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Dienstag, 25. Dezember 2012

Der Arzt, dem die Toten vertrauen

Er war der Arzt, dem die Toten vertrauen. Dr. Quincy, ein Typ ohne Vornamen, der zwischen 1976 und 1983 in einem Fernseh-Los Angeles als Gerichtsmediziner praktizierte. Quincy hatte multikulturelle Mitarbeiter wie den Pathologen Sam Fujiyama, er setzte sich für Arme und Entrechtete ein, ging gegen die Mächtigen vor und setzte mehr als einmal seinen Job aufs Spiel, um der Wahrheit zu ihrem Recht zu verhelfen.

Jacob Joachim „Jack“ Klugman, der den klassischen Gutmenschen spielte, noch ehe es klassische Gutmenschen wie Claudia Roth gab und die Bezeichnung in Verruf geriet, löste 146 Fälle in 148 Serienteilen und blieb sich dabei stets treu: Am Ende jeder Folge versammelte er sich mit seiner ganzen Kumpeltruppe in der Kneipe und bestellte dröhnend etwas zu essen. Am Weihnachtsabend ist Klugman im Alter von 90 Jahren in Kalifornien gestorben. Auf Youtube aber lebt er weiter.  In voller Länge.


Kommentare:

mosereien hat gesagt…

Untersucht Quincy jetzt seinen eigenen Todesfall?

Anonym hat gesagt…

Jaha, wie die heutigen Gutmenschen hatte er immer die untrügliche, geniale Intuition, wo das Wahre und Gute liegt, so perfide es auch von den Hinterteibern versteckt oder geleugnet wurde. - Durch keine Drohung oder Verlockung liess er sich vom geradlinigen Weg zum Sieg des Guten abbringen. Wie oft durften sich Hochrangige Autoritäten, oder Vorgesetzte irren und am Ende klenlaut dem tapferen Helden zu seinem fulminanten Sieg über die Lüge bzw. dem Irrtum gratulieren.

Gab's da nicht gewisse Überschneidungen in seinem Helden-Narrativ mit einem anderen Ober-Schlaukopf, dem Columbo ?