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Mittwoch, 28. Mai 2014

Armut at its best

Dass Armut in Europa ein rein rechnerisches Phänomen ist, werden sicherlich nur hartherzige Neoliberale behaupten. Dennoch sind die jährlichen Auswertungen diverser Statistik-Ämter, die den Medien-Konsumenten mit ähnlicher Vorhersagbarkeit erreichen wie der ADAC-Tunneltest, von solch obskurer Dämlichkeit und Inkohärenz, wie sie bisher nur vom Kampf um das Amt des EU-Chefs bekannt sind.

Auch wenn die Berliner Zeitung (und mit ihr alle, die den Gang ins Archiv verboten bekommen haben - also alle) barmt, dass "viele Deutsche keine Ausgaben für Alltägliches stemmen können" (Definiere Alltägliches!), hat sich die offizielle Situation in den vergangenen zwei Jahren nicht nur nicht geändert - sondern verbessert.

Deutschland ist nur geringfügig ärmer als Ägypten - das aber auf höchstem Niveau. Denn schon vor zwei Jahren zweifelte die Armuts-Postille SPIEGEL die offiziellen Zahlen an, die dieselben sind wie dieses Jahr.

1 Kommentar:

Orwell hat gesagt…

Naja, heute zumindest wird hier in Meißen die Armut wieder größer sein. Alle leeren Büchsen und Flaschen sind hinweggeschwommen. Vom "Klimawandel" oder sogenanntem "Starkregen" verschluckt, hier wo es sonst immer Schwachregen gibt, vom Erdrusch verrutscht, in Straßenlöchern versunken. Und die die auf dem Schlamm und Wasser schwimmen, wurden oder werden von kapitalistischen rechtspopulistischen Baggern und Radladern einfach auf den Müll gefahren! Ohne Mülltrennung!

Sag mir wooo die Fllaaaschen sind, woooo sind sieeee geblieeheeeböööön....

Mal sehen ob sich eine Initiative der rotgrünbuten erbarmt, und im Laufe des Tages einige Tausend leere (!) Pfandflaschen und Bierbüchsen auf die Mülleimer verteilt, damit die Ärmsten der Armen auch heute wieder alltägliches kaufen können.

Ich kann auch schon seit Jahren keine Steuern und Demokratieabgaben mehr bezahlen, sowenig Geld verdient man als Blogger. Nicht mal für das alltägliche wie Steuern reicht es also, es ist eine Schande für eins der reichsten Länder der Welt.