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Freitag, 28. Februar 2014

Ermittler finden Heiligen Gral in Edathys Wohnung

Ermittler sind in der Wohnung von Sebastian Edathy auf den Heiligen Gral gestoßen. Die Staatsanwaltschaft Hannover habe dem Bundestag das seit mehreren tausend Jahren vermisste Gefäß am Dienstag übergeben, teilte Parlamentssprecher Ernst Hebeker in Berlin auf Anfrage mit. Der zum Teil als geheimnisvoll eingestufte Kultgegenstand sei vom niedersächsischen Landeskriminalamt bei der Durchsuchung der Wohnung gefunden worden. Details waren zunächst unklar.

Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Edathy ist evangelisch und hat einen Jagdhundmischling namens Felix, der allerdings mit dem Heiligen Gral nichts zu tun haben soll. Nach der Geheimschutzordnung des Bundestags dürfen mystische Gegenstände irdischen wie außerirdischen Ursprungs in der Regel nur in der Geheimregistratur des Parlaments eingesehen werden. Selbst Bundeskanzler bekommen zu ihrer Amtseinführung nur eine kurze Einweisung in Verschwörungstheorien etwa zu Chemtrails, der tödlichen Wirkung von Handystrahlen und der Weltherrschaft der Krokodilmenschen. Zauberkräftige Gegenstände dürfen ihnen, aber auch Mitgliedern von Untersuchungsausschüssen nur in ihr Büro mitgegeben werden, wenn sie dort einen Tresor haben.

Auch der Heilige Gral durfte demnach nicht aus dem Bundestag mitgenommen werden, außer wenn der Bundestagspräsident dies aus unabweisbaren Gründen zulässt. Ob er das getan hat, ist unklar. Eine Stellungnahme wollte eine Sprecherin nicht abgeben. Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz sieht dennoch keinen Anlass, der Staatsanwaltschaft Hannover den Fall Edathy zu entziehen. Der Gral habe keinen Schaden genommen, die durch ihre zufällige Kenntnisnahme des Vorhandenseins des Gegenstandes betroffenen Polizeibeamten und Bediensteten der Behörde seien umgehend geblitzdingst worden. Im Landtag in Hannover betonte die Grünen-Politikerin am Mittwoch, sie lasse sich fortlaufend über das Verfahren durch die übergeordnete Generalstaatsanwaltschaft in Celle berichten. „Diese Ermittlungen geben keinen Anlass, einzugreifen“, sagte sie.

Edathys Anwalt wies die Behauptung zurück, sein Mandant habe sich den Heiligen Gral illegal verschafft. Sebastian Edathy selbst hat dazu auf seiner Facebook-Seite Stellung bezogen. Die Behauptung, er habe unrechtmäßig "geheime Gegenstände" in seiner Privatwohnung aufbewahrt, "ist purer Unfug und ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver einer Staatsanwaltschaft, die sich völlig verrannt hat", schrieb er. Die Geheimschutzstelle des Bundestages könne auf Nachfrage bestätigen, dass alle als "geheim" deklarierten Unterlagen und Behältnisse "von mir vor Wochen" komplett dorthin zurückgegeben worden seien. Bei ihm eventuell gefundene Kultgegenstände "von gralähnlichem Design" könnten es sich nur um "Dekomaterial nicht geheimen Charakters" handeln. Mit Blick auf ein "geplantes Buch-Projekt" habe er solche Sachen seit Jahren gesammelt.

Die CDU kritisierte, die Justiz habe die Ermittlungen zu langsam vorangetrieben, der Gral etwa sei schon lange vermisst worden. Edathys Anwalt bemängelte, die Staatsanwaltschaft habe Details über die Funktionsweise des Grals, der unter anderem unsichtbar machen, Wasser kochen und Lottozahlen vorhersagen kann, veröffentlicht und damit unter anderem die Geheimhaltungsvorschriften der Prieuré de Sion grob verletzt.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Deswegen gab es in der NVA der DDR auch diese VS - Bücher, in die eingetragen wurde, wer, welche vertrauliche Verschlußsache aus den "Vertrauliche Verschlußsache Räumen" wegzuschleppen gedachte. Denn die Gefahr, die vom Klassenfeind dräute, war eine ungeheure.

Daß Herr Edathy mal eben so die NSU - Unterlagen fürs Selbststudium nach Hause mitnehmen konnte, weil er in der Arbeitszeit andere Sachen erledigen mußte, wie, sich von kritischen Journalisten über die Nazigefahr aufklären zu lassen, läßt nun zweierlei vermuten. Entweder wollte Herr Edathy der NSU in die Hände spielen oder es gibt gar keine NSU, vor der die Unterlagen hätten geschützt werde müssen.

Kommt jetzt zur Liebhaberei von Knabenakten noch Geheimnisverrat an die NSU hinzu, die verbrecherischte Terrororganisation seit der SS?

Teja hat gesagt…

Es soll auch schonmal der "Heilige Kran" unter der (abgerissenen) Malzfabrik in L.E. gefunden worden sein ...

Anonym hat gesagt…

Selbst Gross-Blogger Hadmut Danisch hat einen Verdacht in ähnlicher Richtung geäussert (siehe unten) . – Deshalb eine Neuaufguss meiner Meinung zu der gannen „Eda-Hype“ und dem endlosen Wirbel um so eine „nichtsige“ Person:

Nachdem die sakrosankte Ober-Säulenheilige des Femi-Faschismus solch eine üble Besudelung ihrer bislang weissen WestIn erleiden musste, befiel die Presstituierten-Gilde eine heftige Reue, bzw. der Drang zur ausgleichenden (Un)Gerechtigkeit, sprich, ihren Anschwärzungs-Impetus wieder auf die üblichen Verdächtigen, nämlich Nicht-FrauInnen zu richten.
Und über welchen erschröcklichen Verdacht sind die edlInnen FrauInnen bis in alle Ewigkeit erhaben, indes alle Männer quasi per se, io ipso, expressis verbis, ad infinitum, per default die heissesten Kandidaten ? – Na ? -Richtig ! – Als Ki-Po-Konsumenten !
Die Schwarzer-Geld-Affäre muss möglichst rasch vergessen gemacht werden. Und da bekanntlich die N-te Hype die N-1-te Hype komplett verdrängt, ist die Lancierung einer Neuen, (und wie gesagt am besten eine, die die ethische Minderwertigkeit der Männer zementiert) das probate Mittel hierfür.


PS:

Man ganz ehrlich: Obwohl eigentlich PPQ-Afficionado geht mir der immer noch akute Edathysmus allhier allmählich wirklich auf die Nerven.

ppq. so hat gesagt…

mir ja auch