Donnerstag, 14. Februar 2008

Mordor oder Moskau

Wer hats gesagt?

"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."

Global Warming Stress Syndrome (GWSS)

Das GWSS zeichnet sich durch folgendes aus: "Betroffene Patienten leiden häufig unter der fixen (Wahn-)Vorstellung, dass die Menschheit für jegliche negative Entwicklung verantwortlich sei, weiters leiden sie unter zwanghaftem Händeringen, Durchfall, suchtartigem Internet-Verhalten, wie dem Lurken in Diskussionforen nach neuen Beweisen, dem Schreiben von Kommentaren, wie “Es ist ein Konsens!” - “Es gibt einen Konsens!” und dem Sendungsbewusstsein, Foren oder Online-Enzyklopädien nach Ungläubigen (so genannten Skeptikern) zu durchsuchen, die es zu bekehren gelte. Begleitet werden diese Symptome vom irrationalen Verlangen nach der Messung des persönlichen “Carbon Footprints” und des zwanghaften Handelns mit Emissionszertifikaten. Das beunruhigendste Symptom sei jedoch der Drang, in der Öffentlichkeit idiotische Kommentare abzugeben, welche die Globale Erwärmung für nahezu jedes x-beliebige Ereignis verantwortlich macht." mehr hier.

Beck, mal anders

ich wusste gar nicht, dass beck jetzt auch phänomenale pop-musik produziert. ein allround-talent eben.

Leider ohne Neiber

Schlechtes Timing, Geplapper statt Plan: Die niedersächsische Landtagsabgeordnete Christel Wegner ist für eine Wiedereinführung der Stasi direkt nach der Machtübernahme durch die fortschrittlichen Kräfte in Deutschland. Dem ARD-Politikmagazin "Panorama" vertraute die Parlamentarierin der "Linken", im Hauptberuf Versicherungsvertreterin, an, dass ein neuer Arbeiter- und Bauernstaat zwingen Schutz vor "reaktionären Kräften" brauche, wie ihn die Staatssicherheit einst garantiert habe. "Ich denke, wenn man eine andere Gesellschaftsform errichtet, dass man da so ein Organ wieder braucht, weil man sich auch davor schützen muss, dass andere Kräfte, reaktionäre Kräfte, die Gelegenheit nutzen und so einen Staat von innen aufweichen", sagte sie.

Leider wird der frühere Staatssicherheitschef Gerhard Neiber einer der Stellvertreter von Stasi-Minister Erich Mielke, beim Wiederaufbau von Schild und Schwert nicht mehr helfen können, denn Neiber starb justament zum Zeitpunkt der erfeulichen Ankündigung im Alter von 78 Jahren in einer Berliner Klinik. Dass das ausgerechnet vom Eulenspiegel-Verlag mitgeteilt wurde, für den Neiber gerade an einem unterhaltsamen Buch über seine Tage mit der RAF schrieb, mag als erneuter Beleg dafür gelten, dass Gott Humor hat.

Thor Steinar sei Dank: EM-Fest ohne Fahnen

Wenn das nicht mal eine neue Idee ist! Norwegen hat den Brandenburger Pulloververkäufer Mediatex wegen der „widerrechtlichen Verwendung staatlicher Hoheitszeichen“ auf Produkten seiner Marke "Thor Steinar" angezeigt. Damit will das Land verhindern, dass die bei Neonazis beliebte Marke weiterhin die norwegische Flagge auf ihre Textilien druckt und für Werbezwecke missbraucht. Rückenwind für den Staatsanwalt kommt vom deutschen Markengesetz: Danach dürfen offizielle Staatssymbole nicht zur Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen benutzt werden.

Das trifft auch den Kaffeeröster Tchibo hart, auf dessen mutmaßliche Funktion als Ersatzausstatter von Anhängern nordischer Lebensart wir bereits hingewiesen hatten,. Manche Filiale hatte in Aktionswochen mehr norwegische Fahnen zu bieten als ganz Mo i Rana.

Doch durch die plötzliche Entdeckung des deutschen Markenrechts im Kampf gegen den Rechtsradikalismus von Wollpullovern öffnet sich im Vorfeld der Fußball-EM noch ein unüberschaubar viel weiteres Feld für allerlei Ermittlungen und komische Klagen zur Unterhaltung des Publikums. Wegen der illegalen Kennzeichnung von T-Shirts mit Aufdrucken der Staatsflaggen von Schweiz, Österreich, Griechenland, Deutschland und so weiter drohen allen großen Handelsketten von Kaufhof bis Karstadt, H&M bis Aldi demnächst Hausdurchsuchungen, Haft und Schadenersatz.

Die EM wird dann erstmals ohne markenrechtlich bedenkliche Bekleidung mit strafwürdig aufgebrachten Staatssymbolen ausgetragen. Eine offene Frage ist nur noch, ob das Spielen in einer Fußballmannschaft eine Dienstleistung ist, bei der das Verwenden von offiziellen Staatsymbolen nach dem Markenrecht dann auch für die DFB-Vertretung genehmigungsbedürftig wäre. Der Deutsche Fußballbund konnte auf PPQ-Anfrage ad hoc keine Antwort darauf geben.

Harte Hand für Hautfarbendiebe

Seit der von Hessens Ministerpräsidenten Roland Koch ausgelösten Debatte um die Jugendkriminalität in Deutschland herrscht parteiübergreifend Konsens, dass schärfere Strafen generell nichts bringen. Deshalb haben Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern jetzt im Bundesrat einen gemeinsamen Gesetzesentwurf vorgelegt, der zum Ziel hat, die Bestrafung für Straftaten zu verschärfen, "die im Zusammenhang mit Fremdenfeindlichkeit, Nationalitätszugehörigkeit, Religionszugehörigkeit, Hautfarbe, Weltanschauung, sexuellen Orientierung oder Behinderung verübt werden" (dpa).

Offensichtlich dem dringenden Rat des wegen seiner "Töpfchen-These" bekannt gewordenen Hannoveraner Kriminologen Christian Pfeiffer folgend, lieber "in Schulen statt in Gefängnisse" zu investieren, sieht der Antrag vor, in Zukunft "bei ausgewählten Delikten" (dpa) auf die bisher vorgesehenen Geld- und Bewährungsstrafen zu verzichten und stattdessen sofort und ausschließlich Freiheitsstrafen zu verhängen. Hautfarbendiebe und Religionsangehörige, sexuell Orientierte, Leute mit einer Weltanschauung und Menschen mit Nationalität können dann schon mal das kleine Köfferchen packen.

Apokalypse ohne Themse

Ein atemberaubendes Bild des post-apokalyptischen London: Anno 2038 könnte die britische Hauptstadt so aussehen, wenn die Klimakatastrophe hält, was Politiker versprechen. Wo die Themse geblieben ist, nachdem der Meeresspiegel um acht Meter anstieg, muss noch geklärt werden.

Judas ja, Jesus nein











Jesus-Creme und Christus-Badeschaum funktionieren in Singapur wie Mohammed-Badetücher in Islamabad: Nachdem strenggläubige Katholiken gegen Hautpflegeprodukte der Marke "Jesus" protestierten, nahm die Herstellerfirma die gerade eingeführten Artikel wieder aus den Regalen. Bei den strenggläubigen Katholiken in Spanien bleibt "Judas"-Bier allerdings vorerst ebenso noch erlaubt wie Zucker aus der Firma Cash Jesuman.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Wolle gefährdet Verfassung

Vernichtender Schlag im „Kampf gegen rechts“ (Innenminister Hövelmann): Ein „in der rechten Szene beliebter“ (dpa) Klamottenladen im Magdeburger Hundertwasser-Haus muss nach einer Entscheidung des Magdeburger Landgerichts geräumt werden. Die fünfte Zivilkammer des Gerichts hatte in einer mutigen Entscheidung der Räumungsklage des Vermieters Gero AG stattgegeben, die vorgebracht hatte, „vom Betreiber des Ladens über dessen Warenangebot getäuscht worden“ zu sein. Der Betreiber hatte vor Abschluß des Mietvertrages behauptet, Outdoor-Kleidung verkaufen zu wollen und das auch getan.

Die aber stammt von der Brandenburger Modemarke «Thor Steinar», die als Lieblingspullovermarke von Rechtsradikalen seit mehreren Jahren energisch bekämpft wird. Nach ersten Protesten war das Logo der Marke bereits 2002 als verfassungsfeindlich verboten, später aber wieder zugelassen worden, als sich die Auffassung durchsetzte, dass Wolle allein wenig geeignet ist, die demokratische Grundordnung zu vernichten. Einen Tag vor der Entscheidung der Magdeburger Zivilrichter hatte dann auch das Oberlandesgericht in Dresden entschieden, das umstrittene alte Logo von Thor Steinar biete keinen Anlass für ein Verbot oder eine strafrechtliche Verfolgung.

Dem Magdeburger Verkäufer war dennoch bereits am Tag der Filialeröffnung Ende Juli 2007 fristlos gekündigt worden. Die Gero AG, "die Muttergesellschaft des katholischen Siedlungswerks St. Gertrud" (dpa), reagierte damit auf Protestdemonstrationen, an denen Innenminister Holger Hövelmann und Justizministerin Angela Kolb (beide SPD) engagiert teilnahmen, und kritische Medienberichte, die das Tragen von Thor Steinar-Jacken durch strohdumme Fußball-Skinheads als eine Art Vorabend der erneuten Machtergreifung faschistischer Horden hatten erscheinen lassen.

Der Mieter pocht jedoch auf die Einhaltung seines Dreijahresvertrags und berief sich darauf, dass die von ihm angebotene Ware nach geltendem Recht ohne Einschränkung frei handelbar ist, er also gar nicht verpflichtet gewesen sei, seinem Vermieter mitzuteilen, was er im Einzelnen anzubieten gedenke.

Noch vor zwei Wochen hatte das Magdeburger Gericht den Eindruck gemacht, es wolle sich dieser Rechtsauffassung anschließen. Bereits ein Gerichtsbeschluss "zur Vorbereitung der Parteien" vom 22. Oktober 2007 verwies auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Brandenburg aus dem Jahr 2005: "Das ehemalige Markenlogo der Marke ´Thor Steinar´ erfüllt nicht den Tatbestand des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen", hieß es dort.

Dann wurde die Urteilsverkündung, ursprünglich für den 30. Januar anberaumt, verschoben. Und nun folgt die Kehrtwendung - einen Tag nach dem völlig gegenläufigen Urteil von Dresden, nach dem es sich bei Thor Steinar um eine allenfalls moralisch anrüchige Marke handelt. Sachsen-Anhalts bei der NVA ausgebildeter Innenminister Holger Hövelmann freute sich über den gewagten Urteilsspruch, und kündigte an, das seine Beamten das Tragen von Thor Steinar-Kleidung mit altem Logo weiter verfolgen werden.

Hövelmann, durch gefälschte Statistiken ins Zwielicht geraten, nimmt damit eine Ankündigung zurück, die Klaus Tewes von der Generalstaatsanwaltschaft Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr gemacht hatte. Damals hieß es, man klage „das alte Logo an, weil ein hinreichender Tatverdacht in Bezug auf das Verwenden von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen besteht." Das Zeichen würde sich an Symbole verbotener Organisationen stark anlehnen und könnte somit verwechselt werden. An dieser Sichtweise werde man festhalten, bis das Urteil des Oberlandesgericht Dresden vorliege. "Sollten die Sachsen zu einem anderen Urteil kommen als Sachsen-Anhalt, lassen wir auch die Hände davon", meinte der Staatsanwalt, der jetzt wird eifrig zurückrudern müssen, will er Holger Hövelmann nicht in Erklärungsnöte bringen: Was in Sachsen erlaubt ist, bleibt in Sachsen-Anhalt strafbar, was in Brandenburg wie eine Jacke aussieht, wird in Sachsen-Anhalt zur Straftat – Verfassungswirklichkeit in Deutschland anno 2008.

Jacques Juillard spricht

"Das Wort Linksintellektueller war lange Zeit ein Pleonasmus, heute wird es zu einem Oxymoron."

Reschpeckt und Rosen

Es ist die Religion des Friedens und der Toleranz, eine Lehre für Männer wie den islamistischen türkischen Präsidenten Erdogan, die wie Ghettokids herumlaufen, von anderen "Reschpeckt" für die eigenen Sprache und Kultur fordern. Und daheim verbieten, Kurdisch in der Schule zu lehren oder, wie jetzt in Saudi-Arabien, den Valentinstag zu feiern. Die Regierung des wahabitischen Ölreiches hat eben alle Blumen- und Geschenkartikelhändler im Land aufgefordert, sämtliche roten Artikel aus dem Sortiment zu nehmen. Zur Begründung hieß es, der Feiertag sei Sünde.

"Als Muslime sollten wir keine nicht-muslimischen Feiertage zelebrieren, vor allem nicht, wenn sie zu unmoralischen Beziehungen zwischen unverheirateten Männern und Frauen auffordern", sagte Scheich Khaled Al-Dossari, ein Gelehrter für Islamische Studien. Damit das Frieden und Toleranz fördernde Verbot des einst von einfallsreichen Blumenhändlern erfundenen Festtages auch durchgesetzt wird, führt die Religionspolizei Razzien durch und beschlagnahmt Rosen, Geschenkpapier und Teddys. Dadurch ist der Preis für eine Rose inzwischen auf umgerechnet elf Euro gestiegen. Was sagen wir da? Reschpeckt!

Kein Leder mehr für Legastheniker

Die kostenlose Online-Enzyklopädie Wikipedia hat den traditionsreichen Brockhaus ermordet. Ab dem 15. April wird der Mannheimer Brockhaus-Verlag seine wuchtige "Brockhaus Enzyklopädie" mit mehr als 300.000 Stichwörtern online kostenlos anbieten und versuchen, Einnahmen aus Werbung zu generieren. Auf Papier kostete die 30-bändige Ausgabe mit rund 24.500 Seiten bislang mindestens 2670 Euro, jahrzehntelang ernährte sie ein Heer von fahrenden Lexikonverkäufern. "Die 21. Auflage der Enzyklopädie war voraussichtlich die letzte - ab jetzt findet alles online statt", sagte ein Sprecher zum Aus. Nicht erwähnt wurde, was aus den unermüdlichen Hausierern werden soll, die es immer wieder schafften, 45-jährigen Legasthenikern das gesammelte Weltwissen in Leder gebunden anzudrehen.

"Wir dachten, wir könnten in der Printwelt noch einmal richtig glänzen. Doch wir mussten einsehen, dass die Leute im Internet suchen"
, sagte Verlagschef Ulrich Granseyer, der dabei natürlich einem Irrtum unterliegt, wie Experten hier bei PPQ immer wieder betonen: Die Zukunft liegt bei den Medien, die zerfaserte Baumreste mit Tinte bedrucken. Horst Seehofer, Peer Steinbrück und Kurt "Mecki" Beck jedenfalls werden, sobald die Zahl der entlassenen Brockhaus-Vertreter bekannt wird, zum Boykott des neuen Online-Lexikons aufrufen.

Hugo im Hungerstreik

Weil der Ölkonzern Exxon gegen sein Land vor Gericht gezogen ist, um Entschädigungszahlungen für von ihm im vergangenen Jahr enteignete Ölförderanlagen zu erstreiten und dort vorläufig auch noch gewonnen hat, bockt Venezuelas Diktator Hugo Chavez jetzt. Exxons Klage, nach der ein britisches Gericht 12 Milliarden venezuelanischer Auslandsguthaben eingefroren hatte, sein "ein Akt des juristischen Terrorismus", sagte der Anführer der "Bolivar Revolution", der neben Exxon auch Total (Frankreich), StatoilHydro (Norwegen) und ConocoPhillips (USA) enteignet hatte.

Die Rechnung, dass anschließend alle Einnahmen über dei staatliche Gesellschaft PdVSA in den Staatshaushalt fließen könnten, hatte Chavez allerdings ohne die Realität gemacht. In der geht die Erdölproduktion in Venezuela seit Jahren stetig zurück, weil Großinvestitionen fehlen, um Raffineriekapazitäten aufzubauen. Auch will keine Bank Venezuela Geld leihen, um den Orinoko-Gürtel zu erschließen. Dort sollen die weltweit größten Erdölreserven lagern. Da Chavez die derzeit noch sprudelnden Einnahmen aus dem Ölgeschäft verwendet, um seinem von einer riesigen Inflation geplagten Volk wenigstens stellenweise Entlastung zu verschaffen, bleibt kein Geld für Direktinvestitionen.

Die Klage von Exxon bedroht die auf Bestrafung und Geschenken beruhende Herrschaft des selbsternannten neuen Bolivar. Umso heftiger reagiert Chavez: Den USA, dei neun Prozent ihres Öls aus Venezuela beziehen, will er "keinen Tropfen" mehr liefern. Und weil seine Regierung nicht in der Lage ist, die durch staatliche Preisbeschränkungen verursachte Lebensmittelknappheit im Lande zu beenden, droht er jetzt auch ausländischen Lebensmittel-Konzernen mit der Enteignung.

Sowohl die italienische Parmalat-Gruppe als auch der Schweizer Nestlé-Konzern würden "Milch stehlen", sagte Präsident Hugo Chávez. Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, dass Nestlé oder Parmalat "etwa, indem sie Geld im Voraus bieten" alle Rohmilch aufkauften und die staatlichen Molkereien ohne den Rohstoff dastünden, dann sei das "Sabotage", wetterte Chávez gegen die ganz und gar unbolivarische Art, Geschäfte zu machen, indem man Geld bietet. Er hat doch Exxon auch keins gegeben!

Tanz unter der Trauerweide

Sie kaufen eine originale afghanische Burka

einkaufsparadies für islamisten.

Kurzer Prozess

barack obama ist ein hoffnungsträger? natürlich. für stalinisten auf jeden fall.

Dienstag, 12. Februar 2008

Jetzt hängt der sich da auch noch rein

Geile Geräte

Der Streit war groß, der Wirbel heftig, der Kummer nicht minder. Viele schüttelten mit dem Kopf, als Nokia bekanntgab, sein erfolgreiches Werk im Ruhrgebiet aufgeben zu wollen, um künftig in Rumänien zu produzieren. Der mutige CSU-Arbeiterführer und Verbraucherminister Seehofer entschloss sich sogar spontan, sein mit 500 Steuer-Euros angeschafftes, noch nagelneues Nokia N95 wegzuwerfen, um künftig mit einem in Taiwan zusammengeschraubten SonyEricsson Solidarität mit den vor fünf Jahren zu tausenden entlassenen Ericsson-Arbeitern zu zeigen.

Eine Aktion, die Seehofer nun wohl bereuen wird, denn die ersten aus Rumänien herausgeschmuggelten Bilder der neuen rumänischen Nokia-Modell-Generation zeigen so geile Geräte, dass es einen Technikfex wie den bekennenden Seitenspringer aus Bayern nur so in den Fingern jucken wird, auch da mal ein bisschen dran spielen zu dürfen.

Doch zu spät, diese kompakten und zugleich barocken Mobilteile, die erstmals in Kombination mit einer Spiegelreflexkamera montiert werden, kann sich Seehofer nicht anschaffen, will er nicht die Glaubwürdigkeit von Politik noch weiter beschädigen. Gucken allerdings ist erlaubt.

Aus dem Archiv

Mail von Petra.Berners@HOCLAND.com:

"Sehr geehrter Herr Panzerbummi,
vielen Dank für Ihr Schreiben. Unsere Marke Almette empfinden wir wegen der Namens-Endung als weiblich. Seit Bestehen der Marke heißt es daher "die Almette" und so sprechen wir auch von "ihrem" unverwechselbaren Geschmack. Natürlich haben Sie aber Recht, dass man ebenso von "dem Käse" und "seinem" unverwechselbaren Geschmack sprechen kann.
Mit freundlichen Grüßen bla bla"