Google+ PPQ: Fidibus: Das Volk ruft nach Volksabstimmungen

Sonntag, 8. Oktober 2017

Fidibus: Das Volk ruft nach Volksabstimmungen

Gerade erst wieder hatten wir die Wahl. Überall in Deutschland sind Bürgerinnen und Bürger an die Urne getreten. Doch was ist dabei rausgekommen? Reicht Ihnen eine bundesweite Abstimmung alle vier Jahre? Wollen Sie nicht öfter nach Ihrer Stimme gefragt werden?

PPQ engagiert sich traditionell beim Fidibus für Direkte Demokratie, einem Verbund engagierter Bürgerinnen und Bürger, die unterschiedlich lange in Deutschland leben, aber einer Meinung sind: Wir brauchen mehr Demokratie, unmittelbarer, echter, von unten und nicht gefiltert durch Parteiprogramme.

Wir haben in den letzten Wochen deshalb eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Mit infratest dimap, dem hochangesehenen Institut, das auch die ARD und viele andere Parteien nutzen. Wir haben zum ersten Mal die Befürworter bundesweiter Volksabstimmungen gefragt (72 % aller Bürgerinnen und Bürger), über welche Themen sie abstimmen wollen.

· 82 Prozent über eine Senkung des Rentenalters
· 81 Prozent über eine Senkung der Wochenarbeitszeit
· 78 Prozent der Befragten über die Schließung der Grenzen
· 75 Prozent über die Einführung der Todesstrafe für Kinderschänder,
· 71 Prozent über die Begrenzung der Amtszeit von gewählten Bundestagsabgeordneten
· 63 Prozent über Waffenexporte
· 54 Prozent über die Höhe des Mindestlohnes
· 51 Prozent über Auslandseinsätze der Bundeswehr
· 49 Prozent über den Bundeshaushalt


Das zeigt ganz klar: die Menschen trauen es sich zu, über die großen Themen abzustimmen. Mit der Volksabstimmung können wir den Reformstau überwinden - und gestalten. Endlich gestalten. Verantwortung übernehmen für die Natur, für eine menschliche Gesellschaft, für ausreichende Einkommen, niedrige Mieten, gesunde Ernährung, gerechte Strafen für schlechte Menschen.

Bitte helfen Sie mit, dass wir endlich ein Abstimmungsrecht auf Bundesebene bekommen. Unterstützen Sie unseren Aufruf "Ich will abstimmen". Wir werden die Unterschriften nach der Wahl zu den Koalitionsverhandlungen einreichen, dann muss uns die Kanzlerin anhören und die Parteien müssen etwas von ihrer derzeit noch uneingeschränkten Macht abgeben.

Der Bundestag wird dann Artikel 20 Abs. 2 umsetzen, in dem unser aller Grundrecht auf „Wahlen und Abstimmungen“ formuliert ist.




Kommentare:

Anonym hat gesagt…

So wie das Sommerloch kehrt auch das Begehren auf Volksbegehren jedes Jahr wieder ein.

Anonym hat gesagt…

Glaube kaum, dass nur Einer der hier Mitlesenden auch nur eine µ-Sekunde annimmt, unsere Diskurshoheiten, Dressureliten und PC-Hohepriester würden dem „Pöfel“ auch nur ein weiteres „Mitspracherecht“ einräumen, nachdem er sich als so bockig und widerspenstig gegen die tägliche Indoktrination und Gehirnwäsche erwies, was er ja anhand der „desaströsen“ Wahlergebnisse nur allzu deutlich kund tat. –
Im Gegentum, bevor der „Pöfel“ nicht noch gründlicher low-level formatiert ist, sprich die „Linksgrünmukufemi“-Credos heftigst verinnerlicht hat, sollte man ihm sogar das „bestehende“ Wahlrecht absprechen. – Denn da nicht sein kann, was nicht sein darf, hat unsere Dressur-Elite noch eine Menge Konditionierungs-Arbeit nachzuholen, da muss noch sehr viel ge-„Maass-regelt“ werden, bis der Bundes-Pöfel geschlossen PC-konform wählt. – Sollte es indes irgendwann so weit sein, dann könnte man ihm „Volksbegehren“ einräumen, die dann sicherlich zum Wohlgefallen der „Eliten“ ausfallen dürften.

Anonym hat gesagt…

Wir brauchen eine Sowietrepublik mit'm unumschränkten Offeßier anne Spitze!
(Jud Tucholsky)
Scherz beiseite: Pozileiminister von Rochow hatte mit dem "beschränkten Untertanenverstand" so unrecht nicht - freßt mich halt - nur lag er damit sehr daneben, daß er seinesgleichen, den Degenerierten von und zu Rotz an der Backe, einen höheren Verstand unterstellte.