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Donnerstag, 26. Dezember 2013

Gott zu Besuch in Köln

Pünktlich zum Weihnachtsfest hat Gott ein altes Versprechen eingelöst und ist auf die Erde zurückgekehrt. Beim Weihnachtshochamts im Kölner Dom zeigte sich der Vaterunser in der Gestalt einer 20-jährigen Frau, unbekleidet wie er sich selbst geschaffen hatte, zur besseren Identifizierung mit "Ich bin Gott" beschriftet. Die erstmalige Wiederkehr seit Gott seinen Sohn Jesus in den Himmel zurückbeorderte, fand unter den Augen von Kardinal Joachim Meisner und seinen Mitarbeitern statt, die sich jedoch wie ihre Vorgänger damals in Jerusalem weigerten, den Heiland anzunehmen.

Gott hatte bis zum Beginn des katholischen Gottesdienstes mit einem Ledermantel und einem muslimischen Kopftuch bekleidet in der ersten Reihe gesessen, um Solidarität mit russischen Homosexuellen und bedrohten Andersgläubigen zu demonstrieren. Später entkleidete sich Gott bis auf einen Lendenschurz, um über sexistische und patriarchale Strukturen der katholischen Kirche aufzuklären und die enge Verstrickung von Kirche und Staat in Deutschland zu verdeutlichen. Nach einer gewalttätigen Festnahme durch Schergen der Amtskirche stellte sich Gott den herbeigeeilten Zöllnern mit dem Namen Josephine Witt vor. Sie sei gekommen, den Menschen das Licht zu bringen.

Eine Absicht, die inzwischen allerdings von einer offenbar aus dem Vatikan gesteuerten Medienkampagne gezielt verunglimpft wird. Wurde ein von der russischen Pornogruppe Pussy Riot gedrehter Hardcore-Sexstreifen von den Leitmedien noch als "feministischer Protest gegen Russlands Establishment" (FR) gelobt oder aber einfach komplett verschwiegen, beschreiben Leitartikler die barbusige Provokation Gottes jetzt als "getarnten Exhibitionismus" und "spätpubertierenden Quatsch", den zu beachten sich nicht lohne. Das Bild der nackten Göttin müsse allerdings verbreitet werden, um die Attraktivität von Mutter Kirche deutlich zu machen. Davon erhoffe man sich, so ein Kommentator, die Zahl der Kirchenaustritte senken zu können.

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Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wissen wir doch schon seit der grossen Prophet_In Frollein A. S., dass die Frau_Innen Gott_In sind. Offenbar muss das den retardierten, begriffstutzigen Primitivlingen von Männern immer wieder beigebogen werden, dieses mal halt auf etwas spektakuläre Art und Weise. - Hoffentlich begreifen sie das endlich.

Die Anmerkung hat gesagt…

Genau das haben wir uns auch gedacht.

Ist Gott zwei Brüste?

Volker hat gesagt…

Passt zeitlich ganz gut.
Gestern kam wieder mal das Märchen vom Fischer und seiner Frau. Am Ende wollte sie Gott sein.
Die Dame auf dem Bild (ausweislich ihrer Beschriftung) ist es schon.

Anonym hat gesagt…

wäre ich doch kölner Katholik und Kirchgänger .

zum Glück gibt`s Internet .

bleibt die Frage nach der Halbwertszeit dieser debilen Porno-Liturgie - auch spon will neue Bilder - und das jede Stunde .

Mein Vorschlag : verschärfte Reizüberflutung : eine SS -Lederdomina in der örtlichen Synagoge muss her ( Alibithema : irgendwas mit Jaffa Orangen )

der Sepp

Volker hat gesagt…

Sepp, warum Synagoge?
Ich glaube kaum, dass jüdische Verbrecherbanden die Dame abstechen.

Mein Vorschlag: Mosche.
Die frommen Muslime werden die Sache so friedlich erledigen, wie man das von dieser sympathischen Community kennt.
Ich spendiere Kranz und Schleife.

eulenfurz hat gesagt…

Echte Protest-Performance ist das alles nicht! Wir betonen es nochmal: So richtig unverschämt wäre nur die verbotene Musikgruppe Landser nackt grölend auf dem Altar einer Synagoge. Das würde die ganze Republik für Wochen und Monate in Atem halten!

Scheinheiliges auch hier.

Anonym hat gesagt…

@ Eulenfurz: Schmähungen gegen "Landser" machen mich mürrisch, besser als der Oktoberklub waren sie allemal.

Anonym hat gesagt…

Einzig so nur kann es sein, eine hinterfotzige Werbeattacke der Katholen, denn mit dem derzeitigen Armutskult des Hungerhakens Franziskus lockt man natürlich nicht einen Hartzer hinterm Ofen hervor.
Wenn unserem kleinen Stück grünrotlilaner Scheiße etwas am Schicksal der Schwuchteln und dem Sexismus des rohen Machismo gelegen wäre, hätte sie ihr Happening natürlich selbstredend in einer Moschee veranstaltet- oder etwa doch nicht?