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Dienstag, 29. März 2016

Terrorangst: Nun habt euch nicht so

Es wird doch langsam mit dem Terror. Immer weniger Anschläge, immer weniger Tote. Inzwischen ist die Wahrscheinlichkeit, in Europa 50.000 Euro auf der Straße zu finden und sie danach auf dem nächsten Polizeirevier abzugeben, sieben Mal höher als die, von einem durchgeknallten Taliban in selbstgestrickter Weste in die Luft gejagt zu werden.

Kein Grund zur Sorge, im Grunde genommen. Da haben Ex-Bischöfin Käßmann, Ex-Kanzlerkandidat Steinmeier und Ex-Sachsenbank-Aufseher de Maiziere völlig recht. Alle Zahlen zeigen den positiven Einfluss des aktuellen Flüchtlingszustroms auf die Zurückdrängung des Terrors in der EU: Starben in den 70er Jahren noch regelmäßig mehr als 300 Menschen jährlich bei Bombenanschlägen und Terrorattacken linker, rechter und separatistischer Gewalttäter, sank die Zahl der Toten schon mit den milden Zuwanderungswellen der 80er und 90er Jahre zuerst auf unter 200, später dann auf unter 100 pro Jahr. In den vergangenen zehn Jahren starben meist sogar nur noch eine einstellige Zahl von Menschen durch terrroristische Angriffe.

Mit Ausnahme des Jahres der Madrider Bombenanschläge verharrt die Quote im Tal. Nur jeder 6,25-millionste EU-Bürger läuft den aktuellen Zahlen zufolge derzeit Gefahr, bei einer Selbstmordattacke oder einem Bombenanschlag getötet zu werden. Das Risiko hat sich damit um zwei Drittel verringert. Selbst auf die durchschnittliche Lebenszeit gerechnet darf nur jeder 800000. EU-Bürger damit rechnen, Opfer eines Angriffes des islamischen Staates zu werden. Auch der von Fachleuten als gleichwertig gefährlich eingeschätzte "Terror der Hooligans" (Arno Widmann) vermag es nicht, Terror wirklich zu einer Alltagsgefahr zu machen.

Nur formal ist die Chance, im Lotto zu gewinnen, mit 139 Millionen zu eins noch niedriger. Denn wer sein Erwachsenenleben lang regelmäßig jede Woche spielt, kann seine Chance hier auf 44.819 zu eins steigern. Eine Strategie, die beim Terrortod nicht möglich ist, so lange Anschläge nicht regelmäßig jede Woche stattfinden. Dass aber verhindert zuverlässig eine himmelhohe Brandmauer aus ernsten und akuten Warnungen aus berufenem Munde.



Kommentare:

'Käßi' hat gesagt…

Ex-Kirchenfrau Käßmann, vor oder nach ihrer letzten Alkoholfahrt:
"Wir sollten ... den Terroristen mit Liebe begegnen. ...Wir sollten jetzt erst recht ... tanzen."
www.t-online.de/Margot-Kaessmann-moechte-Terroristen-mit-Liebe-begegnen

Yeah................ Love & Peace
Peace & Love...... I hope someday You'll join us.... Hicks. Prost!

Schei*s auf Sure 4, Vers 89 und Sure 9, Vers 29...
Prösterchen.

derherold hat gesagt…

Offenbar soll Kässy Käßmann neu positioniert werden.

Sie hatte sich reinlegen lassen und 2011 in Interviews gefordert, Deutschland solle beim Überfall auf Libyen mittun. Wg. "der deutsche Waffenlieferungen", die es de facto nicht gegeben hat. Zumindest nicht nach Libyen.

Das hat die NATO-Journalisten bei der Illustrierten so begeistert, daß sie ihr einen Ehrennamen gegen haben: Radikalpazifistin.

Ey, die machen Cindy aus Marzahn arbeitslos !!!

Die Anmerkung hat gesagt…

Don Allwissend hat PPQ ein Buch der Leviten aufgeschrieben.

Man kann Tote statistisch nicht vergleichen, erst recht nicht gegeneinander aufrechnen.

Also, er kann das nicht. Ich schon.

wolpertinger hat gesagt…

Hicks.Die Gefahr, in der Lottoannahmestelle beim Ausfüllen eines Tipscheins mit hüps sechs richtigen von einem Becher hüps Messwein getroffen zu werden,ist wirklich sehr gering.Also lassen wir die hicks mal im Dorf.Hüps.Harry,fahr schon mal den Wagen vor.Hicks.