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Mittwoch, 27. Juli 2016

Die Dämmerung der Vernunft

Handfeuerwaffen wie diese können im Darknet offenbar einfach so heruntergeladen werden.
So stellt sich Klein-Melanie also dieses geheimnisvolle „Darknet“ vor: Waffen gibt es da völlig problemlos zu kaufen, weil das „dunkle Netz“ ein Bereich ist, „in dem sich Internetnutzer weitestgehend anonym bewegen können, da Informationen verschlüsselt weitergeleitet werden“ (FR). Gezahlt werde hier natürlich nicht mit Banküberweisungen oder Bargeld, sondern mit geheimnisvollen Bitcoins, die sich nicht zurückverfolgen lassen.

Alles sehr clandestin. Alles todsicher. Das böse Netz im Dienst der Attentäter dieser Welt, die nicht einmal davor zurückschrecken, sich in „Teilen des Internets“ zu bewegen, „die über Suchmaschinen nicht auffindbar sind“. Ruchlos verbergen sie ihre IP-Adressen. Schamlos „werden über diese Seiten oft Drogen und Waffen verkauft, Geld gewaschen oder Kinderpornografie, Daten und Software ausgetauscht“, heißt es in der Berliner Zeitung.

Ali D., der Täter von München, besorgte sich so seine Waffe, eine Glock aus Österreich, die wohl ursprünglich in die Slowakei exportiert worden war.

Hier nun zeigen sich die Vorteile und Gefahren dieses auch in Journalistenkreisen bislang weitgehend unbekannten Darknet: Ali D., der sich ja anonym bewegen musste und deshalb nach seinem anonymen Kauf natürlich keine Postadresse für den Versand angeben durfte, lud die Waffe nach dem Kauf wahrscheinlich einfach auf seinen Computer herunter.

Kommentare:

Die Anmerkung hat gesagt…

Das wird aber auch Zeit

Der rheinland-pfälzische Justizminister Herbert Mertin (FDP) dringt nach dem Amoklauf von München darauf, ein Verbot von Waffenkäufen im sogenannten Darknet zu prüfen.

siehe auch Markus Kompa

http://www.heise.de/tp/news/Herbert-Mertin-doch-kein-Favorit-fuer-Heiko-Maass-Medaille-3279719.html

Volker hat gesagt…

Das ist immer so. Die Ermittlungen beginnen damit, dass die Polizei ihren ganzen Wissenstand und alle Ermittlungsansätze der Öffentlichkeit bekanntgibt.

Ist ja nichts weiter passiert, mal abgesehen von neun Morden. Da sind weitergehende Ermittlungen überflüssig. Oder spielt das eine Rolle, ob es vielleicht Mittäter/Beihelfer gab?

Zusatzfrage:
Wegen welcher Anklage wird 3 Jahren im Münchner OLG-Stadl verhandelt?

Anonym hat gesagt…

Amokläufer von München war Rechtsextremist

Eindeutiger Beweis:

Er war stolz darauf, wie Hitler am 20. April geboren zu sein

Der 20. April muss verboten werden!!!

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/f-a-z-exklusiv-amoklaeufer-von-muenchen-war-rechtsextremist-14359855.html

Sein Mitwisser war dann ein afghanischer Naatsie?