Google+ PPQ: Für mehr Internetsicherheit: Ein Passwort für alle "

Donnerstag, 10. August 2017

Für mehr Internetsicherheit:

Ein Passwort für alle
Bundespassworte entstehen in einem geheimem kryptografischen Verfahren und sind unknackbar.

Die Vorratsdatenspeicherung nimmt den vierten Anlauf, der Rechtsstaat zeigt sich wehrhaft gegen Gerichtsurteile und Verfassungsbedenken. Was muss, das muss, und im Kampf gegen Hetze, Hass und Zweifel kommt es vor allem darauf an, zu wissen, wo Gefahren lauern. Sicherheit wird großgeschrieben, weil Rechtspopulisten die liberalen Traditionen des Westens akut bedrohen.


Um den allgemeinen Schutzgrad vor sogenannten Cyberangriffen durch überwiegend russische Hacker weiter zu erhöhen, wird das Bundesblogampelamt im mecklenburgischen Warin ab der heißen Wahlkampfphase im Sommer einen eigenen Passwort-Dienst anbieten. Gemeinsam mit der Bundesdruckerei wird die Zentralstelle für Inhaltssicherheit bei Internetinhalten ein sogenanntes "Bundespasswort" für jeden zur Verfügung stellen, der schon länger oder kürzer hier lebt und damit Teil des deutschen Volkes geworden ist. Eine Bundespasswortvergabestelle soll die sechsfach kryptografierten Passworte dann nach dem Zufallsprinzip deutschlandweit zuteilen.

Höchstes Maas an Sicherheit


Es gehe bei der großangelegten Maßnahme darum, die heute oft als zu einfach und zu unsicher eingeschätzten Passworte der Deutschen und ihrer Gäste durch sichere Alternativen abzulösen, beschreibt Herrnfried Hegenzecht, der Chef des Bundesblogampelamptes (BBAA). Zugleich sei so künftig eine „Vollprotokollierung der Telekommunikation“ auch hinter verschlüsselten Anwendungen möglich, wie sie Bundesinnenminister Thomas de Maiziere und Justizminister Heiko Maas zur Sicherstellung eines hohen Maßes an Sicherheit für unumgänglich halten.

Nach dem Startschuss Anfang Juni teilt das BBAA jedem in Deutschland gemeldeten Internetuser ein Einheitspasswort zu, das dank kryptologischer Verfahren aus Raumfahrt und Tierzucht analog und digital sicher ist. Auch bei Telefonaten werden unter Verwendung eines neuen alphanumerischen Buchstabencodes dann Datum, Uhrzeit und Rufnummer beider und eventueller weiterer Gesprächspartner gespeichert, bei Mobilfunkverbindungen auch der Standort zu Beginn des Gesprächs. Die Kommunikation über das Internet wird grundsätzlich komplett erfasst, so dass Bundespasswortinhaber stets nachweisen können, was sie wann getan haben. Gespeichert werden die Anschlusskennung, die Zugangsdaten des Computers (IP-Adresse) sowie Beginn und Ende der Internetnutzung, Polizei und Staatsanwaltschaft haben in Echtzeit Zugriff auf die Daten, sobald durch die Zugriffsgenehmigungsstelle im Kreispolizeiamt ein entsprechender Beschluss ergeht.

Infoschreiben vom BBAA



In ihrem Briefkasten werden Nutzer dann ein Informationsschreiben finden, das folgenden Wortlaut hat:

Seht geehrter HerrIn,

Wir haben Sie als Nutzer von Internetdiensten erfasst und freuen uns, Ihnen hiermit Ihr neues Passwort mitteilen zu koennen.

Ihr Passwort lautet: ZIHJ_Hasenmaus881

Die Benutzung dieses neuen Passwortes ist obligatorisch. Bitte stellen Sie innerhalb einer Woche nach Erhalt dieser De-Mail alle von Ihnen benutzten Anmeldungen bei Internet-Diensten auf dieses Passwort um.

Sie sind verpflichtet, saemtliche alten Passwoerter zu entsorgen. Fertigen Sie dazu bitte einen Ausdruck an, der die alten Zugangscodes auflistet und machen Sie die Eintraege unleserlich. Die Zentrale Bundespasswort Vergabestelle bietet auf Wunsch auch einen Passwort-Recycling-Service an. Um Ihre alten Passwoerter recyclen zu lassen, schicken Sie bitte den ungeschwaerzten Ausdruck mitsamt einem frankierten Rueckumschlag, mittels dessen wir den Eingang bestaetigen, an unsere Behoerde.

Mit freundlichen Gruessen


Ihre Zentrale Bundespasswort Vergabestelle

(Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und wird nicht persönlich unterschrieben)

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das Online-Wahrheitsmagazin Der Postillon hat schon vor einer Weile das sicherste Passwort der Welt errechnen lassen. Man könnte doch die Bürger einfach darauf zurückgreifen lassen.

Die Anmerkung hat gesagt…

Viel pfiffiger wäre es eigentlich, eine Äpp zu erfinden, mit der man Paßwörter verhökert. Die Leute wollen für kleines Geld coolen Scheiß auf ihr Handy laden, dann muß man ihnen auf halben Weg entgegen kommen. Ich vertick dir geile Paßwörter. Kosten nicht die Welt, dafür bist du sicher.

Anonym hat gesagt…

re Nordkorea : das Regime hat vor zwei Wochen für 400 Mio € Hebelprodukte in CH gekauft ; Wette gegen den DAX gewonnen .

-nur für den Dienstgebrauch-