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Mittwoch, 10. Januar 2018

Bundesregierung: Keine Wirtschaftsprognose 2018

Solange die nächste GroKo nicht steht, sind Prognosen über die Zukunft unmöglich.



Für 2018 wird es keine neue Prognose zur künftigen Wirtschaftsentwicklung geben. Angesichts boomender Börsen und neuer Exportrekorde hatten Berufsverbände und Gewerkschaften kritisiert, dass keine langfristigen Entscheidungen der geschäftsführenden Regierung zur weiteren Entwicklung der Wirtschaft getroffen werden könnten, weil die bisher letzte Vorhersage der Bundesregierung aus dem Herbst 2017 stammt.

Die amtierende Bundesregierung begründet das mit der Ungewissheit, die über dem liege, was kommen könne. Es gebe zu viele Unklarheiten, die die Zukunft beträfen. So sei "von vielen Faktoren abhängig", wie sich die Zuwanderung nach Deutschland und Europa im laufenden Jahr entwickele. Auch der als entscheidend geltende Ausgang der Sondierungen zu Vorgesprächen und neue Koalitionsverhandlungen zu einer weiteren Großen Koalition sei noch unbekannt. Damit seien die Wirtschaftsweisen nicht in der Lage, eine zutreffende Prognose zu erstellen.

Die Zukunft sei leider eine "Gleichung mit vielen Unbekannten", heißt es im politischen Berlin, so dass sie sich nicht zuverlässig berechnen lasse. Unklar sei etwa, ob Trump doch noch einen Atomkrieg plane und für wann, ob der US-Präsident irre sei oder an Alzheimer leide und wie Putin reagiere.

So lasse sich das weitere Geschehen in den USA, dem Irak und in Griechenland ebenso wenig vorhersehen wie die künftige Entwicklung entlang der russischen Front und an den EU-Außengrenzen in Richtung Mittelmeer. Auch die weitere Entwicklung in der Türkei und gerade im Iran könnten Auswirkungen auf das Wirtschaftsgeschehen haben.

Jede Annahme über Wachstumsraten stünde deshalb immer auf einer unsicheren Grundlage und eigne sich nicht als zuverlässige Planungsgröße für langfristige Entscheidungen über grundlegende regierungsentscheidungen. Die Prognosen bleiben einfach zu unsicher für konkrete Planungen, wie es im Bundesinnenministerium von Thomas de Maiziére heißt.

Bitte unterstützen Sie die Bundesregierung im Kampf gegen Fake News und teilen Sie diese Warnung!


Kommentare:

Casper von Milz hat gesagt…

Na gut, einigen wir uns auf 2,4%. Dabei sind sämtliche angeführte Einflussfaktoren gewichtet, skaliert, interpoliert und auch an den Erwartungen ausgerichtet worden.

Anonym hat gesagt…

O Tenenbom, o Tenenbom, wie krumm ist Deine Nase!
Du lügst nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter usw...
Dieser Artikel wurde von der Bloganimistration entfernt. Verständlicherweise.