämen muss.

Hätte ich die Grenzen geöffnet, wenn ich mich damals nicht so falsch verstanden gefühlt hätte? Hätte ich zwei Monate später die Grenzen für alle geöffnet, um zu zeigen, dass ich durchaus auch Mitgefühl habe? Ohne den Bundestag zu fragen, die europäischen Partner zu informieren? Und ohne irgendwelche schriftlichen Spuren zu hinterlassen?

Danach weiß man es natürlich selbst nicht mehr. Aber es beschäftigt einen. Was wäre wenn? War das mit der Grenze alternativlos? Könnte die kleine Susanna noch leben? Die Leute von Berlin? Oder sind das Demagogen, die einem einreden wollen, dass die Menschen, die da gemordet haben, nicht hätten morden können, wenn ich sie nicht ins Land gelassen hätte? Bin ich also verantwortlich für die Toten? Schuld?

Baumann ist ja sehr klug, die sagt, Frau Merkel, im Syrienkrieg sind 500.000 Menschen gestorben, von 18 Millionen. Hätten wir nicht 750.000 syrische Flüchtlinge aufgenommen, wären von denen 20.000 im Krieg umgekommen. Selbst wenn, sagt Baumann, mancher Tote in Deutschland hätte verhindert werden können, wenn sein späterer Mörder nicht ins Land gekommen wäre, läge ich immer noch viele tausend Leben im Plus. Und ein bisschen Schwund ist immer, wo die Räder der Weltgeschichte sich drehen, gibt es Abrieb, ich weiß das.

Aber ich kann trotzdem nicht schlafen. was will mir ein Gott sagen, der eine 14-jährige Jüdin opfert, weil ich den Medien beweisen wollte, dass ich ein Herz habe? Und der Welt, dass Deutschland seine sechs Millionen Lektionen gelernt hat und heute ein anderes Land ist, bereit, mehr als den Anteil am Elend der Gegenwart zu schultern, der ihm von Rechts wegen zukommt? Meine Hände sind sauber, aber wenn ich die Augen schließe, sehen sie blutig aus, ein ganz klein wenig.

Dieser Fall Susanna, er hat mich erschüttert, er musste mich erschüttern. Aber nicht in erster Linie, weil der Tatverdächtige Ausländer ist und fliehen konnte. Sondern weil eine 14-Jährige ihr Leben lassen musste. 14 Jahre! Ich bin fast so lange Kanzlerin und werde es noch länger sein, weil niemand da ist, den ich es machen lassen kann. Und sie ist tot. Ich rationalisiere das, aber im Inneren fühle ich Zweifel. Die Kleine wäre noch da. Hätte ich nicht Mutter Theresa gespielt.

Natürlich, würde ich meine Trauer mit Instrumentalisierung zu verbinden versuchen, wäre ihr nicht zu trauen. Ich kann mich nicht ins Fernsehen stellen, bei Anne oder so, und sagen, das tut mir jetzt aber leid. Was die Sache selbst angeht, so gibt es keine einfachen Wahrheiten. Ich begreife nicht, wie dieser Ali ausreisen konnte, bloß weil niemand nach ihm gesucht hat.

Was machen diese Polizisten da, arbeiten die denn alle gegen uns? Ist die ganze Behörde schon verseucht von diesen Populisten? In den Verfassungsschutzlagen steht ja immer, dass da bei vielen eine klammheimliche Freude herrscht. Unsere Bemühungen um Verschlankung, Personalabbau, Kostensenkung, schwarze Null, auf einmal bekommen die Recht, die immer behauptet haben, das sei alles Wahnsinn. Nun sind die Jobs wieder sicher, bloß dass mir das niemand als Verdienst anrechnet. Wir können nur zusammenleben, wie ich es vorgesehen habe, wenn wir uns alle an unsere Gesetze halten.

Lieber lassen sie 20-Jährigen immer wieder polizeilich auffallen! Um uns vorzuführen! An der Vergewaltigung eines Kindes solle beteiligt gewesen sein. Ich meine, dass da niemand was tut, dafür kann ich doch nichts, als Kanzlerin! Soll ich den denn selbst verhaften? Peter meint, ich soll da nicht drüber nachdenken. Aber Peter ist auch so ein nasser Fisch, kannst du hinstellen, wo du willst, macht, was man ihm sagt. Aber mal selbst Verantwortung übernehmen für seine Böcke, das tut er nicht.

Wäre dieser Ali einfach so verschwunden, mit seiner Familie, das waren ja wohl ein paar Mann, dem hätte niemand eine Träne nachgeweint. Vielleicht nicht mal die Damen und Heren bei den Medien. Gäbe es den Mord nicht, dann wären die Behörden heute vermutlich froh, dass sich eine Flüchtlingsfamilie weniger in Deutschland aufhält. Ich ja auch, denn irgendwie wächst es uns doch über Kopf. Und der feine Herr Gauland lacht sich ins Fäustchen! Ausgerechnet der Gauland, der alles nur macht, weil er mich immer schon gehasst hat. Wenn ich an den schon denke, geht der Puls gleich. Da ist es vorbei mit schlafen.

Jetzt entzündet sich die Empörung logischerweise auch daran, dass die Familie dieses Jungen, der da vergewaltigt und gemordet haben soll, mit dem Zustrom 2015 kam, aus dem meine Gegner so eine Hysterie gemacht haben. Frau Baumann sagt, wenn wir ein Dorf wären mit 1000 Einwohner, was wäre denn dann? Zwanzig Leute wären neu reingezogen! Und nur zwei von denen wären kriminell!!
Das ist doch gar nichts, die kennt man dann meist nicht mal!


Wahr ist doch, dass der Fall der armen kleinen Susanna weitaus weniger Aufsehen erregen würde, wenn der Täter Deutscher wäre. Die Übergriffe von dem Wedel zum Beispiel, habe ich Baumann gesagt, die waren doch schon nach zwei Wochen kein Thema mehr! Baumann meinte, der habe auch niemanden ermordet. Aber eigentlich habe ich recht: Wenn über Sexualdelikte etwa in der Filmbranche berichtet wird, dann geht es nicht um die Nationalität des Täters, sondern um Machtverhältnisse. Und vor zwei Tagen erst berichtete das Bundeskriminalamt über das horrende Ausmaß sexueller Gewalt gegen Kinder, die überwiegend unter Verwandten stattfindet. Debatte über Konsequenzen: Fehlanzeige!

Ich versuche, das zu relativieren. Ich muss morgen früh fit sein, denn wenn uns jetzt auch noch die Italiener von der Fahne gehen, stehen wir dumm da. Dieser widerliche Trump mit seinen Grapshänden. Erst sollen wir die Sanktionen gegen Wladimir hochfahren. Und nun sollen wir den Russen, aus dem wir nun mit Mühe den fürchterlichsten Diktator der Welt gemacht haben, wieder an den Tisch holen. Wie stehe ich denn da!


Und dann noch die Geschichte. Warum muss das passieren? Da frage ich mich doch,  ist es nicht auch bedenklich, dass sie sich in dem Alter mit 20-jährigen Jungs herumtreibt? Hätte ich privat Kinder, würde ich da einen Riegel vorschieben.

Wahr ist indes ebenfalls, dass der nun festgenommene Ali B. nicht der erste Flüchtling ist, der mit einem mörderischen Sexualdelikt in Verbindung gebracht wird. Manchmal haben die Opfer sogar die vorgeschrieben Armlänge Abstand gehalten. Andere Länder, andere Sitten, jetzt mitten bei uns. Da schreien sie gleich rum. Wie mich das müde macht.

Aber wie hätte ich das wissen sollen? Damals, als der feine Herr Weise mir noch versichert hat, dass die Neuen eine gute Bereicherung unserer Arbeitswelt und unserer Gesellschaft werden werden, weil dann endlich nicht mehr überall nur ältere graue Herren durch die Gegend laufen und langsam mit dem Auto auf der Autobahn rumfahren, sondern das wird eine lebendige Gesellschaft. Da habe ich noch an ein Konjunkturprogramm geglaubt. Bauen, Einzelhandel, neue Jobs. Aber doch noch an Mörder.

Ein bisschen Blutzufuhr, gegen Inzucht und Degeneration, wie der Schäuble sagt, der seinen eigenen Kopf hat, aber manchmal auch was Brauchbares absondert. Dass der Anteil von Flüchtlingen an der Kriminalität überproportional ist, das haben die doch erst später rausbekommen. Da musste ich schon lange entschieden haben! Das verstehen diese Leute nicht, dass man nicht alles weiß, nur weil man die Kanzlerin ist.

Im Lichte dessen soll jeder sein Urteil fällen. Aber doch bitte nicht über mich!





2 Kommentare:

  1. http://www.vanguardnewsnetwork.com/Massive/books/

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  2. Und? Haben wir jetzt herausgefunden, ob Frau merkel das Morden mitnimmt? Und wie sehr? DIE LINKE nimmt das Morden übrigens auch nicht mit. Auf ihrem Parteitag haben sie sich mit überwältigender Mehrheit dafür ausgeprochen, daß die Deutschen jedermann aufzunehmen haben, der ruft: "Ich will."

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