Google+ PPQ: Je suis rien: Der, dessen Name nie genannt werden darf

Dienstag, 20. Oktober 2020

Je suis rien: Der, dessen Name nie genannt werden darf

Ein grüner Elefant ohne Namen.

Er wagte sich, verglichen mit der Mehrzahl seiner Kolleginnen und Kollegen, sehr weit vor, der tapfere deutsche Außenminister Heiko Maas. Nach dem Mord an dem französischen Lehrer Samuel Paty verkündete der deutsche Außenminister tiefe Betroffenheit über "den abscheulichen Anschlag in #ConflansSainteHonorine" - und wagte damit viel. Denn ringsum ihn blieb es still, fast schon unheimlich still. Ein dröhnendes Schweigen, aus dessen Mitte der vorwitzige kleine Saarländer herausragte wie ein Berg. 

Ein nicht nur lokales Ereignis

Zwar ordnete die "Tagesschau" die schreckliche Tat diesmal nicht als lokales Ereignis ein. Doch weder Kanzlerin noch Bundespräsident oder der früher so einfühlsame Martin Schulz, weder die scheidende noch die kommende SPD-Führung, die Grünen-Chefetage oder die Linke fanden ein Wort des Mitgefühls, des Beileids oder gar der Solidarität mit einem Mann, der das Opfer seines zivilgesellschaftlichen Kampfes um den Erhalt der Meinungsfreiheit geworden war. 

Deutschland, vor Jahren noch ein Kollektiv, das "Je suis Paris" abwechselnde mit "Je suis Amsterdam" und "Je suis sonstwas" bekannte, je nachdem, wo gerade Entsetzen angebracht war, nimmt den Tod eines Lehrers stillschweigend hin. Je suis rien. Nichts geht mehr.

Dabei war die Gelegenheit so günstig. Der "Tagesschau" zufolge nämlich führt die Spur des Attentäters, der Paty erstach und dann enthauptete, nach Russland: der Täter sei "tschetschenisch-russischer Abstammung", hieß es in der Hauptausgabe der Aktuellen Kamera. Zuschauer müssen nach Ende der Sendung zweifellos der Ansicht gewesen sein, wie immer stecke wohl der teuflische Wladimir Putin hinter dem Mord. Einzig der schmallippig ganz am Ende geschwurbelte Hinweis, Paty habe "im Unterricht Mohammed-Karikaturen gezeigt" dürfte einige im Publikum kurz irritiert haben. Insgesamt aber kam die Gemeinsinnsendung ganz im Sinne ihrer gemeinsinnfördernden Aufgabe durchweg ohne Reizworte aus - ein Vorbild, dem straff volvolinke "Die Zeit" und beinahe  schon rechtsliberale "Welt" nach Vermögen nacheiferten.

Verbale Bombe Wort mit I

Doch auch wenn alle es schafften, die verbale Bombe des Wortes mit I zu umschiffen, eleganter als die Hauptnachrichtensendung der ARD und der Außenminister lässt sich der große grüne Elefant im Zimmer nun mal nicht nicht anschauen. Es ist wie bei "Harry Potter", dem Jugendmärchen um den maasbrilligen Zauberlehrling, den seine Erfinderin J. K. Rowling dazu verurteilt hat, ein Leben lang gegen Tom Vorlost Riddle zu kämpfen, eine Verkörperung des Bösen, die "Lord Voldemort" genannt werden würde, dürfte man seinen Namen denn aussprechen. 

Das aber ist zwar nicht verboten, wird jedoch einfach nicht gemacht um nicht Unheil heraufzubeschwören. Selbst in der Zaubererzeitung "Der Tagesprophet" - eine Mischung aus "Zeit", "Welt" und "SZ" - ist Voldemort üblicherweise „Du-weißt-schon-wer“ oder „Der, dessen Name nicht genannt werden darf“. Ins Maas-Deutsch des trotzigen Selbstbetruges übersetzt irgendwas mit "Terror, Extremismus und Gewalt", als "Tagesschau"-Meldung zur Schadensminimierung wird daraus eine Mischung aus Paris, schlimm und "russisch-tschetschenischer Mann". 

Die Taz schert aus

Wer nicht genannt werden darf, keinesfalls, ist weitgehend klar, nur der Taz nicht, die aus der fest geschlossenen Front der Demokraten ausschert und versucht, Klicks mit einer Überschrift aus Reizworten zu sammeln. Davon abgesehen aber ist die Einigkeit groß. Obwohl sich die gesamte Muggelwelt der EU spätestens seit Mai 2015 im Krieg mit dem ewig Ungenannten befinden soll, ist längst vorsichtige Ignoranz an die Stelle der früheren fröhlichen Betroffenheitsselfies am Anschlagsort getreten. Da das "Wer" hier wie selbstverständlich das "Warum" erklären würde, verfällt die Politik wie Heiko Maas in karge Worten und der Rest der deutschen Parteiführer in alarmierendes Schweigen. 

Die steinzeitliche Ideologie, deren Name nicht genannt werden darf, weil sie selbstbewusst begehrt, ein vollwertiger Aberglaube mit guten Absichten zu sein, wird zum mächtigen dunklen Zauber. Nicht nur, dass ihre Ikonen, Propheten und ihr heiliges Buch sich außerhalb der Möglichkeit jeder Kritik befinden. Nein, das, dessen Name nicht genannt wird, findet sich wie die Seele von Lord Voldemord  in allerlei Gegenständen versteckt, die im Harry-Potter-Buch "Horkruxe" genannt werden. In Muggel-Deutschland sind sie verbale Codes, mal "junge Männer", mal "Terrorist", mal "Clanmitglied", mal "Einzeltäter" oder "Partyszene". Niemand nennt den Namen. Jeder weiß ihn zu lesen.

Ein freies Land mit freien Menschen, die ihre Meinung frei äußern. "Von diesem Punkt an werden wir das feste Fundament der Tatsachen verlassen und gemeinsam durch die trüben Sümpfe der Erinnerung in das Dickicht der wildesten Vermutungen reisen", sagt Dumbledore in Potter-Band 6.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Auch das Handelsblatt tanzt aus der Reihe, statt korrekt von 'mutmaßlich terroristischen Motiven' (Die Welt) zu berichten, übernimmt man dort Macrons postkoloniale Zuschreibungen und schreibt von einem 'islamistischen Mordanschlag'.

https://www.handelsblatt.com/politik/international/terrorismus-islamistischer-mordanschlag-auf-lehrer-erschuettert-frankreich/26284498.html?ticket=ST-3091203-Cdzktn3vPejATXeBawxj-ap3

Die Anmerkung hat gesagt…

Es war aber ein islamisch konnotierter Mordanschlag. Istisch haben Vollhonks wegen der Diversität erfunden.

Die Anmerkung hat gesagt…

Es ist ja nicht so, daß nur die deutsche Presse fertig hat. Man darf ruhig auf Trump und die von geführte Presselandschaft verweisen.

web.archive.org/web/20201016202412/https://www.nytimes.com/2020/10/16/world/europe/france-decapitate-beheading.html

NYT

French Police Fatally Shoot Man Who Beheaded Victim on the Street
----
ZEIT ONLINE @zeitonline

In Frankreich haben viele Menschen bei Demonstrationen ihre Trauer und Empörung über den Tot an einem Lehrer kundgetan. #jesuisprof
-----
Ganz schlimm. Die müßte man razzien und einsperren, die sowas verbrechen. Nein, die sind unter Garantie kein Prof, sonder der unterste Dreck auf der Müllhalde (yogadings) der deutschen Schmierfinkenbranche.

ppq hat gesagt…

das handelsblatt hat mich auch entsetzt.in einer reihe mit der TAZ. da muss man sich doch fragen, ob das noch unser tief gespaltenes deutschland ist, wie wir es kennen?

Jodel hat gesagt…

Das traurige ist ja, das sie in Frankreich vielleicht einen Schritt weiter sind mit der korrekten Benennung der Fakten. Das dort aber, genau wie bei uns, keinerlei Konsequenzen aus dieser Einsicht folgen werden betrübt um so mehr. Da ist es mir lieber, es fehlt schon an der Einsicht. Das ist allemal leichter zu ertragen.

Till Sitter hat gesagt…

Zitat: "Nicht nur, dass ihre Ikonen, Propheten und ihr heiliges Buch sich außerhalb der Möglichkeit jeder Kritik befinden."

Halten Sie die unsäglichen "Karikaturen" wirklich für Kritik? Als zivilisierter Mensch kann man kritisieren, ohne zu beleidigen. Man kann mit der überwiegenden Mehrheit der Muslime sehr wohl kritisch über den Islam reden, ohne den Kopf zu verlieren. Wenn man dann noch offen genug ist, sich deren Argumente anzuhören, bekommt man vielleicht sogar ein ganz anderes Bild vom Islam als das, welches auch hier im Beitrag vermittelt werden soll. Für mich ist es auch ein Rätsel, wie man zum Mörder werden kann, nur weil man beleidigt wurde, aber es bleibt der Fakt, dass nur einzelne, die sich für Muslime halten, zum Mörder werden. Angesichts der zig Millionen Muslime in Europa kann man wohl sagen, dass solche Taten im Grunde eben nichts mit dem Islam zu tun haben. Was weiß man eigentlich sonst noch über den Täter, außer dass er sich für einen Muslim gehalten hat? Wie verlief seine Sozialisierung? Gab es die überhaupt oder gehörte er zu den unzähligen Abgehängten, die in den Banlieues herumgammeln, ohne am wirklichen Leben teilhaben zu können? Wenn nun Jemand kommt und sagt, die können ja, wenn sie wollten, lache ich ihn oder sie aus. Es braucht in jedem Fall mehr als nur Muslim zu sein, um zum Mörder zu werden. Das beweisen mehr als 1,5 Millarden Muslime jeden Tag. ��

Anonym hat gesagt…

>Für mich ist es auch ein Rätsel, wie man zum Mörder werden kann, nur weil man beleidigt
>wurde,

Für Pedanten: Der Mörder des Lehrers wurde nicht beleidigt, sondern eine imaginäre Gestalt, in deren Diensten sich der Mörder sah.

Weil Sie nicht zum Mörder werden können, nur weil eine eingebildete Figur beleidigt wurde, hat keinerlei Belang für die Ummah; nicht für die potentiellen Täter, nicht für die Propagandisten des Mordens, und natürlich vor allem nicht für die Opfer.

Anonym hat gesagt…

Oh sorry, nach nochmaligem Lesen:

Dass Sie nicht zum Mörder werden können, nur weil eine eingebildete Figur beleidigt wurde, hat keinerlei Belang für die Ummah; nicht für die potentiellen Täter, nicht für die Propagandisten des Mordens, und natürlich vor allem nicht für die Opfer.

Till Sitter hat gesagt…

"Für Pedanten: Der Mörder des Lehrers wurde nicht beleidigt, sondern eine imaginäre Gestalt, in deren Diensten sich der Mörder sah."

Nun, zumindest sind wir uns schon mal einig, dass eine Beleidigung stattgefunden hat. Fühlen Sie sich nicht beleidigt, wenn ich bspw. Ihre Mutter beleidigen würde? 🤔

Anonym hat gesagt…

Sehr gut, Till Sitter. Wir dürfen nicht pauschalieren. Also lasst uns unterscheiden zwischen Kopfabschneidern und Kopfabschneideristen

Anonym hat gesagt…

>Fühlen Sie sich nicht beleidigt, wenn ich bspw. Ihre Mutter beleidigen würde?

Ich rede von imaginären Gestalten, und Sie von meiner Mutter. Das können Sie in Ihrer Moschee bei Ihren Schülern machen, die Kategorien noch nicht auseinanderhalten können, aber hier können wir das gleich beenden.

Die Anmerkung hat gesagt…

Ich kenne Tilsiter nur als Käse.

Die Anmerkung hat gesagt…

Und gibt es eigentlich schon eine Stellungnahme von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier oder Kirchenführer Heinrich Bedford-Strohm zu diesem islamischen Mord, dessen Ruchlosigkeit jeden anständigen Menschen erschüttern muss? Mir scheint das alles irgendwie entgangen zu sein.

https://www.achgut.com/artikel/der_gekoepfte_lehrer_wo_sind_sie_herr_steinmeier
-----
islamischer Mord

Mir geht das Herz auf. Ein venunftbegabtes Tier.

Anonym hat gesagt…

Aktuelle Wortmeldungen von und zu Steinmeier gibt es exklusiv nur bei der zellerzeitung.de
So vernunftbegabt sind sie dann doch nicht.

Gerry hat gesagt…

Herr Sitter begreift es (noch) nicht. Der Lackmustest läuft folgendermassen ab: Spaziere mit einer abwertenden, die Gefühle von Christen verletzenden Karikatur Jesu durch Paris und mit einer analogen Karikatur Mohammeds durch Bagdad. Welche Aktion hat die mit Abstand die höheren Überlebenschancen?

Es ist ein Fakt, dass die Denk- und Lebensweise der Ungenannten inkompatibel zur gewachsenen europäischen Gesellschaftskultur ist und bleibt. Da können die Linken behaupten wie sie wollen, durch sozialisierende Teilhabe würde sich das bei ihnen in der Birne ändern. Die nächsten grauenhaften, uns vor 30-40 Jahren völlig fremdartig seienden, Gewaltaten werden passieren. Begleitet von den immer gleich lautenden Beileidsbekundungen der rechts hinten im Panzerwagen Sitzenden, chauffiert von persönlichen Leibwächtern.

Till Sitter hat gesagt…

"Ich rede von imaginären Gestalten, und Sie von meiner Mutter. ... aber hier können wir das gleich beenden."

Wir müssen das sogar beenden, es macht ja keinen Sinn mit jemandem zu diskutieren, der Mohammed für eine imaginäre Gestalt hält. Oder verwechseln Sie ihn nur mit Jesus, der in der Tat nicht wirklich nachweisbar ist?

@Gerry, ich begreife sehr wohl was Sie meinen und ich habe auch nie bestritten, dass solche Karikaturen den Kopf kosten können. Was ich anzweifle und oben auch das Argument dafür geliefert habe, ist, dass es etwas mit dem Islam zu tun hat, eben weil die überwiegende Mehrheit von immerhin anderthalb Milliarden Muslimen keine Köpfe abschneidet oder sonstwie durch Gewalt auffallen. Muslime leben hier schon locker seit 200 Jahren. Wie kan man da von Inkompatibilität sprechen?. Wo kommen die Probleme also plötzlich her? Ich habe zur Diskussion gestellt, ob die Ursache woanders liegen könnte. Die Antworten darauf sind wie immer bezeichnend, niemand geht konkret darauf ein. Mangelt es an Bildung oder an Diskussionsbereitschaft? 🤔

ppq hat gesagt…

abschließend: Gegen Pauschalurteile: Auch viele friedliche Nazis!

Anonym hat gesagt…

Empörung über den Tot an einem Lehrer --- Wiederlich, einfach wiederlich. Wann höhrt dieser Spuck auf?

Anonym hat gesagt…

Ich stimme Till Sitter nur insofern zu, daß die sogenannten Karikaturen geschmackloser Euf sind, die ersten wurden ja übrigens von (((interessierter Seite)))* in einer dänischen Zeitung veröffentlicht, der Rest ist - Käse.
*Immer schön mit Theodor Fontane fragen: Wat soll der Unsinn? Oder: Cui bono?

Till Sitter hat gesagt…

"... der Rest ist - Käse."

Warum ist das Käse? Wenn ich so falsch liege, warum klärt mich niemand auf?

Anonym hat gesagt…

Mir macht das Angst das unser Staat nicht einmal versucht uns vor solchen Monstern zu schützen. (Pipi)

Mir macht eher diese Rechtschreibung Angst. Noch vor dreißig Jahren galt ein Erwachsener, der das und daß nicht auseinander kann, als grenzdebil.

Anonym hat gesagt…

Anonym Anonym hat gesagt...
Empörung über den Tot an einem Lehrer --- Wiederlich, einfach wiederlich. Wann höhrt dieser Spuck auf?

Oktober 20, 2020



mir platzt gleich der Kragen .


Reichsgrammatiknapola

Anonym hat gesagt…

Wenn ich so falsch liege, warum klärt mich niemand auf?

Vor wenigen Tagen brachte hier jemand einen Spruch von Voltaire, so mir bis daher fremd war, aber wohl gefiel: Die Menschen sind meschugge, und die, welche glauben, sie davon heilen zu können, sind am meschggensten. Wahr, wahr.

ppq hat gesagt…

in aller kürze vielleicht: der islam von vor 200 jahren ist nicht der von heute, das ist uns beiden sicher klar. und so, wie er heute ist, ist er eben gehalten, wie jede totalitaristische ideologie einigen anhängern die rechtfertigung zu geben, gewalttätig zu werden, um die von der ideologie vorgegebenen ziele zu erreichen.

das findet sich so im kommunismus, im faschismus und eben auch im islamimus. dabei spielt gar keine rolle, dass die mehrheit der anhänger des glaubens friedlich sind. das grundproblem liegt dort, wo eine idelogie den raum öffnet, so dass eine minderheit zur annahme gelangt, es sei notwendig, richtig und gut, die von der ideologie benannten ziele nicht nur mit verbalen, sondern auch mit brutalen mitteln zu erreichen.

aus meiner sicht spielt es dabei gar keine rolle, ob das richtig oder falschverstanden ist. wichtig ist allein, dass die möglichkeit besteht (das ist ja sichtlich so). und natürlich dass die friedliche mehrheit allem anschein nach keinerlei grund oder anlass sieht, sich deutlich und immer wieder von solchen exzessen abzugrenzen. dazu kommt, dass die abgrenzung der ideologischen führer des glaubens meinen, es sei ausreichend, zu betonen, man habe damit gar nichts zu tun.

wer denn sonst?

Till Sitter hat gesagt…

ppq schrieb: "aus meiner sicht spielt es dabei gar keine rolle, ob das richtig oder falschverstanden ist. wichtig ist allein, dass die möglichkeit besteht (das ist ja sichtlich so)."

Mit dem Argument muss man auch das Christentum beschuldigen, eine Religion der Gewalt zu sein. Man denke nur an Breivik, der in seinem Pamphlet 62 mal Jesus und 330 mal Gott ins Spiel bringt. Oder an die Irren von God's Army, die Abtreibungsärzte ermorden. Es gibt unzählige Beispiele für christlich motivierten Terrorismus. Es geht mir nicht darum, den Islam zu verteidigen, ich lehne grundsätzlich alle Religionsgemeinschaften sowie auch Parteien ab, weil sie nicht der Einheit, sondern der Spaltung dienen. Eben diese Spaltung geschieht in höchstem Maße, wenn man den Islam und damit die Muslime für die Taten von Verrückten verantwortlich macht. Wie soll man so jemals Frieden untereinander finden?

ppq: "und natürlich dass die friedliche mehrheit allem anschein nach keinerlei grund oder anlass sieht, sich deutlich und immer wieder von solchen exzessen abzugrenzen."

Das ist so nicht wahr, es gab schon genug Aktionstage, an denen sich friedliche Muslime von jeglicher Gewalt distanziert haben. Muss man das immer wieder, wenn die Grundhaltung klar ist und einem sowieso nicht geglaubt werden will? Gerade die negative Einstellung, die durch Propaganda immer mehr um sich greift, schafft immer mehr Radikale oder zumindest Muslime, die sich immer mehr abwenden und für sich bleiben. Im Tagesspiegel bringt es ein Autor auf den Punkt:

https://www.tagesspiegel.de/meinung/islam-und-gewalt-in-allen-religionen-gilt-die-goldene-regel-auch-fuer-muslime/12631362.html

Meine Erfahrung als alter Mann ist, dass der Islam grundsätzlich von Leuten abgelehnt werden, die überhaupt keine Muslime kennen, mit Argumenten, die sie nur aus der Hetzpresse haben. Widerlich!

Till Sitter hat gesagt…

"Die Menschen sind meschugge, und die, welche glauben, sie davon heilen zu können, sind am meschggensten."

So ein Schwachsinn. Vielleicht sollten Sie sich mal die Mühe machen, hin und wieder eine Suchmaschine zu bemühen, um den Wahrheitsgehalt einer Aussage zu überprüfen, bevor Sie es weitertragen. Die Logik sagt einem schon, dass ein Voltair wohl kaum jiddische Ausdrücke gebraucht hätte. Deshalb habe ich eine Suchmaschine bemüht und konnte nicht fündig werden. Nicht mal das Wort "meschuggensten" lässt sich finden, wahrscheinlich, weil es das gar nicht gibt. 😉

Die Anmerkung hat gesagt…

>> Mit dem Argument muss man auch das Christentum beschuldigen, eine Religion der Gewalt zu sein.

Exakt so ist es. Die Christisten sind seit Anbeginn der Huldigung höher Wesen entweder Halsab- oder Cuponschneider gewesen. Sind sie immer noch. Ein Feldkaplan hat in einer Armee nichts verloren, es sei denn, der christliche Segen ist wichtig für den Endsieg oder Ablaß für die Mordtat des Soldaten.

Till Sitter hat gesagt…

Die Anmerkung schrieb: "Exakt so ist es. Die Christisten sind seit Anbeginn der Huldigung höher Wesen entweder Halsab- oder Cuponschneider gewesen. Sind sie immer noch."

Wieder der selbe Fehler. Es sind nicht DIE Christen. Keine Religion kann sich freisprechen von Verrückten, auch nicht das Judentum und mittlerweile nicht mal mehr die Buddhisten. Wer nicht durch Erziehung und Umwelt die humanistischen Werte in sich hat, wird auch durch die Zugehörigkeit zu einer Religion kein besser Mensch.