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Freitag, 17. Mai 2013

Demographie: Das Ende dauert immer am längsten


Als Ursula von der Leyen noch an der Macht war, ließ sich alles gut an. Ein "Babyboom" (Tagesspiegel) war durch anhaltendes "Umdenken der Gesellschaft" ausgelöst worden, der zu "immer mehr Geburten" (dpa) führte. Doch es war nur ein Strohfeuer, wie der "2. Demographiegipfel" unter Leitung der kinderlosen Bundeskanzlerin ergeben hat.

Die neuen zahlen sind nun doch wieder die alten, für Deutschland gilt es, noch 15 Generationen von den Kindern, Enkeln und Enkelenkeln der derzeitigen Bewohner auszuhalten. Dann ist - rein rechnerisch - Schluss nicht nur mit lustig, sondern überhaupt

Von 80 Millionen Deutschen werden bei einer Geburtenrate von 1,37 Neugeborenen pro Frau innerhalb der nächsten Generation immerhin noch fast 55 Millionen, die wiederum bekommen bei gleicher Kinderzahl noch 37,5 Millionen mal Nachwuchs. Über 25,6, 17,5 und 11,7 Millionen erreicht die Zahl innerhalb der nächsten 150 Jahre bereits einen Wert von unter zehn Millionen.

Um dann anhaltend schnell, aber in absoluten Zahlen im Grunde nur noch vernachlässigbar weiter zu schwinden: Anno 2200 werden noch rund 5,5 Millionen Deutsche das neue Jahr begrüßen, anno 2300 dann nur noch knapp eine Million.

Die können dann allerdings auch langsam zusammenpacken, denn sie werden beinahe Zeitgenossen der nur noch etwa 300.000 Mitglieder zählenden Generation sein, die sich um das Jahr 2450 in den weiten und weitestgehend von der Urbevölkerung entkleideten Landschaften verliert, die einmal Deutschland waren.

Das Ende wird das immer noch nicht sein, denn das Ende - man kennt das von Pink-Floyd-Alben - dauert immer am längsten. Erst weitere 15 Generationen oder umgerechnet rund 500 Jahre später werden die letzten Deutschen endgültig verschwunden sein - von heute an gerechnet bleibt also noch ein ganzes tausendjähriges Reich lang Zeit, den Babyboom zu feiern.

Kommentare:

FDominicus hat gesagt…

Ich hoffe die Geburtenrate hat etwas mit der politischen Gesinnung zu tun. Dürfte man annehmen die Linken und Grünen und Gutmenschen sind kinderunfreundlicher (die Chancen stehen m.E. nicht schlecht, wenn man sich den Kampf gegen das Betreuungsgeld anschaut) und deren Reproduktionsrate eben noch weitaus geringer, dann muß für die nicht Gutmenschen "mehr" Luft sein und in ein paar Generationen könnten vielleicht die Gutmenschen verdräng sein.

Wenn das so wäre, könnte ich damit ganz gut leben...

Anonym hat gesagt…

Das Verschwinden der weissen Rasse aus Europa schient offenbar ein langfristiges Ziel zu sein. Mithin deshalb wurde von den linken 68-er und ihren Adepten der Feminismus in den sog. „modernen Industriegesellschaften“ installiert. Mit dieser auf Geschlechterentzweiung, Männerhass, Verächtlichmachung der Mutterrolle, Zerstörung der Familie basierenden Wahn-Ideologie wurden und werden Millionen von Frauen erfolgreich verhetzt.
Ihnen wurde wird von Kindesbeinen an eingetrichtert, dass es kaum etwas verdammenswerteres gibt, als die „klassische Geschlechterrolle“ einzunehmen, fürsorgliche Frau und Mutter zu werden, ohne hochfahrende Karriere-Intentionen, ohne gehässige Rachegelüste gegen das insinuierte pööse Patriarchat, ohne rotzfreche Quoten-Ansprüche, ohne die hochmütigen, arroganten Allüren der heutigen Tussen.
Daher werden uns unsere herzallerliebsten Bereicherer verdrängen. Deren „Reproduktions-Mentalität“ ist noch nicht von solch dekadenten Paradigmen korrumpiert. – Bis das Bundes-Hornvieh aufwacht, ist es bestimmt schon zu spät. Zur marginalisierten Minderheit wird es mutiert sein.- Und dann gute Nacht.

ppq. so hat gesagt…

irrtum. die sterben mit aus. die zahlen berücksichtigen ja alle einwohner, gleich welcher herkunft.

es ist vielmehr so, dass es ohne zuwanderer und deren kinder schneller ginge

dürte aber für uns alle kein problem sein. so lange wir leben, ist alles in butter

Anonym hat gesagt…

Großartig! Aber sicher für 90 Prozent der Bevölkerung geistig nicht zu packen. Und für 99 Prozent der Parteifunktionäre mathematisch etwa so anstrengend und unverständlich wie ein Aufsatz von Max Planck. Macht aber nix. Aber was ich faszinierend finde ist die Vorstellung, dass immer mehr Menschen nicht nur ein Leben führen nach dem Motto „Meine Kinder sollen es einmal schlechter haben“ Sondern nach dem Motto „Nachbars Kinder sollen es einmal schlechter haben _ denn meine Kinder wird es gar nicht geben“. Irre! Ich sehe wie 300000 Sklaven die Maledivenurlaube und künstlichen Hüftgelenke von Generationen nachträglich bezahlen. Wunder über Wunder! Ich sehe auch wie Einwanderer Schlange stehen, um diese Aufgabe zu erfüllen.

Anonym hat gesagt…

Großartig! Aber sicher für 90 Prozent der Bevölkerung geistig nicht zu packen. Und für 99 Prozent der Parteifunktionäre mathematisch etwa so anstrengend und unverständlich wie ein Aufsatz von Max Planck. Macht aber nix. Aber was ich faszinierend finde ist die Vorstellung, dass immer mehr Menschen nicht nur ein Leben führen nach dem Motto „Meine Kinder sollen es einmal schlechter haben“ Sondern nach dem Motto „Nachbars Kinder sollen es einmal schlechter haben _ denn meine Kinder wird es gar nicht geben“. Irre! Ich sehe wie 300000 Sklaven die Maledivenurlaube und künstlichen Hüftgelenke von Generationen nachträglich bezahlen. Wunder über Wunder! Ich sehe auch wie Einwanderer Schlange stehen, um diese Aufgabe zu erfüllen.

Teja hat gesagt…

Wenn die Berg-, Höhlen-, Wald- und sonstige Bewohner in der Zivilisation angekommen sind, werden sie von letzterer assimiliert und passen sich den Gewohnheiten an. D.h. in unserem Fall reduzieren auch sie deutlich ihre Geburtenrate. Und für das angesprochene Ende bedeutet das, dass, wenn die Zuwanderung mit dem pleite gegangenen Sozialstaat endet, jenes noch viel schneller kommt.

Anonym hat gesagt…

Ein schwacher Trost ist, daß die Träger der unsäglichen Ideologien sich am geringsten vermehren, was auch das Verschwinden dieser Hirnkacke zur Folge hat. Allerdings, so fürchte ich, werden die Vertreter der Koran- und Sharia-Gesinnung lange davor das politische Heft in die Hand bekommen, weil ihre relative Zahl stetig wächst und damit ihr politischer Einfluss.