Samstag, 30. April 2022

Bundeswehr braucht mehr: Das Soldat:innen-Rätsel der Trümmertruppe

Zu wenige Frauen unter den Soldat:innen, das ist eines der großen Probleme der Bundeswehr..


Jetzt kommt alles auf den Tisch, schonungslos, fast schon grausam. Die SPD als Fünfte Kolonne der Russen, die Altkanzlerin als Handlangerin Putins, Gerhard Schröder ein Kriegsverbrecher. Und die Bundeswehr eine einzige Trümmertruppe, nicht nur "blank", wie es noch kurz vor dem Krieg hieß, sondern teuer und ein Geburtsort mysteriöser Zahlen.

So stellte sich nun heraus, dass nur ein Drittel der 30 Exemplare des noch keine zehn Jahre alten Transportflugzeugs A440M einsatzbereit sind und weniger als beim uralten Vorgängerflugzeug Transall am Ende noch in der Luft zu halten war. Von den 109 Kampfjets der Bundeswehr nur 42 im Ernstfall starten könnten und 200 der 350 Schützenpanzer Puma, über die die Reste des Heeres verfügen. Einsatzbereit seien, so rechnete Verteidigungsministerin Christine Lambrecht im Bundestag vor, nur 150.

Truppe in Trümmern

Eine ganze Menge sogar, verglichen mit dem Zustand der Kampfhubschrauber-Flotte. Von 51 Maschinen Typ "Tiger" sind im Augenblick neun flugfähig. Auch bei der Bundesmarine gelten weniger  30 Prozent der Kriegsschiffe als bedenkenlos einsetzbar. Noch schlimmer sieht es nach den Aussagen der Ministerin sogar bei Offizieren und Mannschaften aus. 

Nur knapp 12 Prozent der Soldat:innen sind Frauen", zitiert der Nachrichtensender Phoenix die prekäre Situation. Die Bundeswehr verfehlt damit nicht nur ihr eigenes Ziel, einer Frauenanteils im Truppendienst von 15 Prozent. Sondern mit 88 Prozent Soldat:innen, die keine Frauen sind, liegt der Anteil weiblicher Diensttuender offenbar auch immer noch weit unter dem in den Führungsetagen der DAX-Unternehmen.

Zu wenige Frauen unter den Soldat:innen

Viel zu wenig, wie auch Christine Lambrecht angeführt hat. Vielfalt ist Mehrwert, mehr Frauen unter den Soldat:innen erhöhen darüberhinaus aber augenscheinlich auch die Kampfkraft und sie senken zudem die Kosten, wie ein Blick nach Israel zeigt. In der IDF dienen gegenwärtig etwas mehr als 40 Prozent Frauen, der Großteil bei den Bodentruppen. Dennoch gelingt es den etwa 175.000 Offiziere und Mannschaften starken Israel Defense Forces, mit einem Jahresetat von nur knapp 20 Milliarden Euro ein ganzes Land zu Lande, zu Wasser und in der Luft zu verteidigen. 

Unter anderem unterhalten die israelischen Streitkräfte mit dieser Summe nur 20 Flugzeuge weniger als Deutschland, aber 100 Kampfflugzeuge mehr, 1.900 Panzer statt wie Deutschland 266, 8.000 statt 9.000 gepanzerter Fahrzeuge, 650 statt 120 mobiler Haubitzen, 300 statt 0 traditioneller Anhängergeschütze, 48 statt 38 Raketenwerfer und auf See mit 67 Kriegsschiffen nur 13 weniger als Deutschland, das sich seine kaum größeren und in der Praxis weit weniger kampfstarken Streitkräfte mehr als das Doppelte kosten lässt.

Mehr Frauen, mehr Panzer

Sind es die Männer, die die deutschen Verteidigungskosten seit Jahren nach oben treiben? Der höhere Frauenanteil unter den israelischen "Soldat:innen" (Phoenix) bei gleichzeitig besserer Materialausstattung, geringeren Kosten und höherer Kampfkraft legt es nahe. Für das halbe Geld könnte die Bundeswehr fast achtmal so viele fahrbereite Panzer haben, fünfmal so viele gepanzerte mobile Haubitzen und sogar ausreichend Munitionsvorräte, um im Ernstfall auch schießen zu können. Es hängt nur an den Frauen, die unter den Soldat:innen fehlen, denn Frauen sind Vielfalt und "Vielfalt ist Mehrwert", wie Christine Lambrecht inzwischen erkannt hat.


4 Kommentare:

Die Anmerkung hat gesagt…

Dimitri Medwedew

„Das wird nicht funktionieren. Der deutsche Bürger ist stärker als der durchschnittliche Amerikaner, er hat das Denken nicht verlernt“, heißt es weiter.

Dem Politiker zufolge wird Scholz damit „nicht in die Geschichte eingehen“, „die Schuld für sein Versagen im Heimatland nicht abwaschen“ und „nicht besser als Angela sein, die von den Deutschen geliebt wird“.
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Da irrt sich der russische Mann gewaltig. Pareto ist überall annähernd gleich. Dann muß es die Masse richten, und da sind China und Indien deutlich im Vorteil.

Das Gegengewicht liefert dann Afrika.

Das mit der Angelalibe ist auch so eine urban legend, die sich bis zum Russen verbreitet hat. Ich hab's ihm nicht gesteckt.

Anonym hat gesagt…

Was nach dem letzten Weltkrieg wegen Angst vor Atomkriegsfolgen noch in den USA-Schubladen liegen blieb, scheint heute erreichbar.

Schließlich kapiert der weltweit Raubbau betreibende Ich-Ich-Wertewesten inzwischen, dass gewisse zukünftig wichtige Bodenschätze genau da liegen, wo der Russe wohnt. Der ist also umzusiedeln, oder - um Beschwerden zu vermeiden - besser gleich auszulöschen. Das ist das aktuelle Denkmuster der angelsächsischen Kumpanei zur Betonierung ihrer auf Waffengewalt basierenden Weltherrschaft. Die bringen einfach jedem 'Demokratie', der sich ihrem Diktat nicht unterordnen will.

Just wurden Libyen, Irak, Syrien und Afghanistan von störenden Querdenkern befreit. Und der von deren Flüchtlingen überrannte Doidschmichel freut sich einfältig, dass er bei den großen Jungs mitbolzen darf, wenn er hinterher die Spielplatzreinigung bezahlt.

Ein bestialisches Lügen- und Massenmörderimperium bedroht in seiner unendlichen Habgier erneut die Welt, und alle deutschen Schildbürger glauben, nach Obama und Bush sei nun Biden der neue Messias, der sie ins Endsiegparadies führt. Eine Bande Hirntoter, die beflissen auch auf ihr leibliches Ableben hin eifern, indem sie sich gegen die bisher vertragstreue Atommacht Russland hetzen lassen und selber hetzen.

Eigentlich nur ein charakterloser Kothaufen, der noch höher zugeschissen gehört.


Bühnenwechsel: Just wurde der Schwiegersohntraum aller deutschen Mädelsmütter in Little Britain eingeknastet, weil er in seiner außer im Jugendtennis nur Minderbegabung meinte, er könne in einem Insolvenzverfahren noch schnell etwas Vermögen vertuschen, beiseite schaffen und sichern.

Aus dem jungen Star wurde ein alter Narr, auch wenn man kritisieren muss, dass die City of London ja eine der größten Nester dubioser bis krimineller Finanztransaktionen ist.

Wenn man als hier beliebter Sportler aber aus Steuergründen meint, ins Ausland ziehen zu müssen, sollte man die dort geltenden Gesetze kennen und nicht nur dünkelhaft herum stolzieren und sich als Berühmtheit über allem stehend wähnen. Das 'Bobbele' hat seine Lektion nun erteilt bekommen, denn Dummheit schützt bekanntlich nicht vor Strafe. Dabei mag sein deutscher Promibonus ihm eher geschadet als genützt haben. denn mit ihm wurde die schäbig tricksende BRD gleich mit verurteilt. Da sind nämlich noch einige alte Rechnungen aus der Führerzeit offen, die wir Verlierer zu begleichen haben.

Und damit wir nicht zu stark für Widerworte werden, ist unsere diverse Bunteswär in den Zustand eines Trachtenverein-Deliriums regiert worden. Fazit: Keine hauptberufliche Verteidigung möglich und Mobilmachung abgeschafft, denn Feinde totquatschen scheitert oft schon an Sprachbarrieren auf dem Schlachtfeld.

Der selbst gebastelte Untergang des Abendlandes rückt also ein weiteres Stück näher. Ein kleiner Schritt für die EU-Trottel, ein großer Sprung für die Menschheit.

Anonym hat gesagt…

wir sind nicht im Krieg gegen Russland .

ganz einfach .

( und nein - die Einlassungen vom Zylinski-Melldreck , den israelis und den amis ist mir scheißegal ).

wer "historische Verantwortung" weinerlich in die Kamera plärrt will BESCHEISSEN .

der Polacke soll die geschenkten Leos wieder rausrücken wenn er irgendein Scheißproblem mit Deutschland hat - wir brauchen den nicht .

Anonym hat gesagt…

wer "historische Verantwortung" weinerlich in die Kamera plärrt will BESCHEISSEN ...


Mit Dittsche: Man weiß es nicht - Jedenfalls bei de:x ein*Innen oder ander*Iinnen könnte ich mir vorstellen, daß e:x diesen Mulm tatsächlich selber glaubt, aus tiefster Seele ...