Im Kampf gegen Datendiebe und Adresshändler haben der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar, mehrere Bundesminister, Vertreter der Länder und Innenminister Schäuble 2.0 scharfe Maßnahmen beschlossen. Statt wie bisher eine Weitergabe ihrer Daten zu verhindern, indem sie Adresssammlern keine Zustimmung zur Weitergabe erteilen, können Verbraucher eine Weitergabe ihrer Daten künftig verhindern, indem sie eine Weitergabe nicht erlauben. Das erschwere den Handel mit Adressen, zeigte sich die Versammlung unter Vorsitz des obersten deutschen Datensammlers zufrieden.
Der Datenschutzbeauftragte Schaar kündigte an, dass die Einwilligung in die Datenweitergabe nur für künftige Geschäfte gelte, nicht nachträglich. Damit kann auch der Ankauf von Kontodaten mutmaßlicher Steuerhinterzieher, mit dem das Bundesfinanzministerium vor einigen Wochen engagiert Werbung für den illegalen Adresshandel gemacht hatte, nicht mehr nachträglich legalisiert werden.
Unternehmen, die wie www.schober.com mit Daten handeln, sollen eine Übergangszeit bekommen, während der sie alle Adressinhaber in ihren Datenbanken um eine Einwilligung für die unbegrenzte Datenweitergabe bitten dürfen. Die Deutsche Telekom, die bisher als Herausgeber der größten deutschen Namens- und Adresssammlung fungierte, wird in dieser Zeit auf alle Inhaber von sogenannten Telefonbüchern zugehen und um die Herausgabe der nach Maßgabe der neuen rechtlichen Regelungen nunmehr illegal veröffentlichen Bücher bitten.
Gegen die jüngst bekanntgeworden Fälle von massenhaftem Datenmissbrauch werden die neuen Maßnahmen nach Ansicht der hochrangigen Expertenrunde eine außergewöhnlich schnelle Wirkung entfalten. Die nämlich waren, wie Wolfgang 2.0 Schäuble mitteilte, bereits nach derzeitiger Rechtslage strafbar.
Donnerstag, 4. September 2008
Mittwoch, 3. September 2008
Sauber ohne Saufen

Eva-Britt Svensson hatte vor der Abstimmung im Europaparlament eine klare Linie festgelegt: "Geschlechtsspezifische Klischees in der Werbung stecken Frauen, Männer, Mädchen und Jungen in eine Zwangsjacke, beschränken Individuen auf vorgegebene künstliche Geschlechterrollen, die oftmals herabwürdigend, beschämend und erniedrigend für beide Geschlechter sind", schrieb die schwedische EU-Abgeordnete der Vereinigten Linken in ihrem Bericht für den Frauenausschuss.
Svenssons Argumentation teilte die Mehrheit der Abgeordneten - sie wollen den Mann,d er angeblich nur säuft, den auf der Couch Nüsse knabbernden Fußballfan und den stinkefingerzeigenden Autofahrer aus der Fernsehwerbung verbannen. Mit großer Mehrheit forderten die Abgeordneten am Mittwoch in Brüssel ethisch oder rechtlich verbindliche Regeln für Reklamesendungen. Damit könnten Werbespots unterbunden werden, die diskriminierende oder entwürdigende Botschaften auf der Grundlage von Geschlechterklischees vermitteln oder zu Gewalt anstacheln, teilte die Parlamentsverwaltung zum Inhalt des Vorstoßes mit. Angelnde Männer, sich schminkende Frauen, Kinder, die mit Spielzeug spielen - all das verschwindet vom Bildschirm.
Stattdessen will das Parlament Aufklärungsaktionen und Bildungsprogramme, um gegen sexistische Beleidigungen und entwürdigende Bilder von Frauen und Männern in der Werbung und im Marketing vorzugehen. Künftig sollen Frauen beim Saufen bis zur Besinnungslosigkeit gezeigt werden, Männer hingegen sind für Kosmetikreklame vorgesehen.
Eingemeinden mit Cem und Dany

Brüssel ist irgendwo in Belgien und damit nicht weit weg. Klare Kiste. Daher sind die beiden grünen Europaabgeordneten Cem Özdemir und Daniel Cohn-Bendit nach Berlin gekommen, um dort, also in Deutschland, die Georgienpolitik der Grünen vorzustellen.
Cem Özdemir ist Schwabe, beziehungsweise Schwaben-Anatolier. Eigentlich wohnt er in Berlin-Kreuzberg. Daniel Cohn-Bendit ist Deutscher und Franzose gleichzeitig. Georgien wiederum, gelegen im Kaukasus, sei ja momentan in aller Munde wegen Abchasien und Südossetien, sagen die beiden.
Deshalb sei es mal Zeit, über eine privilegierte Partnerschaft mit Georgien und auch der Ukraine nachzudenken. Insgesamt sei ein schneller Beitritt der Türkei in die EU aber das Wichtigste. Özdemir kommt da ja her.
Vorbild für eine Lösung der ethnischen Konflikte in Georgien sei im Übrigen nicht das Kosovo, das mal ein Teil Serbiens war, sondern eher Südtirol, wo sich ja keiner mehr vorstellen könnte, wieder zu Österreich zu gehören, sagt Cohn-Bendit. "Alle kommen nach Südtirol Skifahren", sagt er noch, bevor sich ein Russe in das Gespräch einklinkt. Dass Georgien auch mal ein Teil Russlands war, was das nun bedeute? Dass dies zwar stimme, man aber genauso bis zu irgendwelchen kaukasischen Kriegen zurückgehen könnte, sagt Özdemir. Wo übrigens seine Vorfahren herkämen. Woher nochmal?
Eine Dame möchte jetzt noch über den Kolonialstatus der Kapverdischen Inseln reden. Wegen Portugal, Sie wissen schon. Die gehörten aber nun wirklich nicht mehr zu Europa, sagt Cohn-Bendit.
Von PPQ lernen, heißt siegen lernen
zwei meldungen von heute, die uns bei ppq nicht wirklich überraschen, den rest deutschlands aber schon.
- Zwei Wissenschaftler der TU Chemnitz halten den Hartz-IV-Regelsatz für zu hoch. Die Betroffenen bekämen einen Lebens-Standard finanziert, der dem der Bevölkerung im unteren Einkommens-Bereich gleiche. Wenn es nur um das Existenz-Minimum gehe, könnte der Regelsatz von 351 Euro daher noch abgesenkt werden. 132 Euro im absoluten Minimum reichten aus.
- Die Klima-Erwärmung in Deutschland wird nach neuesten Forschungen nicht so dramatische Folgen haben wie bisher befürchtet. Zu dem Schluss kommt das Max-Planck-Institut. Die Wissenschaftler legten präzise Prognosen für einzelne Regionen bis zum Ende des Jahrhunderts vor ... Niederschläge, Trockenheiten und Stürme sollen der Prognose zufolge auf dem jetzigen Niveau bleiben.
- Zwei Wissenschaftler der TU Chemnitz halten den Hartz-IV-Regelsatz für zu hoch. Die Betroffenen bekämen einen Lebens-Standard finanziert, der dem der Bevölkerung im unteren Einkommens-Bereich gleiche. Wenn es nur um das Existenz-Minimum gehe, könnte der Regelsatz von 351 Euro daher noch abgesenkt werden. 132 Euro im absoluten Minimum reichten aus.
- Die Klima-Erwärmung in Deutschland wird nach neuesten Forschungen nicht so dramatische Folgen haben wie bisher befürchtet. Zu dem Schluss kommt das Max-Planck-Institut. Die Wissenschaftler legten präzise Prognosen für einzelne Regionen bis zum Ende des Jahrhunderts vor ... Niederschläge, Trockenheiten und Stürme sollen der Prognose zufolge auf dem jetzigen Niveau bleiben.
Maischberger macht sich nackt
"Gier, Neid, Ungerechtigkeit - Scheitert der Kapitalismus", fragte Sandra Maischberger bang in ihrer Sendung am Montag und Polit-Oldtimer wie Herbert Ehrenberg, unter Bundeskanzler Helmut Schmidt Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, und Hans Fridrichs, unter anderem beim selben Kanzler Bundeswirtschaftsminister, antworteten. Grundsätzlich scheitere er nicht, wenn "Mindestlöhne" (Ehrenberg) und "Transparenz" (Fridrich) eingeführt würden. Für Transparenz war Maischberger dann auch gleich - jedes Managergehalt gehöre öffentlich gemacht, damit jeder weiß, was der Chef verdient.
Maischberger, die für Gastauftritte auf Firmenfesten bis zu 30.000 Euro bekommt und auch von der Firma Probono, die "Menschen bei Maischberger" produziert und an die ARD verkauft, ein Honorar in bislang nicht bekannter Höhe bezieht, wird nun sicherlich auch den nächsten Schritt gehen: Die beliebte Moderatorin plant Gerüchten aus Wuppertal zufolge, alle Einnahmen aus ihrer Moderationstätigkeit ebenso öffentlich zu machen wie ihre Einkünfte als Gesellschafterin der Produktionsfirma Vincent Television GmbH.
Ein Kulturbruch, denn bisher hielt es Maischberger wie einer der von ihr kritisierten Manager, wie die Frankfurter Rundschau Anfang des Jahres klagte: "Wenn es um Geld geht, werden Menschen, deren Geschäft das Gerede ist, wortkarg. Schon die Verträge zwischen Sendern wie ARD und ZDF und ihren Talkshow-Zulieferern sind ein gut gehütetes Geheimnis."
Maischberger, die für Gastauftritte auf Firmenfesten bis zu 30.000 Euro bekommt und auch von der Firma Probono, die "Menschen bei Maischberger" produziert und an die ARD verkauft, ein Honorar in bislang nicht bekannter Höhe bezieht, wird nun sicherlich auch den nächsten Schritt gehen: Die beliebte Moderatorin plant Gerüchten aus Wuppertal zufolge, alle Einnahmen aus ihrer Moderationstätigkeit ebenso öffentlich zu machen wie ihre Einkünfte als Gesellschafterin der Produktionsfirma Vincent Television GmbH.
Ein Kulturbruch, denn bisher hielt es Maischberger wie einer der von ihr kritisierten Manager, wie die Frankfurter Rundschau Anfang des Jahres klagte: "Wenn es um Geld geht, werden Menschen, deren Geschäft das Gerede ist, wortkarg. Schon die Verträge zwischen Sendern wie ARD und ZDF und ihren Talkshow-Zulieferern sind ein gut gehütetes Geheimnis."
Präzise Raten mit Max Planck
Fest steht nur: Das Klimamodell des Hamburger Max-Planck-Instituts (MPI) für Meteorologe ist die präziseste Kalkulation der Folgen des Klimawandels, wenn diese Folgen so eintreten wie von den Autoren angenommen. Sinken die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen von heute ab langsam, wird sich das Klima in Deutschland so entwickeln wie in der Studie für alle 30 Sekunden in den kommenden 92 Jahren berechnet.
Auch hier ist alles drin und alles dran: Es gibt einen sinkenden Grundwasserspiegel im Sommer, insbesondere in Südwestdeutschland, eine erhöhte Waldbrandgefahr, besonders in Südwestdeutschland und Nordostdeutschland, eine Zunahme hitzebedingter Krankheiten vor allem in Süddeutschland und eine größere Hochwassergefahr im regenreichen Herbst, vor allem an der Elbe. Keine Hochwassergefahr besteht, wo es keine Flüsse und Bäche gibt, möchte PPQ ergänzen.
Von Hurrikans und Tornados ist nicht mehr die Rede, auch das Wort "Hochwassergefahr" trägt den Teilrückzug schon in sich: Mehr Hochwasser werden ebensowenig vorhergesagt wie Palmen am Ostseestrand, dafür aber höhere Ernten in der Landwirtschaft vor allem in Norddeutschland, eine ertragreichere Weinlese in Süddeutschland und weniger kältebedingte Krankheiten. Deutschland werde weiterhin in der Westwindzone liegen, wie eh und je werden regenreiche Tiefdruckgebiete übers Land ziehen. Ende des Jahrhunderts fällt den Berechnungen zufolge im Jahresmittel etwa ebenso viel Niederschlag wie derzeit; weder Trockenepisoden noch Starkregenfälle werden häufiger.
Nur Schnee gibt es nicht mehr, denn insgesamt wird es wärmer. Bäume sollen deshalb bald, das wissen die Klimatologen wohl von Beobachtungen an italienischen Eichen, ganzjährig Laub tragen. Auch das ist sehr präzise berechnet worden. Allerdings steht im Kleingedruckten wie immer: Obwohl von einem Großcomputer errechnet, der mehrere Räume des Max-Planck-Instituts in Hamburg füllt, unterliegen die Klimamodelle erheblichen Unsicherheiten. Unklar ist etwa, ob der zugrunde liegende Anstieg der Treibhausgasemissionen tatsächlich eintritt. Zudem wirken sich Vegetation und Bodenbedeckung auf das Klima aus – die Veränderung beider Faktoren ist indes nicht vorhersehbar.
Dienstag, 2. September 2008
Verbote bald verboten?
dass ausgewiesene pappnasen wie bayerns innenminister joachim herrmann (csu), der innenpolitische sprecher der unions-fraktion im bundestag, hans-peter uhl (csu), in zusammenarbeit mit dem unvermeidlichen leiter des kriminologischen forschungsinstituts niedersachsen, christian pfeiffer, mal wieder nicht näher definierte "killerspiele" verbieten wollen, ist erst einmal nicht sonderlich bemerkenswert. es ist das tägliche geschäft dieser und anderer volksbeglücker, die liste der verbote länger und länger werden zu lassen, da sich offenbar kein mensch in deutschland um sich selber kümmern kann. die begründung aber, warum moralische plagen wie grand theft auto IV etc. wenn überhaupt, dann nur noch unterm ladentisch oder übern großen teich gehandelt werden sollen, ist schon putzig: das gerade verschärfte jugendschutzgesetz reiche nicht aus, um die immer ärmere jugend vor den einflüsterungen des teufels zu beschützen. zur erinnerung die wesentlichen punkte der gesetzesänderungen von mitte des jahres:
- Computerspiele und Bildschirmspielgeräte müssen wie Kino- und Videofilme mit einer Altersfreigabekennzeichnung versehen werden. Diese Bildträger dürfen nur an Kinder und Jugendliche abgegeben werden, die das gekennzeichnete Alter haben.
- Die Verbote für schwer jugendgefährdende Medien, insbesondere die mit Gewaltdarstellungen, wurden erweitert und verschärft. So sind auch ohne Indizierung durch die Bundesprüfstelle Trägermedien (z.B. Bücher, Videos, CD, CD-ROM, DVD), die den Krieg verherrlichen, die Menschen in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellen oder Jugendliche in unnatürlicher, geschlechtsbetonter Körperhaltung zeigen, mit weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten belegt.
- Die Kompetenzen der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien wurden erweitert. Sie kann neben allen herkömmlichen auch alle neuen Medien - mit Ausnahme des Rundfunks - indizieren. Des weiteren ist das Indizierungsverfahren neu geregelt worden. Die Bundesprüfstelle kann auch ohne Antrag auf Anregung bestimmter Stellen tätig werden, um zu gewährleisten, dass möglichst alle jugendgefährdenden Angebote in die Liste der Bundesprüfstelle aufgenommen werden.
weil ihnen die eine, von verboten, indizierungen und altersfreigabekennzeichnungen nur so wimmelnde regelung nicht reicht, fordern obige herren einfach eine neue regel. dass a.) amazon.com auch nach deutschland verschickt und b.) die angebliche kausalität "killerspiel" - "reale gewalt" nicht einmal als korrelation nachgewiesen ist, erscheint angesichts dieser chuzpe fast als petitesse.
uhl regte übrigens außerdem an, bestimmte seiten aus dem internet zu nehmen. spätestens seit den olympischen spielen in peking wisse man, "was möglich sei". o-ton: "Was die Chinesen können, sollten wir auch können. Da bin ich gern obrigkeitsstaatlich." von hinrichtungen scheint der mann noch nie etwas gehört zu haben.
- Computerspiele und Bildschirmspielgeräte müssen wie Kino- und Videofilme mit einer Altersfreigabekennzeichnung versehen werden. Diese Bildträger dürfen nur an Kinder und Jugendliche abgegeben werden, die das gekennzeichnete Alter haben.
- Die Verbote für schwer jugendgefährdende Medien, insbesondere die mit Gewaltdarstellungen, wurden erweitert und verschärft. So sind auch ohne Indizierung durch die Bundesprüfstelle Trägermedien (z.B. Bücher, Videos, CD, CD-ROM, DVD), die den Krieg verherrlichen, die Menschen in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellen oder Jugendliche in unnatürlicher, geschlechtsbetonter Körperhaltung zeigen, mit weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten belegt.
- Die Kompetenzen der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien wurden erweitert. Sie kann neben allen herkömmlichen auch alle neuen Medien - mit Ausnahme des Rundfunks - indizieren. Des weiteren ist das Indizierungsverfahren neu geregelt worden. Die Bundesprüfstelle kann auch ohne Antrag auf Anregung bestimmter Stellen tätig werden, um zu gewährleisten, dass möglichst alle jugendgefährdenden Angebote in die Liste der Bundesprüfstelle aufgenommen werden.
weil ihnen die eine, von verboten, indizierungen und altersfreigabekennzeichnungen nur so wimmelnde regelung nicht reicht, fordern obige herren einfach eine neue regel. dass a.) amazon.com auch nach deutschland verschickt und b.) die angebliche kausalität "killerspiel" - "reale gewalt" nicht einmal als korrelation nachgewiesen ist, erscheint angesichts dieser chuzpe fast als petitesse.
uhl regte übrigens außerdem an, bestimmte seiten aus dem internet zu nehmen. spätestens seit den olympischen spielen in peking wisse man, "was möglich sei". o-ton: "Was die Chinesen können, sollten wir auch können. Da bin ich gern obrigkeitsstaatlich." von hinrichtungen scheint der mann noch nie etwas gehört zu haben.
Tass ist ermächtigt zu erklären
Erst schnippelten sie ein Interview mit Wladimir Putin so übel zurecht, dass es reisekostensparend auch gleich mit Angela Merkel oder Claudia Roth hätte geführt werden können. Dann schalteten sie ihren Tagesschau-Blog ab, um nicht dauernd wütende Protesteinträge löschen zu müssen. Und nun haben die hohen Herren in der ARD-Intendantur beschlossen, dass der Interviewer Thomas Roth auf die zahllosen Blogeinträge und Diskussionen ermächtig wird zu erklären: "Von Zensur kann keine Rede sein".
Ohne mit einem einzigen Wort auf die inhaltsverändernden Kürzungen einzugehen, fabuliert der arme Autor über irgendwelche Verabredungen mit dem "Pressedienst des Ministerpräsidenten", nach denen "wir, sofern der Inhalt es rechtfertigt, in den Nachrichtensendungen der Tagesschau und den Tagesthemen über das Interview berichten und außerdem eine zirka zehnminütige Zusammenfassung nach den Tagesthemen senden. Das haben wir selbstverständlich auch getan (Wortlaut)."
Dann gibt Roth den bekannten Fakt zum Besten, dass das Interview selbst erheblich länger" war. Das komme übrigens durchaus häufig vor, heißt es überraschenderweise. Nun ein Blick ins Nähkästchen der großen geheimnisse des Journalismus: "Fernsehen, Radio, aber auch Zeitungen stellen in einem solchen Fall eine redaktionelle Fassung her, die dann in dem vorbesprochenen Rahmen auch veröffentlicht wird. Mit Zensur hat das nicht das geringste zu tun. Manche E-Mail-Schreiber scheint das zu bewegen."
Alle anderen scheinen nur wegen Putins Frisur und Roths Anzug geschrieben zu haben. Dessen Träger fährt un fort im ablenkenden Gewäsch, von dem man ja mitdenken muss, dass es ARD-intern wahrscheinlich schon seit zwei Tagen durchdie Führungsinstanzen diskutiert worden ist. "Ich habe zugelassen, dass das Interview durch mehrere russische Sender begleitet wird und nach einer vereinbarten Sperrfrist (20:00 Uhr Ortszeit) nach eigener Entscheidung veröffentlicht werden kann. Die russischen Sender haben das in sehr unterschiedlichen Längen getan (von 5 bis zu rund 40 Minuten). Einige haben nur das aus ihrer Sicht Wichtigste veröffentlicht. Verpflichtet waren sie nur zur Quellenangabe: ein Interview der ARD, Erstes Deutsches Fernsehen. Nur zum Verständnis: Hätte die ARD Interesse daran gehabt, irgendetwas nicht zu veröffentlichen, hätten wir uns gar nicht erst auf solche Bedingungen eingelassen. Also nichts durcheinander bringen!"
Gern doch. Wir trauen der ARD für die Zukunft durchaus zu, dass sie entsprechende Schlüsse zieht und künftig keine ausländischen Sender mehr an ihren INterviewterminen teilnehmen lässt. Dieses Internet ist doch eine Pest, da kommt irgendwie alles raus, selbst wenn es nur ein paar weggeschnittene Sätze sind.
Um jetzt mal Ruhe reinzubringen ein letzter Punkt: "Selbstverständlich ist unser journalistisches Interesse, das ganze Interview zu veröffentlichen. Das geschieht am Dienstag, den 2. September, um 6:20 Uhr im WDR-Fernsehen und wird danach auf www.tagesschau.de auch in schriftlicher Form veröffentlicht. Wir machen das sehr gerne und freuen uns, wenn wir das große Interesse damit zufriedenstellen können." Abtippen brauchen sie das gespräch ja nun nicht mehr, können sie ja aus einem von -zig Blogs kopieren, wo es ohnehin längst in voller Länge steht.
Roth nochmal, nun aufatmend: "Allerletzter Punkt: Ich freue mich, am Donnerstag, den 04. September, um 13:00 Uhr über das Interview auf tagesschau.de zu chatten. Sie alle sind dazu gewiss herzlich eingeladen. Mit besten Grüßen Thomas Roth."
Zuallerallerletzt eine lustige "Anmerkung der Redaktion: Das tagesschau.de-Blog war vorübergehend aus technischen Gründen nicht erreichbar, wir bitten um Verständnis."
Ohne mit einem einzigen Wort auf die inhaltsverändernden Kürzungen einzugehen, fabuliert der arme Autor über irgendwelche Verabredungen mit dem "Pressedienst des Ministerpräsidenten", nach denen "wir, sofern der Inhalt es rechtfertigt, in den Nachrichtensendungen der Tagesschau und den Tagesthemen über das Interview berichten und außerdem eine zirka zehnminütige Zusammenfassung nach den Tagesthemen senden. Das haben wir selbstverständlich auch getan (Wortlaut)."
Dann gibt Roth den bekannten Fakt zum Besten, dass das Interview selbst erheblich länger" war. Das komme übrigens durchaus häufig vor, heißt es überraschenderweise. Nun ein Blick ins Nähkästchen der großen geheimnisse des Journalismus: "Fernsehen, Radio, aber auch Zeitungen stellen in einem solchen Fall eine redaktionelle Fassung her, die dann in dem vorbesprochenen Rahmen auch veröffentlicht wird. Mit Zensur hat das nicht das geringste zu tun. Manche E-Mail-Schreiber scheint das zu bewegen."
Alle anderen scheinen nur wegen Putins Frisur und Roths Anzug geschrieben zu haben. Dessen Träger fährt un fort im ablenkenden Gewäsch, von dem man ja mitdenken muss, dass es ARD-intern wahrscheinlich schon seit zwei Tagen durchdie Führungsinstanzen diskutiert worden ist. "Ich habe zugelassen, dass das Interview durch mehrere russische Sender begleitet wird und nach einer vereinbarten Sperrfrist (20:00 Uhr Ortszeit) nach eigener Entscheidung veröffentlicht werden kann. Die russischen Sender haben das in sehr unterschiedlichen Längen getan (von 5 bis zu rund 40 Minuten). Einige haben nur das aus ihrer Sicht Wichtigste veröffentlicht. Verpflichtet waren sie nur zur Quellenangabe: ein Interview der ARD, Erstes Deutsches Fernsehen. Nur zum Verständnis: Hätte die ARD Interesse daran gehabt, irgendetwas nicht zu veröffentlichen, hätten wir uns gar nicht erst auf solche Bedingungen eingelassen. Also nichts durcheinander bringen!"
Gern doch. Wir trauen der ARD für die Zukunft durchaus zu, dass sie entsprechende Schlüsse zieht und künftig keine ausländischen Sender mehr an ihren INterviewterminen teilnehmen lässt. Dieses Internet ist doch eine Pest, da kommt irgendwie alles raus, selbst wenn es nur ein paar weggeschnittene Sätze sind.
Um jetzt mal Ruhe reinzubringen ein letzter Punkt: "Selbstverständlich ist unser journalistisches Interesse, das ganze Interview zu veröffentlichen. Das geschieht am Dienstag, den 2. September, um 6:20 Uhr im WDR-Fernsehen und wird danach auf www.tagesschau.de auch in schriftlicher Form veröffentlicht. Wir machen das sehr gerne und freuen uns, wenn wir das große Interesse damit zufriedenstellen können." Abtippen brauchen sie das gespräch ja nun nicht mehr, können sie ja aus einem von -zig Blogs kopieren, wo es ohnehin längst in voller Länge steht.
Roth nochmal, nun aufatmend: "Allerletzter Punkt: Ich freue mich, am Donnerstag, den 04. September, um 13:00 Uhr über das Interview auf tagesschau.de zu chatten. Sie alle sind dazu gewiss herzlich eingeladen. Mit besten Grüßen Thomas Roth."
Zuallerallerletzt eine lustige "Anmerkung der Redaktion: Das tagesschau.de-Blog war vorübergehend aus technischen Gründen nicht erreichbar, wir bitten um Verständnis."
Großdeutsches Google-Reich
Google baut das Vierte Reich: Im Comic, der die Veröffentlichung des Chrome-Browsers des Suchgiganten ankündigt, verwirklicht die Datenkrake aus Kalifornien fast alle Träume vom Raumgewinn für das deutsche Volk, die in dunkleren Zeiten geträumt wurden. Dänemark ist bei Google bis heute deutsch geblieben, ein eigenständiges Österreich gibt es noch, eine Schweiz aber nicht mehr. Große Freude bei unseren Freunden, den Holländern, die hier endlich am Ziel sind - es gibt deutsche Pässe für alle. Gelöst wird so auch das Problem, das Flamen und Wallonen in Belgien miteinander haben - Google kennt kein Belgien mehr, sondern nur noch Norddeutschland bis an die Kanalküste. Auch nach Ungarn und Slowenien kann man lange suchen: Der Plattensee ist deutsch.

Wende ohne Ende
In einem Aufruf an ihre Partei fordern 60 Briefeschreiber aus der SPD heute eine "Richtungswende" der sozialdemokratischen Politik. Die Unterzeichner beklagen eine "zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich" und "politische Entscheidungen der vergangenen Jahre", die inzwischen seit zehn Jahren maßgeblich von SPD-Politikern getroffen wurden.
Überaus erstaunlich, dass zu den Unterzeichnern neben Gewerkschaftern mit SPD-Parteibuch wie dem ohne Tariflohn arbeitenden IG-Bau-Chef Klaus Wiesehügel, DGB-Vorstand Claus Matecki und einer Verdi-Vorständlerin mit dem erinnerungswürdigen Namen Margret Mönig-Raane auch ausgewiesene Bundestagabgeordnete des linken Parteiflügels gehören, darunter die als Verfassungsrichterin gescheiterte Menschenrechtlerin Herta Däubler-Gmelin und der als Minister einer Lafontaine-Regierung im Saarland bereitstehende Sozialpolitiker Ottmar Schreiner. Immerhin hatte die deutsche Sozialdemokratie unter der straffen Führung von Kurt "Mecki" Beck gerade erst eine Richtungswende durchgeführt und Teile der Agendapolitik des früheren SPD-Kanzlers Gerd Schröder außer Kraft gesetzt. Für ältere Arbeitnehmer wurde die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes wieder verlängert, die Rente mit 67 aufgeweicht, die Hartz4-Bezüge erhöht.
Dass nun ausgerechnet die Parteilinke für eine erneute Wende plädiert, die ja dann nur wieder in Richtung stärkerer Eigenverantwortung und weniger Umverteilung gehen könnte, dürfte das Wahlvolk weiter verwirren. Zumal die Briefschreiber ihr Plädoyer für eine Kehrtwende mit Forderungen nach einer Zurücknahme der Rente mit 67, der Wiedereinführung der vom Verfassungsgericht abgeschafften Vermögensteuer und der Einführung einer Erbschaftsteuer verbinden. Von letzterer sind konzeptionell übrigens, auch das eine gute sozialdemokratische Tradition, nicht mehr Einzelheiten bekannt, als dass sie ein "Aufkommen von wenigstens 10 Milliarden Euro" einbringen müsse. Damit lässt sich doch arbeiten!
Überaus erstaunlich, dass zu den Unterzeichnern neben Gewerkschaftern mit SPD-Parteibuch wie dem ohne Tariflohn arbeitenden IG-Bau-Chef Klaus Wiesehügel, DGB-Vorstand Claus Matecki und einer Verdi-Vorständlerin mit dem erinnerungswürdigen Namen Margret Mönig-Raane auch ausgewiesene Bundestagabgeordnete des linken Parteiflügels gehören, darunter die als Verfassungsrichterin gescheiterte Menschenrechtlerin Herta Däubler-Gmelin und der als Minister einer Lafontaine-Regierung im Saarland bereitstehende Sozialpolitiker Ottmar Schreiner. Immerhin hatte die deutsche Sozialdemokratie unter der straffen Führung von Kurt "Mecki" Beck gerade erst eine Richtungswende durchgeführt und Teile der Agendapolitik des früheren SPD-Kanzlers Gerd Schröder außer Kraft gesetzt. Für ältere Arbeitnehmer wurde die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes wieder verlängert, die Rente mit 67 aufgeweicht, die Hartz4-Bezüge erhöht.
Dass nun ausgerechnet die Parteilinke für eine erneute Wende plädiert, die ja dann nur wieder in Richtung stärkerer Eigenverantwortung und weniger Umverteilung gehen könnte, dürfte das Wahlvolk weiter verwirren. Zumal die Briefschreiber ihr Plädoyer für eine Kehrtwende mit Forderungen nach einer Zurücknahme der Rente mit 67, der Wiedereinführung der vom Verfassungsgericht abgeschafften Vermögensteuer und der Einführung einer Erbschaftsteuer verbinden. Von letzterer sind konzeptionell übrigens, auch das eine gute sozialdemokratische Tradition, nicht mehr Einzelheiten bekannt, als dass sie ein "Aufkommen von wenigstens 10 Milliarden Euro" einbringen müsse. Damit lässt sich doch arbeiten!
Vorfreude schönste Freude

Nun blebt uns nur, aufs nächste Mal zu hoffen. Denn irgendwann, das weiß selbst der 22-jährige Praktikant, den RTL als Berichterstatter in den Sturm gestellt hat, "macht die Natur ernst". Wenn wir nicht endlich lieb sind. Wenn wir nicht endlich aufhören, zu fliegen, Auto zu fahren, Käsechracker zu essen und Kaffee aus Südamerika zu importieren. Gustav wareine herbe Enttäuschung für aufrechte Deutsche, die in Gustav die Rache Gottes, des CO2 oder von Mutter Erde sehen, die den Anblick von George Bush, amerikanischen Truppen im Irak oder der Freiheitsstatue nicht mehr ertragen können und ihn losgeschickt haben, das unreine Volk von der Erde zu tilgen, vorerst in New Orleans. Höchst besorgt wurde von deutschen Rentnerprüglerverstehern im deutschen Blätterwald darauf hingewiesen, dass die Amerikaner nichts aus Kathrina gelernt hätten, dass Dämme ganz woanders errichtet wurden, als sie selbst es getan hätten, kurz, die Vorfreude war gross, amerikanische Bürger im selbstverschuldeten Elend zu erleben, das nun nicht ganz so elend ausgefallen ist, wie erhofft. Eine wirklich herbe, herbe Enttäuschung.
Versagt Gott, möchte man sich da verzweifelt fragen, weilt er überhaupt noch unter uns? Herr, wo bleibt Deine Macht, wenn Du bei einem Wirbelsturm schon so jämmerlich versagst? In vielen deutschen Kirchen werden heute die evangelischen Geistlichen sich derartige Fragen leise stellen, die sonst am Sonntag vom Schrecken des US-Imperialismus predigen und wie die Welt ein Paradies sein könnte, wenn dieses Land nur nicht immer wieder dem Bösen, in mannigfacher Gestalt, den Kampf ansagte und die Muslime, die leider den Koran in der Version Wolfgang Schäubeles nicht akzeptieren, auf brutale Weise in den Tigerkäfigen von Guantanamo schmachten lassen, wie den hoffnungsvollen Schiffbauer Murat Kurnaz, der völlig amputiert und entstellt, von dankbaren Deutschen aufgenommen wurde, weil ihn sein eigener Staat nicht zurücknehmen wollte. Grausames Geschick!
Aber, liebe Brüder an den Altären, Ihr Feuilletonisten und Ihr anderen Gutmenschen, die Ihr an der Gerechtigkeit auf Erden zweifelt, weil Gustav so geschwächelt hat, seht Ihr denn nicht Gottes wunderbaren Plan dahinter? Wen soll wohl die grosse schwarze Hoffnung, Barack Obama, die Lichtgestalt unserer Welt, der dunkle Nachfolger Jesu Christi, denn ins irdische Paradies führen, wenn vorher schon alle ersoffen sind? Gottes Wege sind eben unergründlich. Vor allem für die, die sie zu ergründen suchen. Amen.
Panoramafenster für die Burg
Wenn Wolfgang Böhmer eine seiner Burgen ausbaut, ist alles anders. Natürlich, auch hier wird am Ende alles teurer als vorher gedacht - statt 12 Millionen Euro werden mindestens 18 fällig, ehe die historische Moritzburg in Halle an der Saale endlich saniert und erweitert als Gemäldegalerie eröffnet werden kann.
Wo aber Heiko Schulze in seinem denkmalgeschützten Erbstück aufpassen muss, dass er den Zuschnitt der historischen Räumlichkeiten nicht unzulässig so verändert, dass seine Familie die neue Wohnung optimal nutzen kann, darf Wolfgang Böhmer seinen Architekten beauftragen, mal so richtig die Sau rauszulassen: Eine Melange aus neu und alt, eine Burg mit Aluminiumdach, aus deren mittelalterlichen Mauern neue, schicke Panoramafenster leuchten. Statt der Unteren Denkmalbehörde, die Ordnungsgelder verhängt, kommt dann Bundespräsident Horst Köhler. Und hält zur Einweihung eine lobende Rede.
Montag, 1. September 2008
Schweiz oder Bahrain
sind bestimmt neonazis, die sich solche wissenstests ausdenken:
Die QUIZ-FRAGEN
FRAGE 1: In welchem Land wird das öffentliche Zeigen einer offiziellen Landesflagge inzwischen als Diskriminierung moslemischer Zuwanderer gesehen und kann von der Polizei mit einem Bußgeld belegt werden?
a. Schweden b. Schweiz c. Dänemark d. England
FRAGE 2: In welchem Land zahlt eine christliche Kirche seit dem Sommer 2008 Schutzgeld an Moslems, die als »Bodyguards« arbeiten, damit Kirchgänger nicht länger von Jugendlichen anderer Kulturkreise angegriffen werden?
a. Schweiz b. Dänemark c. Deutschland d. Polen
FRAGE 3: In wie vielen Jahren wird nach Angaben der jüngsten belgischen Universitätsstudie die europäische Hauptstadt Brüssel islamisch sein?
a. 15 bis 20 b. 20 bis 25 c. 25 bis 30 d. 30 bis 35
FRAGE 4: Wann etwa wird Schweden voraussichtlich eine muslimische Bevölkerungsmehrheit haben?
a. 2030 b. 2035 c. 2040 d. 2045
FRAGE 5: In welchen Städten gibt es zwar ein Rauchverbot in Restaurants, von dem allerdings Besucher islamischer Restaurants ausgenommen sind, die Wasserpfeife rauchen?
a. Vancouver b. Paris c. Rom d. Berlin
FRAGE 6: In welchem Land wird die wachsende Zahl von Vergewaltigungen durch Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis mit dem »Klimawandel« begründet?
a. Schweden b. Norwegen c. Dänemark d. Island
FRAGE 7: In welchem europäischen Land werden Muslime in arabischer Sprache darüber aufgeklärt, dass die Einheimischen nicht Menschen zweiter Klasse sind, sondern auch Menschenrechte haben? In dem betreffenden Land gibt es zudem mit öffentlichen Mitteln finanzierte Umzüge für Einheimische, die vor den Übergriffen unserer Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis den Wohnort wechseln wollen.
a. Belgien b. Dänemark c. Italien d. Frankreich
FRAGE 8: In welchem Land haben 25 Prozent der Muslime in einer von der Regierung in Auftrag gegebenen Studie Gewalt gegen andersgläubige Mitbürger in ihrer neuen Heimat als »legitim« erachtet?
a. Deutschland b. Spanien c. Schweiz d. Belgien
FRAGE 9: In welchem europäischen Land bekommen nur Muslime, die in der nach den Gesetzen des Landes illegalen Vielehe leben, staatliche Sonderzuwendungen für Zweit- und Drittfrauen?
a. Schweden b. Polen c. Deutschland d. Großbritannien
FRAGE 10: In welchem Land wurden Gefängnis-Toiletten umgebaut, weil Muslime auf Toiletten weder mit Gesicht noch mit Rücken gen Mekka gewandt sitzen dürfen?
a. Luxemburg b. Frankreich c. Deutschland d. Großbritannien
FRAGE 11: In welcher Stadt wurde 2008 der erste Wohnblock für ältere Mitbürger eröffnet, in dem alle Toiletten und auch die Betten Islam-konform ausgerichtet sind?
a. Baden-Baden b. Brügge c. Bristol d. Barcelona
FRAGE 12: In welchem europäischen Land durfte die Polizei nicht eingreifen, als junge muslimische Demonstranten öffentlich die Vergasung von Juden gefordert haben?
a. Deutschland b. Belgien c. Niederlande d. Italien
FRAGE 13: In welchen Ländern sind 70 Prozent der inhaftierten Straftäter Muslime?
a. Spanien b. Dänemark c. Italien d. Frankreich
FRAGE 14: In welchem Land wurden 2008 drei Mitbürger, die auf Polizisten geschossen haben, vom Richter sofort wieder ohne Verfahren auf freien Fuß gesetzt, weil man Angst vor muslimischen »Rassenunruhen« hatte?
a. Niederlande b. Spanien c. Österreich d. Belgien
FRAGE 15: In welchem Land kandidiert eine islamische Partei für die Regierung, deren Kandidaten sich nur in Moscheen präsentieren, nicht die Landessprache sprechen wollen und keine Interviews geben?
a. Niederlande b. Frankreich c. Belgien d. Norwegen
FRAGE 16: In welcher Hauptstadt eines europäischen Landes mussten Schwimmbad-Besucher in mehreren multikulturellen Stadtteilen unter Polizeischutz baden, weil Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis sie sonst ständig angegriffen hätten?
a. Berlin b. London c. Paris d. Kopenhagen
FRAGE 17: In welchem europäischen Land hat im Dezember 2006 zum ersten Mal eine vollverschleierte Muslima in einem bekannten Privatsender eine alternative – islamische – Weihnachtsansprache an die Bevölkerung verlesen dürfen; eine Frau, die Christen als »Ratten« bezeichnete, die Umwandlung von Gaststätten in Moscheen forderte und öffentliche Musikdarbietungen verbieten lassen möchte?
a. Italien b. Frankreich c. Großbritannien d. Schweden
FRAGE 18: Welches europäische Land hat als Erstes Scharia-konforme Staatsanleihen aufgelegt?
a. Deutschland b. Großbritannien c. Norwegen d. Italien
FRAGE 19: In welchem Land hat eine Gemeinde muslimischen Mitbürgern einen Teil des christlichen Friedhofs zur Verfügung gestellt – worauf die Muslime den Austausch der durch Christen »verunreinigten« Erde auf Kosten der Gemeinde gefordert haben?
a. Lettland b. Irland c. Schweiz d. Deutschland
FRAGE 20: In welchem Land müssen Polizisten seit 2008 Koran-Unterricht nehmen?
a. Dänemark b. Portugal c. Großbritannien d. Italien
FRAGE 21: In welchen europäischen Städten wurde 2007 das Neujahrsfeuerwerk aus Angst vor randalierenden Muslimen verboten?
a. Paris b. Brüssel c. Berlin d. London
FRAGE 22: In welchem Land hat der Erzbischof öffentlich die Einführung von Teilen der Scharia gefordert, um Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen abzubauen?
a. Niederlande b. Großbritannien c. Frankreich d. Spanien
FRAGE 23: In welcher Stadt hat eine Universitätsklinik eine Blutbank nur für Muslime geplant?
a. Utrecht b. Bremen c. Liverpool d. Lyon
FRAGE 24: In welchem Land hat eine bekannte Bankengruppe die Sparschweine aus dem Verkehr gezogen, weil diese angeblich nicht länger in eine multikulturelle Umgebung passen und junge Muslime beleidigen könnten?
a. Schweiz b. Norwegen c. Niederlande d. Deutschland
FRAGE 25: Welches Land fühlt sich von nicht-integrationsbereiten Migranten kulturell überfremdet und will alle Ausländer nach jeweils längstens sechs Jahren Aufenthalt generell in ihre Heimatländer deportieren?
a. Island b. Schweiz c. Bahrain d. Polen
Die Auslosung erfolgt unter allen richtigen Einsendungen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen, keine Barauszahlung. Die Lösungen bitte bis 11. Oktober 2008 (Einsendeschluss) mit Angabe einer Adresse, an die der Gewinn geschickt werden soll, per E-Mail oder Postkarte an folgende Adresse :
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Abt. SOS Abendland Quiz
Pfeiferstr. 52
72108 Rottenburg a. N.
oder per Mail an: info(AT)kopp-verlag.de
Die QUIZ-FRAGEN
FRAGE 1: In welchem Land wird das öffentliche Zeigen einer offiziellen Landesflagge inzwischen als Diskriminierung moslemischer Zuwanderer gesehen und kann von der Polizei mit einem Bußgeld belegt werden?
a. Schweden b. Schweiz c. Dänemark d. England
FRAGE 2: In welchem Land zahlt eine christliche Kirche seit dem Sommer 2008 Schutzgeld an Moslems, die als »Bodyguards« arbeiten, damit Kirchgänger nicht länger von Jugendlichen anderer Kulturkreise angegriffen werden?
a. Schweiz b. Dänemark c. Deutschland d. Polen
FRAGE 3: In wie vielen Jahren wird nach Angaben der jüngsten belgischen Universitätsstudie die europäische Hauptstadt Brüssel islamisch sein?
a. 15 bis 20 b. 20 bis 25 c. 25 bis 30 d. 30 bis 35
FRAGE 4: Wann etwa wird Schweden voraussichtlich eine muslimische Bevölkerungsmehrheit haben?
a. 2030 b. 2035 c. 2040 d. 2045
FRAGE 5: In welchen Städten gibt es zwar ein Rauchverbot in Restaurants, von dem allerdings Besucher islamischer Restaurants ausgenommen sind, die Wasserpfeife rauchen?
a. Vancouver b. Paris c. Rom d. Berlin
FRAGE 6: In welchem Land wird die wachsende Zahl von Vergewaltigungen durch Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis mit dem »Klimawandel« begründet?
a. Schweden b. Norwegen c. Dänemark d. Island
FRAGE 7: In welchem europäischen Land werden Muslime in arabischer Sprache darüber aufgeklärt, dass die Einheimischen nicht Menschen zweiter Klasse sind, sondern auch Menschenrechte haben? In dem betreffenden Land gibt es zudem mit öffentlichen Mitteln finanzierte Umzüge für Einheimische, die vor den Übergriffen unserer Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis den Wohnort wechseln wollen.
a. Belgien b. Dänemark c. Italien d. Frankreich
FRAGE 8: In welchem Land haben 25 Prozent der Muslime in einer von der Regierung in Auftrag gegebenen Studie Gewalt gegen andersgläubige Mitbürger in ihrer neuen Heimat als »legitim« erachtet?
a. Deutschland b. Spanien c. Schweiz d. Belgien
FRAGE 9: In welchem europäischen Land bekommen nur Muslime, die in der nach den Gesetzen des Landes illegalen Vielehe leben, staatliche Sonderzuwendungen für Zweit- und Drittfrauen?
a. Schweden b. Polen c. Deutschland d. Großbritannien
FRAGE 10: In welchem Land wurden Gefängnis-Toiletten umgebaut, weil Muslime auf Toiletten weder mit Gesicht noch mit Rücken gen Mekka gewandt sitzen dürfen?
a. Luxemburg b. Frankreich c. Deutschland d. Großbritannien
FRAGE 11: In welcher Stadt wurde 2008 der erste Wohnblock für ältere Mitbürger eröffnet, in dem alle Toiletten und auch die Betten Islam-konform ausgerichtet sind?
a. Baden-Baden b. Brügge c. Bristol d. Barcelona
FRAGE 12: In welchem europäischen Land durfte die Polizei nicht eingreifen, als junge muslimische Demonstranten öffentlich die Vergasung von Juden gefordert haben?
a. Deutschland b. Belgien c. Niederlande d. Italien
FRAGE 13: In welchen Ländern sind 70 Prozent der inhaftierten Straftäter Muslime?
a. Spanien b. Dänemark c. Italien d. Frankreich
FRAGE 14: In welchem Land wurden 2008 drei Mitbürger, die auf Polizisten geschossen haben, vom Richter sofort wieder ohne Verfahren auf freien Fuß gesetzt, weil man Angst vor muslimischen »Rassenunruhen« hatte?
a. Niederlande b. Spanien c. Österreich d. Belgien
FRAGE 15: In welchem Land kandidiert eine islamische Partei für die Regierung, deren Kandidaten sich nur in Moscheen präsentieren, nicht die Landessprache sprechen wollen und keine Interviews geben?
a. Niederlande b. Frankreich c. Belgien d. Norwegen
FRAGE 16: In welcher Hauptstadt eines europäischen Landes mussten Schwimmbad-Besucher in mehreren multikulturellen Stadtteilen unter Polizeischutz baden, weil Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis sie sonst ständig angegriffen hätten?
a. Berlin b. London c. Paris d. Kopenhagen
FRAGE 17: In welchem europäischen Land hat im Dezember 2006 zum ersten Mal eine vollverschleierte Muslima in einem bekannten Privatsender eine alternative – islamische – Weihnachtsansprache an die Bevölkerung verlesen dürfen; eine Frau, die Christen als »Ratten« bezeichnete, die Umwandlung von Gaststätten in Moscheen forderte und öffentliche Musikdarbietungen verbieten lassen möchte?
a. Italien b. Frankreich c. Großbritannien d. Schweden
FRAGE 18: Welches europäische Land hat als Erstes Scharia-konforme Staatsanleihen aufgelegt?
a. Deutschland b. Großbritannien c. Norwegen d. Italien
FRAGE 19: In welchem Land hat eine Gemeinde muslimischen Mitbürgern einen Teil des christlichen Friedhofs zur Verfügung gestellt – worauf die Muslime den Austausch der durch Christen »verunreinigten« Erde auf Kosten der Gemeinde gefordert haben?
a. Lettland b. Irland c. Schweiz d. Deutschland
FRAGE 20: In welchem Land müssen Polizisten seit 2008 Koran-Unterricht nehmen?
a. Dänemark b. Portugal c. Großbritannien d. Italien
FRAGE 21: In welchen europäischen Städten wurde 2007 das Neujahrsfeuerwerk aus Angst vor randalierenden Muslimen verboten?
a. Paris b. Brüssel c. Berlin d. London
FRAGE 22: In welchem Land hat der Erzbischof öffentlich die Einführung von Teilen der Scharia gefordert, um Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen abzubauen?
a. Niederlande b. Großbritannien c. Frankreich d. Spanien
FRAGE 23: In welcher Stadt hat eine Universitätsklinik eine Blutbank nur für Muslime geplant?
a. Utrecht b. Bremen c. Liverpool d. Lyon
FRAGE 24: In welchem Land hat eine bekannte Bankengruppe die Sparschweine aus dem Verkehr gezogen, weil diese angeblich nicht länger in eine multikulturelle Umgebung passen und junge Muslime beleidigen könnten?
a. Schweiz b. Norwegen c. Niederlande d. Deutschland
FRAGE 25: Welches Land fühlt sich von nicht-integrationsbereiten Migranten kulturell überfremdet und will alle Ausländer nach jeweils längstens sechs Jahren Aufenthalt generell in ihre Heimatländer deportieren?
a. Island b. Schweiz c. Bahrain d. Polen
Die Auslosung erfolgt unter allen richtigen Einsendungen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen, keine Barauszahlung. Die Lösungen bitte bis 11. Oktober 2008 (Einsendeschluss) mit Angabe einer Adresse, an die der Gewinn geschickt werden soll, per E-Mail oder Postkarte an folgende Adresse :
Kopp Verlag & Fachbuchversand
Abt. SOS Abendland Quiz
Pfeiferstr. 52
72108 Rottenburg a. N.
oder per Mail an: info(AT)kopp-verlag.de
Verwirrte Bionade-Trinker

Das aber mache es "für den Verbraucher immer schwieriger, Unterschiede zu erkennen", meint David Bosshart, Chef eines Forschungsinstituts namens GDI. "Die wachsende Anzahl austauschbarer Marken durch die ständige Ausweitung des Angebots im Handel verwirrt den Kunden", klagt ein "Marketingexperte" bei den "Sommertagen der Getränkewirtschaft" in Berlin. So viele verschiedene Rezepturen. So viele unterschiedliche Verpackungen. Andere Herstellung. Andere Hersteller. Selbst die Flaschen sehen verschieden aus.
Schon die DDR-Führung wusste: So viel Buntes in übertrieben langen Regalen verwirrt den Verbraucher und ist zur Ernährung grundsätzlich gar nicht vonnöten. Zeit, dass der wackere aktuelle Verbraucherschutzminister Horst Seehofer durchgreift und Einheitsprodukte durchsetzt. Ein Joghurt. Eine Biersorte. Eine Art Hose. Eine Bionade. Eine Zeitung. Und eine Kneipe mit einer Biersorte pro Viertel (Bild unten). Das reicht, mehr verwirrt den Verbraucher nur.

Titanic widmet sich dem Osten
Uni Halle!
»Sei klug, studier in Halle!« forderst Du uns via Litfaßsäule auf und lockst auf Deiner Webseite mit »10 guten Gründen«, warum wir »an der Uni Halle richtig« wären. Dabei scheinen Dir allerdings keine wirklichen zehn Gründe eingefallen zu sein: »Tango, Tennis und Theater« lassen wir nämlich nicht gelten, »eine unvergeßliche Stadt« ist glatt gelogen, wenn man »unvergeßlich« nicht wie in »unvergeßlich öde« buchstabiert, und von »Vorbildern und Visionen« haben wir immerhin schon das Vorbild, nämlich Bert Brecht, von dem der kluge Satz stammen soll, das Beste an Augsburg sei der Zug nach München.
In diesem Sinne interpretieren wir auch Deinen, Uni Halle, zehnten Grund für unseren Umzug nach Halle: »Du willst schnell hin und weg sein.« Ja, genau. Vor allem wieder weg. Ganz schnell!
»Sei klug, studier in Halle!« forderst Du uns via Litfaßsäule auf und lockst auf Deiner Webseite mit »10 guten Gründen«, warum wir »an der Uni Halle richtig« wären. Dabei scheinen Dir allerdings keine wirklichen zehn Gründe eingefallen zu sein: »Tango, Tennis und Theater« lassen wir nämlich nicht gelten, »eine unvergeßliche Stadt« ist glatt gelogen, wenn man »unvergeßlich« nicht wie in »unvergeßlich öde« buchstabiert, und von »Vorbildern und Visionen« haben wir immerhin schon das Vorbild, nämlich Bert Brecht, von dem der kluge Satz stammen soll, das Beste an Augsburg sei der Zug nach München.
In diesem Sinne interpretieren wir auch Deinen, Uni Halle, zehnten Grund für unseren Umzug nach Halle: »Du willst schnell hin und weg sein.« Ja, genau. Vor allem wieder weg. Ganz schnell!
Aufschwung vor Untergang
Ehe Google untergeht, wie es Experten hier bei PPQ seit Jahr und Tag beharrlich voraussagen, kassiert die Internetklitsche noch mal richtig ab. Am US-Markt für Online-Werbung hält Google mittlerweile Anteile von 31 Prozent - und dabei verspricht der Online-Werbemarkt auch weiterzuwachsen: Von derzeit knapp neun Prozent des Gesamt-Werbemarktes auf mehr als 15 Prozent bis 2012.
Die vier reichweitenstärksten Portale Google, Yahoo, MSN und AOL teilen sich etwa die Hälfte des Online-Gesamtmarkt, wobei die Verfolger Jahr für Jahr kontinuierlich weiter hinter Google zurückfallen. Nach Zahlen der Marktforscher von Collins Stewart, die das Verhältnis dieser vier Konkurrenten untereinander untersucht haben, liegt Google mit 57 Prozent voran, gefolgt von Yahoo mit 24, dahinter liegen AOL und Microsoft mit jeweils elf Prozent. Im Jahr 2004 hielt Google noch 30 Prozent, Yahoo 34, Microsoft 20 und AOL 16.
Die vier reichweitenstärksten Portale Google, Yahoo, MSN und AOL teilen sich etwa die Hälfte des Online-Gesamtmarkt, wobei die Verfolger Jahr für Jahr kontinuierlich weiter hinter Google zurückfallen. Nach Zahlen der Marktforscher von Collins Stewart, die das Verhältnis dieser vier Konkurrenten untereinander untersucht haben, liegt Google mit 57 Prozent voran, gefolgt von Yahoo mit 24, dahinter liegen AOL und Microsoft mit jeweils elf Prozent. Im Jahr 2004 hielt Google noch 30 Prozent, Yahoo 34, Microsoft 20 und AOL 16.
ARD: Die Kunst des Weglassens

Die "linke Netzwerk"-Seite 0815-Info hat ein schönes Beispiel ausgemacht, wie die Staatsfunker im Ersten durch Weglassen manipulieren: Auf ihrer Webseite veröffentlichte die ARD
ein Interview mit dem russischen Ministerpräsidenten Putin- ohne den geringsten Hinweis darauf, dass dieses Interview nur in Teilen wiedergegeben wird.
Im Gegenteil überschreibt die ARD dieses gekürzte Interview mit den Worten: „Neun Minuten Interview mit Wladimir Putin im Wortlaut“. Damit wird das Interview, das eigentlich 20 Minuten dauerte, nicht nur verfälscht dargestellt, nein, man verhindert so, das deutliche Aussagen Putins der Bevölkerung hierzulande vorenthalten werden, weil sie nicht ins Bild passen, das die neoliberale Einheitspresse derzeit vom Kaukasus-Konflikt zeichnen möchte.
Beispiel gefällig:
Auf die Frage, warum er (Putin, A.d.R.) sein Land mit Gewalt in diese Situation getrieben hätte, lässt die ARD Putin antworten: „Ich bin überzeugt, dass das Ansehen eines jeden Landes, das im Stande ist, das Leben und die Würde der Bürger zu verteidigen, eines Landes, das eine unabhängige Außenpolitik betreiben kann, dass das Ansehen eines solchen Landes mittel- oder langfristig steigen wird.“
Was die ARD weggelassen hat, war der kurze Disput mit Thomas Roth vor dieser Antwort, der in der kompletten Übesetzung steht:
Wladimir Putin: Was meinen Sie, wer hat den Krieg begonnen?
Thomas Roth: Der letzte Auslöser war der georgische Angriff auf Zchinwali.
Wladimir Putin: [Ich] Danke Ihnen für diese Antwort. So ist es auch, das ist die Wahrheit. Wir werden dieses Thema später ausführlicher erörtern. Ich möchte nur anmerken, dass wir diese Situation nicht herbeigeführt haben.
Erst jetzt fährt Putin fort: „Ich bin überzeugt, dass das Ansehen … usw.“ Die ARD schneidet also genau den Satz aus dem Interview, in dem der Ministerpräsident Russlands klarstellt, dass nicht Russland es war, das diesen Krieg angefangen hat, sondern Georgien. Im Dienst der guten Sache, die hier Volkserzeihung heißt, blüht die Kunst des Weglassens. Zensur? Neineinnein, die findet ja hierzulande nicht statt.
Sonntag, 31. August 2008
Es war nicht alles schlecht

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