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Mittwoch, 20. Februar 2013

Verfassungsrichter diskriminieren Homoehe


Was haben sie sich nur dabei gedacht? Das fragt sich nach einem Beschluss von acht Verfassungsrichtern in Karlsruhe zur vermeintlichen Besserstellung der sogenannten "Homoehe" (FAZ) die ganze Republik. In einem von den Leitmedien vielbeachteten und hochgelobten Urteil hatten die sieben Männer und die eine Frau beschlossen, dass das Verbot für Schwulen und Lesben, ein Adoptivkind des eingetragenen Lebenspartners zu adoptieren, verfassungswidrig ist.

Der Applaus war danach allgegenwärtig. Die "Welt" etwa lobte, das Verfassungsgericht habe die "Rechte gleichgeschlechtlicher Paare gestärkt". Auch Betroffenenaktivisten jubelten: "Das ist ein Riesenerfolg, weil das Gericht wirklich festgestellt hat, dass wir auch Familien sind".

Unbemerkt blieb, dass die Richter in Wirklichkeit genau das Gegenteil getan hatten: Vor den fest geschlossenen Augen der medialen Öffentlichkeit sprachen die Richter eingetragenen Lebensgemeinschaften von Homosexuellen die Eheähnlichkeit ab, indem sie mit dem Urteil einen grundsätzlichen Unterschied zwischen Adoptionen , die durch einen Homosexuellen erfolgen, und Adoptionen, die durch zwei zusammenlebende Homosexuelle erfolgen, begründeten. Erstere sind nach Auffassung des Gerichts zum Vorteil von Kindern möglich, letztere aber sind verfassungswidrig.

Nach dem diskriminierenden Richterspruch müssen Homosexuelle mit Kinderwunsch nun zuerst als Einzelperson ein Kind adoptieren, ehe sie eine Partnerschaft eingehen. Der zweite Partner kann das Kind dann im Sinne des Karlsruher Richterspruchs hinzuadoptieren. Gemeinsam in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebend ein Kind zu adoptieren, ist dagegen mit dem Grundgesetz unvereinbar. Nötig wird so für Betroffene eine wirklich queere Lebensplanung: Für Schwule und Lesben heißt es nicht erst Hochzeit und dann ein Kind, sondern erst Kind und dann ab in die Ehe.

Kommentare:

eulenfurz hat gesagt…

Im Sinne der Antidiskriminierung wäre es hilfreich, wenn Menschen endlich Tiere ehelichen und andere Lebewesen adoptieren könnten. Wenn z. B. Elke ihren Schäferhund liebt, wieso sollen sie nicht heiraten können? Und wieso dürfen beide, nur weil die Natur ihnen die Zeugung eigenen Nachwuchses mißgönnt, keine Kaninchen o. dergl. adoptieren?

Corax hat gesagt…

Heute morgen im Radio wurde der freudig gestimmte schwule Herr Beck von der Radiofrau in einem Telefoninterview gefragt, ob er sich denn nun auch ein Kind adoptieren wolle. Beck darauf wörtlich: "Momentan nicht."

Anonym hat gesagt…

Difficile est, satiram non scribere ...

Anonym hat gesagt…

Difficile est, satiram non scribere ...

Gutartiges Geschwulst hat gesagt…

eulenfurz hat gesagt: "Im Sinne der Antidiskriminierung wäre es hilfreich, wenn Menschen endlich Tiere ehelichen und andere Lebewesen adoptieren könnten."

Welch eine Menschenverachtung verbirgt sich hinter diesem Kommentar!
Wieso sollte die Eheschließung nur Lebewesen gestattet sein?
Haben Sie sich jemals in die Gefühlswelt eines Rockers versetzt, der sich nach Liebe sehnt, und gerne sein Motorrad heiraten würde?


Corax hat gesagt: "Heute morgen ... wurde der ... schwule ... Beck ... gefragt, ob er ... denn nun auch ein Kind adoptieren wolle. Beck darauf wörtlich: "Momentan nicht."

Tatsächlich hat es heute morgen gestürmt.
Es müssen all die Kinder gewesen sein, die befreit aufatmeten.

ppq. so hat gesagt…

;-)