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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Bürgerrechtsbewegungsgrundatz

Der durchaus kluge Professor Franz Hörmann aus Wien hat, man lese den zweiten Teil des Interviews bis zum Ende, trotzdem nicht alle Latten am Zaun. Aber dieses Beispiel ist einfach großartig: 1969 hat ein amerikanischer Architekt einen Prozess gewonnen, weil er seinen Hypothekenkredit nicht zurückzahlen wollte. Er hat sich auf den Rechtsgrundsatz berufen, dass in einer Leihe, wo ein Gegenstand erst entsteht, der vorher noch nicht vorhanden war, dieser Gegenstand auch nicht zurückgegeben werden muss. Da also in der Kreditschöpfung das Geld erst erzeugt wird, gibt es keinen Grund, diesen Kredit zurückzuzahlen. In den USA gibt es schon Bürgerrechtsbewegungen, die den Amerikanern empfehlen, sich zusammenzuschließen und Kredite nicht mehr zurückzuzahlen."

Kommentare:

Tuttinho Bull hat gesagt…

Muhaha. Großartige Kombination aus österreichischer Schule und Pol Pot. Ein Meisterwerk der Schizophrenie !!

ppq hat gesagt…

gewonnen in 1. oder letzter instanz?

das ist doch die frage

VolkerStramm hat gesagt…

Hörmann soll sich bloß nicht einbilden der größte Dummschwätzer zu sein. Die anderen haben ihn schon längst überholt.

M. Manie hat gesagt…

Na, das ist mal wieder echt Professor! Über alles mögliche und unmögliche des langen und breiten schwadronieren, aber eigentlich gar keinen rechten Dunst von dem zu haben, wovon er labert.

Beispiel: Der Knilch behauptet doch glatt, die Doppelte Buchführung sei veraltet, gleichsam kapitalistisch böse (15. Jahrhundert) und daher anderen uralten Überkommeheiten wie z.B. der üblen Gepflogenheit Zinseszins gleich zu setzen.

Mit dieser 'Superschlaumeierei' beweist er nur, dass er von der im Grunde sehr einfachen und nüchternen Anwendung (Rechenwesen = Mathematik) Doppelte Buchführung nicht die geringste Ahnung hat, aber lauthals schwätzt. Offenbar verwechselt dies professorale Superhirn jederzeit änderbare gesetzliche Vorgaben (Kostenzuordnung, Bilanzierung usw.) mit der bloßen Anwendung Doppelte Buchführung. Also mit Vorschriften, die nur dem Gesetz (HGB jederzeit änderbar) entspringen. So gesehen, wäre jede Art Rechenwesen (Mathematik) reine Ideologie, sogar die Grundrechenarten. 1+1=2: kapitalistisch!

Auf die gleiche Weise könnte die Archimedische Schraube als nutzlose Altertümlichkeit abgetan werden, weil sie heute ganz aus Metall gefertigt wird. - Wegschmeißen! Ganz schnell!

Ist dem noch nicht aufgegangen, dass es uralte Verfahrensweisen gibt (das Rad und die Zahl Pi gehören dazu), die gar nicht wirklich verbessert werden können, weil sie schlichtweg nur 'genial' sind und bleiben?

GARÖHL! GARÖHL! GARÖHL! - Wie blöd darf man eigentlich als Akademiker sein? Offensichtlich 'saublöd'!

derherold hat gesagt…

@M.Manie, das ist nicht "saublöd", sondern eine BWL-Krankheit.

Es kann nur ein (reines) BWL-Hirn auf die Idee kommen, die unternehmensinterne "Einigung" via Verrechnungspreise auch "mal eben" auf "die Gesellschaft" oder "die Welt" anzuwenden.

So erklärt er die DDR flugs zum "Terrorregime", da er sich nicht erklären kann, warum die "Lenkung der gesellschaftl. Produktion" nicht so doll funktioniert hat.

VolkerStramm hat gesagt…

Merkwürdig, dass der Herr Prof. sich nicht erklären kann, warum die "Lenkung der gesellschaftl. Produktion" nicht so doll funktioniert hat.

Aber dem Manne kann geholfen werden:
jeder Sozialismus, der von der Theorie zur Praxis übergeht, erstickt sehr bald in Bürokratie