Google+ PPQ: Fremdpflanzenzustrom: Angriff der Eindringlinge "

Freitag, 22. Juli 2016

Fremdpflanzenzustrom: Angriff der Eindringlinge

Sie heißen drüsiges Springkraut oder Riesenbärenklau und sie sind gekommen, unseren einheimischen Sorten Sonne und Nährstoffe wegzunehmen. Mitten in Deutschland leben nach einer aktuellen Erhebung des Nabu mindestens 2500 gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten: Sogenannte Neophyten, die sich ohne jede Rücksicht auf die autochthone Urbevölkerung Platz schaffen und alteingesessene Mitbewerber um Sonne, Licht und Salze verdrängen.

Eine "Bioinvasion" (Die Welt), deren "Folgen auch Menschen betreffen" können, vorerst aber für eine Umwälzung der traditionellen Natur sorgen. Die neu zu uns gekommenen Pflanzen gelten häufig als nachwuchsintensiver, geburtenstärker und umwelthärter. Das indischen Springkraut etwa produziert an die 4000 Samen, die die Pflanze mehrere Meter weit um sich schleudert, um weitere Lebensräume zu erobern. Japan-Knöterich und Sachalin-Knöterich hingegen haben so kräftige Wurzeln, dass deutscher Boden deren "enormer Sprengkraft" (BR) kaum widerstehen kann. Die beifußblättrige Ambrosie hingegen greift die deutsche Urbevölkerung direkt an: Mit Heuschnupfen, Rhinitis und Asthma wird der Lebenswille der auf Fremdbestäubung nicht eingestellten Schwächsten der Schwachen der Gesellschaft allmählich unterminiert.

Ein Vorgang, der mittlerweile deutliche Spuren in der deutschen geburtenrate hinterlässt. Dennoch aber weitgehend verschwiegen wird. "Angesichts der deutschen Geschichte, die nicht frei von dunklen, ressentimentbeladenen Kapiteln ist", sagt Simona Eiseberg von der Koordinationsstelle Invasive Neophyten in deutschen Schutzgebieten (KINIDS), "sind wir gezwungen, unserer Kampf gegen Riesen-Bärenklau, Wasserpest und Springkraut mit viel Einfühlungsvermögen zu führen." Statt großer, öffentlichkeitswirksamer Aktionen bevorzugt KINIDS den gezielten Schadstoffeinsatz gegen den Fremdpflanzenzustrom.

Einerseits fürchte die Bundesregierung andererseits Proteste aus dem Ausland, andererseits langfristige Schäden an der weltweit so gelobten deutschen Willkommenskultur, heißt es bei KINIDS. Das Sterben unter den Neuankömmlingen müsse deshalb im Stillen stattfinden, bittet Eiseberg um Verständis. Zum Ausgleich der global eintretenden Schäden engagiere sich die Koordinierungsstelle aber seit Jahren bei MAPS, dem deutschlandweiten Schutzprojekt für Kleinstgetier.

Zur Micro Animal Preservation Society (MAPS)


1 Kommentar:

Borsig hat gesagt…

Jetzt aber, das Maas ist voll ! Ein Aufruf zum Meuchelmord an zugereisten, hierhergewehten Lebensentwürfen von Mutter Natur. Ich kann Ihr Leseangebot in meiner laktosefreien-ökologisch-einwandfrei-linksliberalen-veganen-generationsübergreifenden-Aktivisten WG mit angeschlossenem Waldorf-Kindergarten und Gendertoilette,leider nicht weiterempfehlen.