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Montag, 26. September 2016

Als die Grünen die Lügenpresse erfanden

Die zentrale Nachrichtenversorgung durch nur wenige Agenturen überall in der Welt hat zu einem ausgeprägten Informationsmonopol geführt.

Bundesprogramm, Die Grünen, 1980

Der neue Rassismus der Farbfetischisten

Klassischer Rassismus: Wütende weiße Redakteure nutzen verallgemeinernde und verabsolutierende Wertungen tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede, um Aggressionen zu rechtfertigen.
Sie haben es mit der Farbe. Der "Spiegel" möchte gern einen Schwarzen, die "Taz" schimpft über die Weißen, die "Zeit" sieht Geschwindigkeit als Frage von hell und dunkel. Fehlt nur noch die gelbe Gefahr und die Welt wäre wieder der Ort, der sie in den Zeiten der großen Kolonialreiche war – nur diesmal andersherum: Fetischistisch fixiert auf Hautfarben, aus denen Eigenschaften herausgelesen werden, nach denen die Menschheit in eine Anzahl von biologischen Rassen mit genetisch vererbbaren Eigenschaften eingeteilt und die so verstandenen Rassen hierarchisch eingestuft werden.

Es gibt dabei wieder gute und schlechte Farben, nur bewerten die Rassisten 2.0 in ihren Redaktionsstuben sie heute genau gegenteilig. War der schwarze Mann früher faul und dumm, der weiße hingegen naturgegeben Herr und Meister, wird heute umgekehrt argumentiert: Schwarz ist schnell und aufgeklärt, weiß dagegen lahm, ewiggestrig und ungebildet. Die Methode ist die des klassischen Hate-Speech: Bestimmte Eigenschaften werden bestimmten Gruppen pauschal zugeschrieben. Diese pseudo-biologische Ideologie diente früher der Rechtfertigung des Kolonialismus, der Sklaverei, der Verbrechen der Nazis oder von Apartheidregimes. Heute wird sie benutzt, um vermeintlich "progressive" Inhalte zu verbreiten.

Doch wie Johannes Zerger (Was ist Rassismus?, Göttingen 1997, S.81) definiert hat, umfasst "Rassismus Ideologien und Praxisformen auf der Basis der Konstruktion von Menschengruppen als Abstammungs- und Herkunftsgemeinschaften, denen kollektive Merkmale zugeschrieben werden, die implizit oder explizit bewertet und als nicht oder nur schwer veränderbar interpretiert werden" - völlig unabhängig von der als Ziel ausgemachten Hautfarbe. Niemand in einer deutschen Zeitungsredaktion käme etwa auf die Idee, zu behaupten, Manuel Neuer sei der bessere Nationalmannschaftskapitän, weil er weiße Haut hat. Andersherum hat der Gedanke aber für verdrehte Hirne offenbar schon Charme: der „Spiegel“ plädierte dafür, Jerome Boateng zum Käpt´n zu machen. Weil er schwarz ist.

Auch würde niemand jemals behaupten, Barack Obama mache Politik für geringverdienende schwarze Männer. Das wäre ja Blödsinn. Donald Trump dagegen, das weiß die nahezu vollkommen weißbesetzte Taz, macht „Politik für wütende weiße Männer“. Nach Albert Memmi (Rassismus, Frankfurt a.M. 1987, S.164) ein klarer Fall: "Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen."

Dass natürlich nicht knapp die Hälfte der US-Wähler wütender weißer Mann sein kann, weil es so viele weiße Männer in den ganzen USA nicht gibt, stört bei der Analyse gar nicht. Das "Morgenmagazin" der ARD hat dem republikanischen Präsidentschaftsbewerber jetzt stattdessen nachgewiesen, er ziele mit seinen Parolen neuerdings auch auf "moderate Wählerschichten" (MoMa). Die knapp 50 Prozent der Amerikaner, die bislang zugaben, ihn wählen zu wollen, waren nach dieser Interpretation durchweg Extremisten.

Sonntag, 25. September 2016

Innovative Geschäftsideen: Die Rückkehr des Zigarettenbilderalbums


Sie waren der große Trend des ersten Weltkrieges und erlebten eine Renaissance im Zweiten: Zigarettenbilderalben schilderten einer begeisterten Bevölkerung die heorischen Taten der Frontkämpfe, deutsche Superwaffen wie die dicke Berta wurde farbenfroh ins Bild gerückt und zackige Offiziere zeigte sich in ihren schenidigen Uniformen. Es wurde fleißig geraucht und gesammelt, in jeder Packung klebte ein Bild, das sich auf der richtigen Seite des Sammelalbums einkleben ließ, bis die eigene Kolektion endlich komplett war.

 Anknüpfen an eine große Geschichte

Eine Idee, die Roger Knabendorf immer geliebte hat. "Seit ich bei meinem Großvater all die wunderbaren alten Alben durchschmökern durfte, war ich fasziniert von der Idee des Zigarettenbilderalbums", erzählt der 26-jährige Chef des Suhler Startup-Unternehmens smoknread.org. Eine platonische Liebe, denn durch den Rufschaden, den das Rauchen in den vergangenen Jahren erlitten hat, schien es Knabendorf lange "völlig unmöglich, an diese große Geschichte anzuknüpfen".

Das änderte sich erst, als die Bundesregierung eine Notverordnung des EU-Parlaments umsetzte, nach der Zigaretten in Deutschland - im Unterschied etwa zu Polen, Tschechien oder Spanien - nur noch verkauft werden dürfen, wenn sie wieder Sammelbilder enthalten. "Das war für uns das Signal, smoknread.org zu gründen", beschreibt Roger Knabendorf. Die Idee dahinter: Rauchern und deren Kindern die Gelegenheit geben, die kostenlosen Sammelbilder archivieren zu können. Das typische smoknread-Album hat deshalb Platz für etwa 250 sogenannte Schockbilder, die thematsich geordnet an die jeweils vorgesehene Stelle im Buch geklebt werden können.

Von der dicken Berta zum Bluthusten

Eingeteilt ist das liebevoll gemachte und mit vielen Hintergrundinformationen versehene Buch in Kapitel wie "äußere Schäden", "innere Schäden" und "Blut husten", wobei Knabendorf selbst empfiehlt, sich von der oft vergeblichen Jagd auf fehlende Motive nicht verrückt machen zu lassen. "Wir sind dabei, im Internet eine Tauschbörse einzurichten", sagt der junge Gründer, "dort werden Samnmlerinnen und Sammler schon in Kürze überzählige Bilder gegen andere tauschen können, die ihnen noch fehlen".

Die Sammelalben sind wie ihre historischen Vorbilder überall dort kostenlos zu haben, wo es Zigaretten gibt. Finanziert wird das Unternehmen über Werbung des Gesundheitsministeriums. "Bei denen sind wir offene Tpüren eingerannt", erklärt Roger Knabendorf, der es heute für einen "echten Segen" hält, dass die EU "uns diese Geschäftsgrundlage geliefert hat".

Mehr heiße Gründer-Stories von jungen Deutschen, die es geschafft haben, in der großen PPQ-Serie "Geschäftsideen, die wir auch gern gehabt hätten":

Erfolg aus dem Ziegendarm
Street View kehrt zurück
Schottereis gegen Schlaglöcher
Kampfkolonne Bengalo
Hightech für alle
Smells like Himalaya
Mietmob 24
Traumstart in die Zukunft

HFC: Spitzenreiter Ost

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Manchmal braucht es den Blick von außen, um die einfachen Fragen zu stellen. Letzte Woche war es ein PPQ-Gastautor, der die danach stellte, warum die HFC-Fangerade eigentlich "Kurve" heißt. Obwohl sie doch strichgerade ist. Manchmal braucht es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der fleißig PPQ liest, um die einfachen Fragen zu beantworten: Im Spiel gegen Tabellenführer Lotte genau die nämliche nach der geraden Kurve. Es ist, weil es früher so war - wie im Video oben zu hören.

Im Wabbelstadion war alles rund, nun ist es eckig. Damals ging das Runde selten ins Eckige. Heute ist es ebenso. Acht Tore nach acht Spieltagen, der HFC, zuletzt zumindest ungeschlagen, ackert sich ein mal mehr durch die 3. Liga. Spieler neu, Trainer neu, Probleme alt. Und auch gegen die womöglich nach Walter Ulbrichts Witwe benannte Spielvereinigung aus NRW ändert sich das erstmal nicht.

Überhaupt ist fast alles wie früher, wie immer. Der HFC geht stürmisch ins Spiel, gewillt, den erneut schlechten Saisonstart mit Platz 12 und fast durchweg bescheidenen Ergebnissen vergessen zu machen. Diesmal mit Schilk in der Verteidigung und den beiden Hoffnungs- wie Verantwortungsträgern Gjasula und Fernell im zentralen Mittelfeld, erarbeitet sich die Mannschaft des bisher ebenso oft glücklosen wie glücklichen Trainers Rico Schmitt ein Chancenübergewicht. Pfeffer allein könnte zweimal treffen, tut es aber nicht.

Die enttäuschende Kulisse von nicht einmal 6000 Fans quittiert es allerdings mit Langmut und Begeisterung. Die jetzt noch hier sind, wo der HFC wieder in Richtung Abstiegsränge zu trudeln droht, wissen, was die Mannschaft braucht. Zuspruch. Treue. Geduld. Lotte, als Tormaschine angereist, zeigt nicht viel vom Zauberfußball, der die Westfalen an die Tabellenspitze gebracht hat. Hinten leidlich, vorn harmlos, so sieht das Spiel der Gäste aus.

Halle hat dann das Glück des Tüchtigen, wie schon in Aalen, als Fernell den verdienten Ausgleich herbeikämpfte. Nach eienm Foul am fleißigen Pfeffer zeigt der Schiri auf den Punkt. Elfmeter. Klaus Gjasula tritt an, ganz Kapitän eines Schiffes in Seenot. Er trifft. 1:0.

Ein Zwischenstand, der nicht beruhigen kann. Zwar bleibt Lotte dabei, nur sehr dosiert nach vorn zu spielen, aber auch die Angriffsbemühungen der Hausherren sind eher schaumgebremst. Pintol ackert für sich allein, von den Flügeln kommt zu wenig. Fast klappt es aber trotzdem, als der inzwischen einzige HFC-Stürmer - Sliskovic und Furuholm sind verletzt, Müller zählt derzeit als Mittelfeldmann - kurz vor der Halbzeit fast das 2:0 macht.

Aber nur fast. Es will nicht, auch wenn Lotte standhaft bettelt und die eigenen seltenene Gelegenheiten entweder schmählich liegen lässt oder Bredlow in die Hände spielt. Es muss wieder ein Elfmeter her, diesmal an Gjasula selbst verwirkt, um die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen. Erneut tritt der Mann mit dem Helm an. Vergiss die Regel, dass der Gefoulte das nicht soll.

Aber sie stimmt. Schwacher Schuss, in die Arme des Lotte-Keepers. Gjasula untröstlich. Ein Ahhh von den Rängen. Zittern bis zum Schlusspfiff? Nein. Lotte macht zwar mehr, aber nicht genug. Und fünf Minuten vor Schluss erlöst der eingewechselte Martin Röser die Rotweißen: Aus der eigenen Hälfte fährt er ganz allein einen Konter bis hin zum gelungenen Abschluss. Fünf Minuten später ist der gerade noch fast in Abstiegsnöten steckende HFC einem schlechteren Saisonstart als im katastrophalen Vorjahr entgangen. Und Spitzenreiter unter den Ostmannschaften in der 3. Liga.

Samstag, 24. September 2016

Zitate zur Zeit: Schlüssel rum und aus

Wenn sich im Internet eine Meinung verbreitet, die den Regierenden nicht genehm ist, wird der große Schlüssel umgedreht, und dann ist es vorbei mit der Freiheit. So sieht die Zukunft des Internets aus. Wenn Clinton einen Krieg führen will, die Menschen in den sozialen Netzwerken aber Frieden fordern, wird sie da tatenlos zusehen? Sie wird sagen: Diese Proteste gefährden unsere Demokratie, unsere Sicherheit. Das ist der nächste Schritt.


Oliver Stone

Doku Deutschland: Dunkeldeutschland will nach Russland

Die Sehnsucht ist groß, auch 25 Jahre nach dem Abzug der sowjetischen Truppen aus Ostdeutschland. Aufgewachsen unter dem Stiefel der sowjetischen Besatzer, will Dunkeldeutschland jetzt heim ins russische Reich: Über die notorisch erfolglose Petitionsplattform change.org, deren Petitionen noch niemals irgendwo irgendeine Veränderung bewirkt haben, verlangt jetzt eine - nicht einmal satirisch gemeinte - "Pro Putin Partei" die Ausgliederung Sachsens aus deutschland. Und den Wechsel des hierzulande so verhassten bisherigen Bundeslandes ins den Machtbereich Wladimir Putins.

PPQ dokumentiert die bizarren Bemühungen der Initiatoren im Originalton.

Wir, die Bürger des Freistaates Sachsen, fordern eine Eingliederung Sachsens in dieRussische Föderation.

Im ersten Schritt bündeln wir hiermit die Stimmen für ein künftiges Referendum zur Abstimmung für eine Eingliederung des Freistaates Sachsen in die RF. Die UN-Charta gibt uns das Recht dazu! Nutzen wir es jetzt!

Ein weiteres Petitionsanliegen ist die öffentliche Thematisierung der Gründe für den Wunsch der sächsischen Bevölkerung, sich samt Sachsen in die Russische Föderation eingliedern zu wollen. Auch zeigt es der Öffentlichkeit ganz klar auf, dass das Referendum zum Beitritt der Krim in die Russische Föderation, ebenso auf dem Völkerrecht fußt.

Die Petition hat außerdem das Ziel, öffentliche Diskussionen über das "von oben" angeordnete schlechte Verhältnis Deutschlands zu Russland anzuregen: Außerdem gehört langsam eine heftige öffentliche Debatte über das Bestreben der Deutschen nach Souveränität, bzw. Beendigung der US.-Besatzung auf die Tagesordnung!

Wir haben bereits zu genüge eingesteckt und verteilt im 1. und im 2. Weltkrieg.

Wollen "wir" wieder die Schuldigen nach einem 3. Weltkrieg sein?
Wollen wir uns wirklich von ein paar irren Bankstern und von unseren gekauften Politikern weiterhin zur "Speerspitze gegen Russland" mobilisieren lassen? Möchten wir weiterhin die Demütigungen Russlands sowie völkerrechtswidrige Sanktionen (Kriegshandlungen) gegen Russland im Namen unserer Regierung dulden?

Wollen wir uns weiter an einem Nato-Angriffsbündnis beteiligen und weiterhin an den Folgen erliegen. Wollen wir weiterhin warten bis "sich" etwas verändert?

Die Schlinge von Polizeistaat und EU-Diktatur zieht sich langsam aber sicher zu.

Wie wir wiederholt und ständig erleben, gibt es nichts wovor das EU-Diktatur-Komitee zurückschrecken würde! Das baldige Verbot der Meinungsfreiheit und das Verbot von Demonstrationen lässt uns KEINE Zeit mehr! Morgen schon leben wir in einer Diktatur!

Genauso wie die Sowjetunion uns einst die Wiedervereinigung gönnte, begegnete uns auch die Russische Föderation stets gesonnen und auf partner- und freundschaftlicher Ebene.

Die Zukunft Deutschlands ist durch unsere jetzige Regierung und wegen der EU-Angehörigkeit in Gefahr! Die BRICS sind die Zukunft! TIPP, NSA, Ceta, ESM, Target2... sind die Vergewaltiger der deutschen Bevölkerung und seiner Wirtschaft!

Machen wir jetzt den ersten Schritt für einen befreienden Neustart in eine souveräne Zukunft.

Gestalten wir unsere Zukunft jetzt im Einklang der vernünftigen deutsch-russischen Interessen.

Hier im Text geht um es nur um Worte, lassen wir diese Worte doch nun endlich völlig legitim und demokratisch zu Taten werden! Es ist wirklich ganz einfach, -denn den Anfang haben wir bereits gemacht!

Habt Ihr den Mut? Den Willen?
Auf was wartet Ihr noch? Seid dabei! Unterstütz die Zukunft Deutschlands besonders im Sinne unser Kinder und unserer Kindeskinder!

Anmerkung:
Wie von vielen oft in sozialen Netzwerken gefordert, wird die Russische Föderation Deutschland bei seinen "Problemen" nicht salopp auf Zuruf "befreien“ oder "helfen" können. Dafür hat Russland bisher keine Legitimation und bestimmt auch keine Motivation (Nato).

Europa, insbesondere Deutschland, steht mttlerweile aufgrund seiner verfehlten aggressiven Außenpolitik gegenüber der Russischen Föderation auf Russlands Prioritätenliste sehr weit unten! Wir möchten das zusammen mit euch ändern und zugleich der russischen Bevölkerung ein deutliches Zeichen geben, dass unsere Regierung nicht in unserem Namen handelt!

Wir freuen uns über euer charakterstarkes und herzliches Engagement der Aggressivität unserer Regierung gegen Russland, -gemeinsam mit euch etwas entgegensetzen zu können.

Danke für euer Engagement! Es grüßt euch freundlich mit einem Augenzwinkern,

Euer Pro Putin Partei - Gründungsprojekt!


Freitag, 23. September 2016

Raum ohne Volk: So geht Deutschland

Wildschwein-Gangs durchpflügen Vorgärten, Wölfe erkunden Wohngebiete, Hirsche verirren sich in U-Bahn-Schächten, Füchse klettern auf Baugerüste, Waschbären ziehen in unsere Häuser ein. Deutschland im Jahr 2050. Der Versuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die biologische Vielfalt im Land über verstärkte Zuwanderung zu retten, ist misslungen. Aus dem Volk ohne Raum ist ein gähnend leerer Raum ohne Volk geworden, in dem die letzte verbliebenen Pflegedürftigen aus ihren Gitterbetten vergebens nach ausländischen Pflegekräften rufen.

Claudia Roth ist sicher, dass es so kommen wird, wenn wir nicht sofort umsteuern, daran lässt die beliebte Grünen-Politikerin in ihrem neuen Buch "So geht Deutschland" keinen Zweifel. Deutschland schafft sich nicht ab, das verrät schon der Titel. Nein, es "geht".

In der "Anleitung zum Mitmachen und Einmischen" schildert Roth, wie schlaue Zuwanderer in deutsche Städte ziehen, weil das inzwischen der bessere Ort für sie ist. Und wie die einstmaligen Gastgeber von dieser Migrationsbewegung profitieren.

Was aber wollen die neuen Menschen, die wir bisher nur aus Zoo und Lexikon kannten, überhaupt in unseren Wohn- und Geschäftsvierteln? Wie sollen wir mit ihnen umgehen und wie und wieso passen sie sich so faszinierend gut an uns an? Wie funktioniert der gesamte Staatsapparat und wo sollten, oder können oder müssen wir uns wie einbringen?

Originell, humorvoll und frech öffnet Claudia Roth das reiche Schätzkästchlein ihrer politischen Erfahrung, sie öffnet ihren LeserInninnen und Leserern die Augen für unsere neuen Nachbarn und geht der Frage nach, worauf wir uns wohl zukünftig einstellen müssen: Ein bunteres, ein entspannteres Deutschland