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Mittwoch, 16. Mai 2007

Antarktis schmilzt von unten

Auch das noch. Kaum hat Siggi Gabriel, einstiger Pop-Beauftragter der Sozialdemokratie, im Namen der Völker der Welt auf den Tisch geschlagen, um den Klimawandel aufzuhalten, kommen aus den Laboren der Forscher neue schlimme Nachrichten über die Erderwärmung. So fürchtet Jean-Claude Duplessy von der Université de Versailles Saint Quentin, dass der Klimawandel des Eis der Antarktis von unten schmelzen und so den Meeresspiegel viel dramatischer als bisher vermutet steigen lassen könnte. Eine Hiobsbotschaft, die durch eine raffinierte Analyse des Meeresbodens ermittelt wurde. Die ergab, dass das Wasser in den Tiefen des Nordatlantiks vor 125.000 Jahren rund 0,4 Grad Celsius wärmer als heute war.

Ähm? Wie? Wo war Gabriel damals? Was sagt der Weltklimarat (IPPC) dazu? Zumal Duplessy auch noch behauptet, damals seien auch die Lufttemperaturen etwas höher als heute gewesen. Sie hätten seinerzeit einen Teil der Eispanzer von Grönland geschmolzen. Viel schlimmer aber: Das wärmere Tiefenwasser im Nordatlantik transportierte Wärmeenergie nach Süden und heizte das Wasser um die Antarktis so bis zu 0,5 Grad. Dadurch schmolzen die Eismassen von unten, was zu einem starken Anstieg des Meeresspiegels führte.

Jetzt warnen die Forscher eindringlich: Schon heute sei das Wasser in der Nähe der Antarktis rund 0,2 Grad wärmer als noch vor wenigen Jahren. Als es nach den Daten von Jean-Claude Duplessy trotz Kohlendioxid-Diskussion, Industrialisierung, Siggi Gabriel-Geschwätz, IPPC-Bericht und Klimakatastrophengeschrei zarte 0,4 Grad kälter war als vor 125.000 Jahren. Ähm, wieso eigentlich? Wer hat die Erwärmung damals verbockt? Wo standen die Fabriken? Wer fuhr die SUVs? Hielt wider besseres Wissen an der vorsteinzeitlichen Glübirne fest?

1 Kommentar:

panzerbummi hat gesagt…

es ist immer irgendwann wärmer oder kälter als irgendwann. der mythos vom ideal-klima beschert uns messungen von temperaturen oder strömungen, die in anschlag gebracht werden für oder gegen das idealbild. die methode sichert zwar kaum neue erkenntnisse, dafür aber arbeitsplätze.