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Mittwoch, 30. Dezember 2015

Neue Studie fordert Rauchpflicht

Rauchen könnte künftig zu einer Pflicht für jeden Bürger werden.
Mit einer neuen Studie, die Raucher durch ihre nachweislich ungesunde Lebensweise als Stütze der Sozialsysteme sieht, hat ein Forscher-Duo aus Karlsruhe eine Diskussion angestoßen, die auf eine Rauchpflicht für alle Bürger zielt. Denn nachgewiesen scheint nur: Rein finanziell betrachtet profitiert die Gesellschaft enorm vom Rauchen.

Ausgangspunkt der Untersuchung von Florian Steidl und Berthold Wigger vom Karlsruher Institut für Technologie war die Frage, ob die Tabaksteuer mit Einnahmen von rund 14 Milliarden Euro jährlich die Kosten, die durch Raucher entstehen, tatsächlich deckt. Anders als bei vorherigen Untersuchungen zum Thema Raucherkosten haben die Autoren aber nicht einfach die Daten ausgewählter Beispieljahre betrachtet. Denn mit dieser Methode wird zum Beispiel nur ungenügend abgebildet, dass Raucher früher sterben als Nicht-Raucher.

Erstmals wurde das hier einberechnet - mit erstaunlichem Ergebnis: Alle Raucher zusammen verursachen zwar um rund 65 Milliarden Euro höhere Ausgaben bei den Krankenkassen verursachen als gesund lebende Menschen. Zugleich aber entlasten sie die Krankenversicherung, weil sie eine geringere Lebenserwartung haben und so in den besonders kostenträchtigen Jahren des höheren Alters nicht mehr als Kostenfaktor anfallen.

Der neue Ansatz der Wissenschaftler kommt am Ende auf gesellschaftliche Einsparungen von rund 36 Milliarden Euro, weil die Mehrausgaben der Steuer- und Beitragszahler wegen des Rauchens deutlich kleiner sind als die „Einsparungen“ durch den Effekt des kürzeren Lebens. Die Einsparungen durch rauchende Männer (32 Milliarden Euro) sind achtmal so hoch wie die durch qualmenden Frauen (vier Milliarden Euro), der Beitrag der vielrauchenden Unterschicht ist mit 25 Milliarden zehnmal so hoch wie der der sogenannten Eliten (2,5 Milliarden). Dabei handelt es sich um jährlich anfallende Beträge.

Rechnet man nun noch die Tabaksteuereinnahmen hinzu, wird der Unterschied zwischen Kosten und Mehreinnahmen noch deutlicher: Der Studie zufolge zahlen die im Basisjahr 2011 lebenden Unterschicht-Raucher bis zu ihrem Lebensende Tabaksteuer in Höhe von zusammen 306 Milliarden Euro, die Oberschicht nur knapp 70 Milliarden. Mit einem Plus von insgesamt über 400 Milliarden Euro sind die momentan rund 20 Millionen deutschen Raucher für die Gesellschaft also ein gutes Geschäft.

Offensichtlich sieht auch die Bundesregierung den positiven finanziellen Effekt durch das Rauchen: Plakat- und Kinowerbung sind derzeit in der EU nur noch hierzulande und in Bulgarien erlaubt, in einem nächsten Schritt plant das politische Berlin offenbar sogar die Einführung einer Rauchpflicht. Gelänge es, die Bürgerinnen und Bürger mit einer gesetzlichen Auflage zum täglichen Tabakgenuss zu verpflichten, könnte die Zahl der Raucher verdreifacht werden - und damit auch die gesellschaftliche Ersparnis.

Bis auf 1,2 Billionen Euro ließen sich so jährlich einsparen. "Wir wären damit in der Lage, die deutschen Staatsschulden binnen zweier Jahre komplett abzutragen", heißt es in Berlin. Angesichts der Griechenland- und Flüchtlings-Krise werde Rauchen damit zu einer "Geste der europäischen Solidarität".

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Einen besonders positiven Effekt für den durch die Asylkrise doch ganz leicht in Mitleidenschaft gezogene Staatskasse soll ja die orientalische Wasserpfeife haben. Deren flächendeckende Einführung für die deutschen Raucher wäre auch ein weiterer wirksamer Schritt zur erwünschten Islamisierung Deutschlands. Im Finanz-, im Justiz- und im Gesundheitsministerium arbeitet man schon an einem entsprechenden Gesetzentwurf.