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Dienstag, 20. September 2016

Islamistengipfel gegen Pauschalurteile

In speziellen Gebetskabinen kann beim Islamistengipfel für das Seelenheil der Ungläubigen gebetet werden.
Nur wenige Wochen nachdem die islamophobe Slowakei, deren Regierung angekündigt hat, muslimischen Flüchtlingen die Einreise zu verweigern, die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat, werden auf dem ersten Europäischen Islamisten-Gipfel europäische und US-amerikanische Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenkommen, um neue Wege für für die Herausforderung der islamophoben Intoleranz und antimuslimischen Gewalt in Europa zu finden.

Neben bekannten Islamisten aus aller Welt kommen in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo Repräsentanten von Untergrundgruppen aus 17 europäischen Ländern und Anhänger verschiedener Religionsschulen zusammen. Bei den Beratungen des hochangebundenen Gipfels geht es vor allem um Methoden, mit denen sich der Islamismus als konsequenteste Anwendung des Islam von seinem schlechten Ruf befreien lässt. "Nicht alle Islamisten sind gewalttätig, längst nicht morden oder selbstmorden", sagt Hasan El-Karambachan vom Org-Büro.

Die friedliche Seite des Islamismus

Mit Hilfe von führenden internationalen Islamismus-Wissenschaftlern soll der Gipfel den Beweis dafür erbringen, dass Islamismus eine friedliche Seite hat, die bisher fahrlässig negiert wird. Große Hoffnung, sagt El-Karambachan, setze man auf eine Präsentation von länderspezifischen Fallbeispielen zum Ausmaß von Islamismusfeindlichkeit und empfohlene Strategien dagegen.

Daran anschließen wird sich eine Podiumsdiskussion zu dem Thema, wie islamistische Gemeinden gemeinsam gegen verschiedene Formen von Vorurteilen und religiöser Intoleranz wehren vorgehen. Sobald Einhelligkeit hergestellt ist, soll die Unterzeichnung einer gemeinsamen Islamismus-Erklärung aller Teilnehmer den friedlichen Charakter der meisten Islamisten manifestieren. Erwartet wird auch eine Absage der Teilnehmer an die zunehmende Islamismusfeindlichkeit in der Politik. „Diese oft pauschal geäußerte Islamismusophobie stellt eine große Herausforderung für die europäische Demokratie und Freiheit dar, sowie für ihre Werte Toleranz und Pluralismus“, heißt es in einem Entwurf der Erklärung "An die Völker der Welt".

 Gewalt schadet Islamisten am meisten

Als Antwort auf die jüngsten Terroranschläge im Nahen Osten warnte Muddassar Al-Ali, Mitglied des Beratungsgremiums des Gipfels und Schirmherr des Mullah-Faith-Forum in Brest: "Unser Islamisten-Gipfel verurteilt die entsetzlichen Angriffe und sieht sie als Form der religiösen Intoleranz". Vorverurteilungen seien abscheulich und deshalb abzulehnen.

Es gelte, die Anstrengungen gegen die pauschale Ablehnung des Islamismus zu verdoppeln. "Die Angriffe des IS haben nicht nur die westliche Gesellschaft getroffen, sondern auch unseren Glauben an eine konsequente Auslegung des Koran im Sinne seines Stifters in Mitleidenschaft gezogen." Eine islamismusfeindliche Reaktion aber sei genau das, worauf IS-Terroristen und islamophobe Aktivisten aus dem rechten politischen Spektrum hoffen, "um ihre These vom Kampf der Kulturen in die Tat umzusetzen.“

Kommentare:

Heidjer hat gesagt…

Dieses unendlich scheinheilige Propagandageschwafel über einen liebenswürdigen Islam finde ich zum kotzen, denn sowohl Koran und Hadithe als auch Geschichtsbücher beweisen in aller Klarheit die bisherigen brutalen Überfälle und Endziele diese eher Ideologie als Religion.

Die wollen eine totalitäre Weltdiktatur, das Dar al-Islam, das Haus des Friedens. Alle bisher noch nicht unter ihrer Herrschaft stehenden Regionen gelten als Dar al-Harb, Haus des Krieges. Andersgläubige sollen abgeschlachtet oder versklavt werden.

Wie im Märchen 'Der Wolf und die sieben Geißlein' fressen sie Kreide, um uns Schafe durch sanft klingende Lügenstimmen zu täuschen. Das nennen sie Taqqiya, das ihnen erlaubte bzw. ausdrücklich vom Propheten befohlene Leugnen zum Vertuschen ihrer wahren Motive.

Leider ist der Europäer und speziell der Deutsche nach 70 Jahren ohne Kriegsgemetzel viel zu blauäugig naiv verblödet und erkennt das in seiner infantil kuschelsüchtigen Humanitätsduselei nicht mehr. Im Gegenteil, wegen 'damals' meint der heutige Michel jeden globalen Kriminellen einladen und bewirten zu müssen, denn nur wenige von Merkels Dauergästen sind echte Flüchtlinge. Das Morgenland ist groß und vielerorts reich, warum also kommen die den weiten Weg zu uns?

Bingo, weil Faulenzen bei uns gut bezahlt und selbst ein Schwerstverbrechen milde bestraft wird. Nur bei indigenen alten Omas, die aus Armut mehrmals schwarzfahren, da kennt der aktuelle diesmal inter-national-sozialistisch regierte Staat kein Pardon.

Zu allem Dummheits-Überfluss nennt der Gutmensch das millionenköpfige Importieren von ungebildeten Nichtsnutzen dann jubelnd Bereicherung, obwohl nur er dafür Jahrzehnte lang malochen und zahlen dürfen wird ... also der ideale Opferhammel auf dem freiwilligen Weg ins Schächthaus der weniger sensiblen Allahfanatiker.

Ich liebe es, wenn ein Pauschalurteil funktioniert.

wolpertinger hat gesagt…

Heidjer:
ausgezeichneter kommentar,unterschreibe jedes Wort.
Chapeau.